Normalität in Sicht

31. August 2012

Morgen zieh ich aus! :head:
Gott, ich bin so glücklich :) Endlich wieder Normalität, ein Alltag, eine Traumausbildung (die es ja absolut ist, auch wenn ich dauernd mecker ;) ) und weg von meiner Familie!!!
Gerade mit Sara wird es immer schwieriger, je länger wir zusammen sind. Wir sind uns zu ähnlich und gleichzeitig zu verschieden ;)
Mit meiner Mum ists kaum ein Problem, aber mit Sara…
Wir lieben uns, aber zu lange ist es nicht so gut.

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Zukunftsmusik

30. August 2012

Habe gestern 24,80 Euro in meine Zukunft investiert ;)

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Ich habe nämlich das bescheidene Ziel, die Ausbildung mit 1 abzuschließen.
Dieses Buch ist klasse! Ein knappes Frage-Antwort Spiel. Hervorragend geeignet für Vokabelkärtchen.
Um 16 Uhr kommt Sara wieder :herz:


Deutschland den Deutschen

30. August 2012

steht in der Unterführung meiner Heimatstadt. Ich frage mich, wie sich die Ausländer fühlen, die tagein, tagaus daran vorbei gehen.
Fühlen sie sich bedroht?
Resigniert, traurig, weil es keinen zu geben scheint, der sich daran stört? Die Polizei informiert und so lange Druck macht, bis es entfernt wird.
Keiner scheint sich zuständig zu fühlen. Die Gefahr ist heute wie damals weniger die rechte Gewalt inform von Angriffen, als die Passivität der anderen Bürger.
Damals begann es nicht damit, dass Nazis in Schulen und Büros gingen und beliebte Juden abtransportierten. Hätten sie das getan, wäre es niemals zu den Massenmorden gekommen.
Es wurde nur deshalb möglich, weil die Leute wegsahen. Weil die Nazis Zeit hatten. Sie gingen raffiniert vor, sorgten dafür, dass die anderen Bürger von Juden getrennt wurden, nach und nach zu Fremden wurden, die keiner mehr kannte, über die gemunkelt wurde.
Unbekanntes macht Angst.
Wer immer nur sieht, dass andere Panik vor Spinnen haben, ist viel anfälliger, ebenfalls eine Phobie zu entwickeln. Der Stand von Ausländern, Juden und Schwulen war ähnlich, oder eher noch tiefer – Spinnen sind ja Nutztiere.

„Ich hatte das Gefühl, ich bin gar nichts Besonderes, ich wär halt einfach so da“ sagte eine Magersüchtige mal in einer Doku.
Durch das Hungern wurde sie besonders. Das kann ich auf jeden Fall nachvollziehen, aber es ist traurig. „Ich würde eh keinem fehlen, wenn ich nicht mehr da wäre“ sagen wieder Andere.
Und das halte ich für wirklich absolut unmöglich!
Ich hatte diese Gedanken früher selbst, bin aber zum Glück lange davon weg. :)
Einerseits durch meinen Idealismus. Durch den ersten Absatz. Es kommt auf jeden an, im Kampf gegen Rassismus. Und das ist nur eins von x Beispielen.
Ich habe mal in einem Studentenwohnheim gelebt, mit „nur“ 59 anderen. Das ist wenig, ja, aber man kennt dennoch kaum jemanden.
Mir fiel auf, dass es mir nahe gehen würde, wenn sich jemand das Leben nehmen würde, oder „nur“ sehr unglücklich wäre.
Ich würde es wissen wollen, helfen wollen. Und damit bin ich nicht die Einzige.
„Für die ganze Welt bedeutest Du nichts, aber für manche bedeutest Du die ganze Welt“

ICH bin diejenige, die anruft und so etwas meldet. Und das gibt mir einen Teil des Selbstbewusstseins.
Es ist gut, dass ich da bin. Dieses Gefühl wünsche ich euch auch.


Noch eine Woche

25. August 2012

du bist eine kämpferin und stehst immer wieder auf.und ich seh dich in deinem traumberuf lustigerweise geht meiner in die gleiche richtung.du schaffst alles stella.nie aufgeben.und kämpfen kämpfen kämpfen.auch wenns hart ist.irgendwann schreibt die stella vielleicht.ich bin gesund.ich wünsch es dir wie auch allen anderen vom forum auch.

Voll rührend und schön :herz:

Ich hab heute 2 Oberteile gekauft, war Eis essen, Gartenarbeit, joa :)
Und um 8 holt mich ne Freundin ab für in die Stadt.
Aber ich hab sooo Kreislaufprobleme und bin grad ziemlich zickig zu meiner Mum :naja:
Ich glaub, mein blutzucker ist etwas im keller, aber ich will nix essen :rolleyes:
Ess mal wieder ziemlich wenig zur Zeit. Nur Süßes. Dennoch sind das am Tag  unter tausend, von daher…
Aber ich trink später glaub ich KiBa, dann zitter ich wenigstens nicht mehr so.
Fühl mich wie ein Alki auf Entzug Oo

In einer Woche ziehe ich um!!!


unruhig

24. August 2012

svv – Vermeide den ersten Schnitt! :lehrer:

schwer grad.
Ich habe grausame langeweile und bin unruhig, wegen der Ausbildung.
Nichts konkretes, bloß der riesen Berg, vor dem ich wie ein Ochs stehe, der sich „AUSBILDUNG“ nennt.
Ich habe Angst, nehme sie aber kaum wahr.
Ich spüre sie grade nicht so. Eigentlich nie.
Wie ich dann darauf komme?
Weil ich vermeide.
Das bemerke ich. Das Gefühl, dass die Zeit einerseits nicht vergeht und ich sie nicht aufhalten kann. Ich wünsche mir so sehr die Chirurgin als „Patin“.
Wie eine Freundin, die schon da ist, wo ich hin möchte.
Mir fehlt grad der reale Bezug zu meiner Idee, mit der Ausbildung und dem Studium. Ein Vorbild. Ich wollte mich an ihr orientieren (nicht nachmachen!)
*seufz*


Entscheidung FÜR den Neuen Weg

22. August 2012

Eigentlich wollte ich heute nach F fahren, um mich mit Luisa zu treffen. Sie ist 27 Jahre alt und wir lernten uns bei meinem ersten Aufenthalt in der Erwachsenen Psychiatrie kennen.
Damals war sie noch 24. Ich schaute mir ihr Hauptsymptom ab – Tabletten schlucken um zu halluzinieren.
Eine Extrembeziehung entwickelte sich. Wir konnten beide nicht ohne einander, doch wir konnten auch nicht ohne Tabletten.
Sie lebte mehrere Wochen beinahe bei mir auf 16m². Wir gingen zusammen einkaufen, aufs Arbeitsamt.
Und abends intoxikierten wir uns.
Sie vertrug unglaublich große Mengen. Wenn es gar nicht mehr ging, schluckten wir bewusst so viel, um ins Krankenhaus zu kommen.
Jeder kannte uns auf der Inneren Station und auch Rettungssanitäter fuhren uns zum Teil wiederholt. Trotz einer Großstadt.
Luisa wurde früher stabil als ich.
Ich übernachtete im Herbst letzten Jahres bei ihr. Wir sprachen über die Vergangenheit.
„Wir haben soviel zusammen erlebt. So eine intensive Beziehung gibt es wohl bei Gesunden niemals. Und jetzt werden wir gesund und lernen uns nochmal auf andere Weise kennen“ sagte sie.
Früher wollte sie Krankenschwester lernen und Ärztin werden.
Mich interessierte eheer Psychologie.
Wir wollten gemeinsam das Abitur nachholen. Doch beide scheiterten wir an der erforderlichen abgeschlossenen Berufsausbildung. Luisa ist wahnsinnig intelligent.
Doch sie hat es schwerer als ich, beruflich auf die Beine zu kommen.
Nun werde ich wohl ihren Traum verwirklichen.. So spielt das Leben..
Sie sagte das Treffen ab. Den ganzen Morgen geweint und nun hätte sie ihr Freund bis Montag zu sich genommen.
Mir tut es leid für sie.
Was ich daraus ziehe, ist, dass ich viel jünger bin als sie und mir noch alles offen steht.
Noch kann ich das erreichen.
Wenn ich symptomfrei bleibe. Das gibt Kraft und positiven Druck, es zu schaffen.
Entscheidung für den Neuen (gesunden) Weg: 5 (von 5 möglichen)


Studie „suizidales Verhalten“

20. August 2012

Gesucht werden Personen, die bereit sind an einer anonymen Online-Umfrage zum Thema „Persönliche Einstellungen und Verhaltensweisen
in Bezug auf Tod, Sterben und Suizidalität“ teilzunehmen. Die Bearbeitung des Fragebogen dauert ca. 25-35 Minuten, alle Daten werden
anonym gespeichert. Dabei sind alle Teilnehmer willkommen, das heißt nicht nur Personen, die bereits mit Suizidalität in Kontakt gekommmen
sind. Ich möchte dieses Thema möglichst breit untersuchen.

Technich funktioniert das so: wer mitmachen möchte, kann sich bei mir per Mail melden unter:
sarah.wachtel@rub.de

Ich versende an denjenigen eine offizielle Einladung mit einem individualisierten Link, über den man zur Befragung gelangt.
Ich bitte Sie um Erlaubnis in Ihrem Forum für meine Studie zu werben.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Sarah Wachtel

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Das ist doch mal interessant.