18. August 2008

Ich lüge und lüge
ständig betrüge
ich die Umwelt und mich.

Stumme Schreie
leise, lautlos
nichts entweicht
aus dem vollen Mund.

Des Schlafes Ruhe
dringt in mich ein.
Schlafen schlafen
nichts fällt mir ein.

Zerstörte Arme
zerstörtes Ich
doch das falsche lächeln
bemerken sie nicht

Kaputter Körper, schuldiges Sein
ich bleibe allein
ich bleibe allein
Strahlender, täuschend schöner Schein.

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4 Responses to 18. August 2008

  1. Eisherz sagt:

    Das ist wundertraurigschönberührendalles.

  2. oberham sagt:

    Der Moment wo die Lüge und der Selbstbetrug auf immer enden, ist der Moment wo die Einsamkeit dich packt und vereinsamt, man die Welt betrachtet, betrachtet, die Tage, die Stunden, die Momente zählt, doch eine Last fällt ab, so traurig es auch sei.

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