I love ticker

26. Februar 2013

Was für eine Motivation!  :)

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Lucas‘ letzter Brief

26. Februar 2013

Vielleicht haben viele Menschen um Lucas vieles nicht gesehen. Als er noch lebte. Nun wollen sie zumindest verstehen, warum er starb.
Ein verzweifeltes Unterfangen. Denn die eine Antwort gibt es nicht. Wird es nie geben. Die Autoren begleiten Menschen aus dem nahen Umfeld eines Suizidopfers bei dem Versuch, ohne Antwort leben zu müssen.

http://www.wdr.de/tv/menschenhautnah/sendungsbeitraege/2012/0913/lucas.jsp

Eine sehr berührende Doku


Zitat der Woche

26. Februar 2013

Etwas verspätet

 

Menschen machen meine Welt besonders,
weil sie in ihr leben


Was tun gegen Suchtdruck? (Craving)

26. Februar 2013

Drei mal A

Annehmen
„Jetzt stehe ich unter einem sehr starken Druck. Das ist okay, das hat seine Berechtigung. Ich lasse es zu“.
Das hat den Sinn: Drücke ich einen Wasserball nach unten, kommt er irgendwann trotzdem hoch. Unterdrücken ist also meist nicht hilfreich und hinterher kommt es umso stärker.

Anfeuern
„Ich habe schon so lange durchgehalten“
„Ich habe mich für einen Weg ohne Selbstverletzung entschieden.“
„Gebe ich jetzt nach, stärke ich das Suchtgedächtnis“

Abreiten
Wellenreiten:

* Nimm den Druck als Welle wahr. Sie kommt und geht. Sie wird langsam größer und auch wieder kleiner. Sie wird auch dieses mal wieder auslaufen und abbrechen. Ich kann die Welle abreiten, wie ein guter Wellenreiter, der mit der Welle mitgeht und nicht dagegen ankämpft.*

Achte auf deinen Körper! Wo ist der Drang am stärksten? Konzentriere deine Wahrnehmung dort hin!
* Achte auf deine Gedanken! Welche Gedanken möchte dich verführen nachzugeben?
* Achte auf deine Gefühle! Welche Gefühle drängen dich, nachzugeben?
* Nimm den Drang jetzt an und gehe mit ihm. Merke: Wenn du jetzt nicht nachgibst, lernt dein Suchtgedächtnis, dass es auch ohne geht!
* Je stärker das Verlangen, desto größer der Lerneffekt.
* Denke daran, wie weit du breits gekommen bist. Du wirst auch diesen Moment überstehen!


25. Februar 2013

25. Februar 2013
*hüstel*
Innenkinder können anstrengend sein…
Ich liebe die Schule immernoch :)
Bin nämlich nach wie vor der Oberblicker :D
Und um das jetzt noch zu toppen: Ich liebe Englisch und Mathe *g*

Skills/Notfallkoffer

22. Februar 2013

Ach ja, dachte ich beim Lesen eines Blogs, da war ja mal was:
Der Notfallkoffer!

Was ist da drin und wofür ist das gut?
Das ganze erstellt man sich im DBT Programm, genauer im Skilltraining. Dort lernt man Techniken, die jeder „Normalo“ einsetzt, wenn er sich aufregt, wütend ist, traurig oder ähnliches.
Warum?
Viele Borderliner können Gefühle nicht wahrnehmen, können sie nicht benennen und haben dementsprechend etwas gegen sie.
Wie händelt man starke Gefühle, von denen man nichtmal weiss, wie sie genannt werden, geschweige denn, wie man sie abschwächen / einordnen kann?
Man kann sie verdrängen, bekämpfen wie bei einer Selbstverletzung oder man wird einfach apathisch, steigt aus und braucht sich dem ganzen auch so nicht auszusetzen.
Das Problem liegt auf der Hand: Menschen sind nunmal emotionale Wesen, also haben jene, die ein Problem bei der „Gefühlsregulation“ haben ein massives Problem, dass sie das ganze Leben begleitet.
Das Positive: Man kann es lernen.
Das Negative: Es dauert ewig!

Wie kommt es, dass man so massive Probleme hat, Gefühle zu deuten?
Erziehung ist denk ich mal entscheidend. Weint ein Kind, will es getröstet werden.
Lacht man es aus, wird es wütend. Getröstet werden wollen und wütend schreien widerspricht sich, Gefühlschaos entsteht, dass von guten Pädagogen in die richtige Bahn gelenkt werden kann.
Erfährt das Kind viel Ablehnung, wenn es wütend schreit, lernt es, dass es ein schlechtes Gefühl ist, ein Gefühl, dass die Anderen anscheinend nicht kennen?
Falsche Gefühle – man traut der Wahrnehmung nicht mehr. Erlebt eigene Gefühle als bedrohlich, weil sie mit Ablehnung oder Gewalt verbunden werden.
Das nennt man unter Anderem die „Anspannung“ – Gefühlschaos.

Wie kann man das lernen, Gefühle zu benennen und entsprechend zu regulieren?
Indem man jede Menge Protokolle ausfüllt 😉
Diese beinhalten:
– Gedanken (Welche Erinnerungen habe ich?)
– Körperhaltung (zusammengekauert / geballte Fäuste?)
– Wahrnehmung (Was nehme ich wahr?)
– Handlungsdrang (Was kaputtschmeißen, jmd angreifen / weglaufen / ankuscheln)

Ich habe mich im DBT oft gefühlt, wie ein Detektiv, der Indizien sammelt um seinem Gefühl auf die Spur zu kommen 😉
Und die Betreuer/Therapeuten suchen mit.
Ist man dann mal soweit, zu sagen „Ich bin wütend“ geht es weiter.
Viele erleben sich Gefühlen gegenüber ausgeliefert/hilflos. Berühmter Satz, der einem helfen soll „Ich habe ein Gefühl, ich bin nicht das Gefühl!“
Und das ist richtig schwer! Es ist auch nicht so, dass sich nur unangenehme Gefühle „gefährlich“ anfühlen.
Manche hatten Choleriker als Familie, die ausgetickt sind, wenn das Kind lacht. Also lernt das Kind „Lachen kann gefährlich für mich werden“, wenn als Folge zugeschlagen wird.

Und was lernt man da so…?
Das Gefühle okay und erlaubt sind.
Entgegengesetztes Denken: Statt „Alles ist scheiße und keiner liebt mich“, versucht man sich „So schlecht ist alles gar nicht, Person x, y und z lieben mich“ zu sagen.
Was noch?
Den Notfallkoffer.
Der besteht aus Dingen, die einem helfen, sich nicht zu schaden und sich in sich wohl zu fühlen.
Bei mir besteht das viel aus „Körperskills“, die ich nicht mitschleppen muss 😉
Beispiel: Ich werde schnell apathisch. Der Skill: Auf einem Bein stehen und Augen zu – Gleichgewichtssinn.
Man kann nicht das Gleichgewicht halten und dissoziieren 😉
Sowas halt.

Wie gesagt: Es dauert ewig und man muss es wirklich wollen!
Aber es lohnt sich. Früher musste ich auch noch ewig überlegen: Okay, was habe ich gerade an Gefühlen und was stelle ich jetzt mit denen und mir an?
Jetzt geht das deutlich leichter und schneller.
Und: Je länger man sich nicht selbst verletzt, desto besser greifen die Skills. :)


Zustand nach Schule

21. Februar 2013

Es war okay soweit, auch wenn ich wieder große Sorge gespürt habe, wie ich ein vernünftiges Abi zustande bringen soll, ob ich mitkommen werde und diese ganzen ungelegten Eier.
95% unserer Ängste sind unbegründet.
Allerdings ist schon fast die Hälfte der Leute weg, die vor 3 Wochen angefangen haben!!!
Nein, ich zweifle nicht, ich kann mir das gar nicht leisten.
Denn: Ich hab keine Lust auf eine Ausbildung, ich möchte studieren und dazu brauch ich nunmal Abi. Und es ist NORMAL bei mir, dass ich unbegründet in Panik verfalle.
Ächt jetzt!
Hinterher hat sich das IMMER als unbegründet herausgestellt.
Also, Stella, nicht den Mut verlieren, vor allem, wenn es noch nichtmal einen Grund gibt ;)
Wir haben einen Grammatiktest in Englisch geschrieben, der katastrophal ausfiel. Er wird nicht gezählt – er wollte sich nur einen Eindruck verschaffen.
Von möglichen 102 Fehlern habe ich 19 und das absolut unvorbereitet. Das ist ein zufrieden stellendes Ergebnis…

Und in Mathe die Binomischen Formeln – alles machbar!
Bloß meine Banknachbarin gibt denk ich demnächst auf, weil sie Mathe nicht kann und ich häng ja so schnell an Leuten…
Überhaupt hat außer mir kaum einer vor, bis zum Abi zu machen, die wollen nur FH Reife und ich finde es immer doof, wenn Gemeinschaften nicht bestehen bleiben.
Aber einen positiven Aspekt hat das Ganze: Wir werden über kurz oder lang mit der anderen Klasse zusammen gesteckt und da ist ja meine Fahrgefährtin Feli, (die Zahnmedizinische Fachangestellte mit Wunsch zum Medizinstudium.)
Ich bin nicht wirklich demotiviert, aber es beeinflusst mich immer sehr positiv, wenn ich nicht alleine an was kämpfe :)