Heute 18 Uhr

Mail von gerade eben:

Liebe Nina,

ich hoffe, Du hast die Nachricht wegen Freitag / heute noch bekommen.
Meine Mutter und ich haben uns noch ein paar Stichpunkte wegen heute gemacht.
Ein Punkt ist, dass die Probezeit von Anfang an auf 4 Monate festgelegt war und man doch versuchen sollte, das auch durchzuziehen. Etwas gravierendes ist ja nicht passiert, außer, dass mein Chef (wie es sich für mich angehört hat) ein unsicheres Gefühl bei mir hat.
Ulli hat mir gesagt, dass ich nach 6 Wochenn quasi den Überblick über die Praxis mit allen Räumen haben muss und die Pat. Namen kennen muss. Klar, das ist etwas unrealistisch.
Daraufhin habe ich angefangen, mir eine Tabelle anzulegen mit Pat. Namen und in welchem Raum sie gerade sind und das habe ich 2 Tage lang gemacht und finde, dass es plötzlich von ganz allein viel besser geworden ist, sogar ohne aufschreiben.
Soll heißen – Es ist mir wichtig, was die Anforderungen sind und ich versuche, da auch aktiv was dafür zu tun, dass sie zufrieden sind.

Dann wäre noch ein Punkt, dass „alle“ sagen, selbst Ausgelernte brauchen ein 3/4 – 1 Jahr, um einen Betrieb richtig kennen zu lernen. Ich bin Azubi, mit einer 3 einhalb Tage Woche.
= realistische Vorstellungen, was man kann und was Zeit braucht.
Gut wäre ein Ausbildungsplan, der objektiv und überprüfbar ist.
Beispiel: Auf meinen Wunsch hin war ich vor 2 Wochen einmal beim EKG schreiben dabei, seither nicht mehr. (Zitat „Aber Du sagst nichts! Und Du fragst auch nichts!“ bevor sie mich mitnahm – das ganze lief von unserer und Pat. Seite vollkommen wortlos ab (!?) )

Dann was denn schon gut läuft: Pat. Kontakt, auf einen 9 Monate alten Jungen aufpassen, während die Sono gemacht wird. Ich mache die Arbeit weiter und bespaße den kleinen gute 10 Minuten lang, der laut Mutter eigentlich ziemlich fremdelt – bei mir nicht, und meine Arbeit vernachlässige ich darüber auch nicht.

Je nach „Klima“, Ulli schürt die starke Unsicherheit. Jetzt nicht mehr, aber auch erst seit Kurzem (Dickes Fell) indem sie zu 90% persönlich (verletzend) kritisiert (Andauernd, dass ich einen verwirrten Kopf hätte, wie absurd mein Gedankengang ist etc) Ständig vorhaltungen über banalste Dinge und Vorschläge, wo ich arbeiten soll „Geh doch ins Gesundheitsamt – DA machen die sowas“
Einfach unnötig. Nie Lob und andauernd muss ich mich rechtfertigen auf Dinge wie „Dir sind die Pat. egal – Nimmst Du das hier eigentlich ernst???“
Das ist stressig und dennnoch bleibe ich ihr gegenüber IMMER höflich! (Wundert mich selber ;-) Aber es geht!)

Dass ich immer pünktlich und ehrlich bin, mich die Pat mögen und mir die Arbeit (trotz Ulli!) so viel Spaß macht. Dass ich meine, ein gutes Verhältnis zu beiden Chefs zu haben.
Das ist wichtig.

So, ich wünsche Dir einen schönen Tag und hoffe, wir sehen uns um 18 Uhr.
Falls etwas ist, ich habe zwischen halb 2 und 3 Pause.

Alles Liebe,
Stella

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