gääähn

Am Freitag wurde ich vorgeladen.
Zusammenfassung: Ich bin ganz toll, lieb, die Pat. , seine Frau und er lieben mich, ABER meine Konzentration wär halt nicht die Beste.
Blablabla, er beendets auf den 31. und wünscht mir schöne Feiertage :uglylaugh:
Danke, Dir auch. Ich bin nichtmal abgestürzt ;) Ist ja schon Normalzustand – Stella auf Betriebssuche ;)
Wie der letzte meinte er, ich soll unbedingt in was richtig großes! Weiss ich danke.
Um halb 3 hatte das große Zentrum natürlich schon zu, wo ich auch den Probetag hatte, ich werde es am 27. versuchen.
Er hält mich für übereifrig. Hat er ja auch recht – ich penn einfach weg, wenn ich permanent reizunterflutet bin.
Ja, ich bin eine, die unter Stress am Besten arbeitet.
Und ich mach alles. Also alles alles. Es stresst mich auch nicht „langweilige“ Arbeit zu machen, Akten und Befunde einzusortieren, alles ist besser, als blöd rumzuhocken.
Okay Kritikpunkte: Flüchtigkeitsfehler.
Etwa drei größere in den 3 Wochen.
Ist natürlich DRAMA.
Wenn man ein bestimmtes Formular aufdruckt muss man einmal bestätigen und zweimal auf escape drücken – ich habe zweimal bestätigt und einmal auf escape – Ergebnis waren in 3 Wochen 52 Fehlermeldungen.
„Wir haben die ZEIT um Flüchtigkeitsfehler vermeiden zu können. Aber wir können nicht ständig hinter Ihnen her kontrollieren“
MANN, am Anfang MUSS MAN DAS EBEN!
Nicht nur bei nem Azubi, auch Ausgelernten muss man in der ersten Zeit noch auf die Finger schauen, es ist überall und immer ein bisschen anders.
Außerdem bin ich es gewohnt, Fehler wieder selbst zu richten.
Ich werde es bei Bewerbungen als Praktikum verkaufen. Wieder Erfahrungen gemacht, was gelernt, bitte danke.

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16 Responses to gääähn

  1. marcus sagt:

    Ich finde das geht gar nicht, dass man den MitarbeiterInnen keine Gelegenheit gibt, nach einer deutlichen Kritik die Sache besser zu machen – gerade, wo es nur um solche Dinge geht wie Routine in der Programmbedienung und interne Abläufe – sondern sie gleich rausschmeißt. Und dann noch am Tag vor Weihnachten, das ist echt nicht ok.

    Das mit dem Verkaufen als Praktikum ist eine gute Idee find ich. Und stimmt ja auch: gelernt hast Du was, und dass die Leute dort für länger keine zuverlässigen Partner sind, haben sie ja eben bewiesen.
    Alles Liebe!

  2. Orthopaedix sagt:

    wie lange warst du da jetzt bzw. wie schnell hat er die Reißleine gezogen?

  3. Schnettel sagt:

    Häh…, das kann jetzt aber nicht sein. Ich dachte das ist jetzt DIE Stelle. Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute und drück dich mal. Trotz allem dir ein schönes Weihnachtsfest.

  4. DecemberKid sagt:

    Du wurdest schon wieder rausgeschmissen?! 😮
    Meinst du nicht, du solltest dir was anderes suchen..? Mir würde das zu denken geben…
    Hoffe, du kannst die Feiertage trotzdem genießen.

    • stellinchen sagt:

      Jaa..
      Nein, es gibt mir schon zu denken. Aber ich bin im 2. LJ ich kann nicht einfach aufgeben…

      • stega sagt:

        die Frage ist vielleicht, wie gravierend die Fehler wirklich waren – zumal, wenn das jetzt schon eine wiederholte Kündigung ist….

      • stellinchen sagt:

        Das stimmt.
        Es waren wie gesagt keine großen Fehler. Meinte der selbst. Nur halt aufwändig wenn man es anhäuft und dann selbst grade biegt und es nicht mir überlässt.
        Da bleibt der Lerneffekt ja auch aus..

  5. marcus sagt:

    Nur weil man mit ein paar seltsamen niedergelassenen Ärzten (bzw mit deren Mitarbeiterin die sie nicht unter Kontrolle haben) nicht klar kommt, soll man doch nicht die Ausbildung sein lassen, die kurz vor dem Ende steht und (ohnehin nur) die (und im konkreten sogar fachlich einschlägige) Basis für die weitere Ausbildung bildet, an deren Ende ein anderer Beruf steht.

    Ich würde übrigens den extrem stressigen Assistenz-Job bei uns keinen Tag durchhalten. Je weiter man in der Ausbildung ist, desto fokussierter kann man an einer Aufgabe arbeiten und desto weniger stressig wird es (zumindest in den meisten Berufen und ich glaube, dass da ÄrztIn in einigen/vielen Einsatzgebieten dazugehört).

    • stellinchen sagt:

      Das denke ich ja irgendwo auch.
      Ich mein, die hätten die finanzielle Unterstützung der ARGE bekommen können – menschlich fanden mich ja immer alle ganz toll…
      Ich möchte das nicht loslassen, diesen Traum von Ausbildung. Der es ja dennoch ist wenn es auch nicht mein ganzes Berufsleben so sein soll…

  6. Schnettel sagt:

    Auch wenn das alles ganz schön hart klingt was du so erlebt hast, aufgeben würde ich aber auch nicht so einfach. Ich denke mir, dass es dir in den Arztpraxen doch Spaß macht. Das du dir bisher schon drei mal einen neuen Ausbildungsbetrieb gesucht hast, zeugt von großem Willen und Konsepuenz. Hm, weiter habe ich aber auch keine Einfälle. Ich drück dir erstmal die Daumen.

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