29.10.

30. Oktober 2013

Danke, ihr seid toll :zusammen:
Ich bin wieder okay :) Durfte bei einer Bloggerin „auf den Schoß“, die hatte mich lieb und mehr brauch ich eigentlich nie ;) :)

Schule war gut, aber Deutsch ist nicht gerade gut ausgefallen – 7,1 Punkte waren der Durchschnitt, ich hab 10 Punkte bekommen.
Naja, besser jetzt als in der Abizeit, da kann ich jetzt noch üben.
Merke: Diese Lehrerin ist ein Fuchs, die hat mir meine ganzen wunderbaren Argumente auseinander gepflückt ^^ :eek:
Bei ihr muss man echt ALLES DETAILIERT schreiben.
Gelernt :)
4 Leute hatten 11 Punkte, aber keiner mehr. Noch drei andere hatten 10, aber es gab je 1 mit 1 und 2 Punkten :naja:

Ich habe Report Mainz geschaut und meine erste Reaktion war Wut.
Es soll einen Pflegeschlüssel für Frühchenstationen gegeben und die verdammte Lobby ist schon wieder dabei, das zu kippen.
Frühchen sind sooo pflegeintensiv, Papa kann da Lieder drüber singen. Heute ist es möglich, dass ein Pfleger 6 Frühchen betreuen muss, gefordert wird ab 2017 eine PK für ein Kind.

Dann diese Demonstrationen vor Flüchtlingsheimen.

Nach Recherchen von REPORT MAINZ hat die NPD in diesem Jahr bundesweit 47 Demonstrationen gegen Asylbewerber und deren Unterkünfte organisiert oder war daran maßgeblich beteiligt.

Insgesamt gab es 2013 67 solcher Aktionen gegen Flüchtlinge. Damit ist die NPD für rund 70 Prozent solcher Veranstaltungen verantwortlich.
Rechtsextremismus-Forscher, Prof. Hajo Funke, äußert sich angesichts der hohen Zahl von solchen Demonstrationen beunruhigt: „Das erinnert mich an die Situation in den frühen neunziger Jahren, wo es auch so anfing und die Rechtsextremen es geschafft haben, die Stimmung in der Bevölkerung zu radikalisieren, auch zu Gewaltakten. Und dies wird gerade in diesen Wochen und Monaten vorbereitet und schon durchgeführt.“

In den vergangenen sechs Wochen kam es zu diversen Angriffen und Brandanschlägen auf Asylunterkünfte in Mecklenburg-Vorpommern (Güstrow), Brandenburg (Premnitz), Niedersachsen (Oldenburg), NRW (Essen), Baden-Württemberg (Wehr) und Bayern (Gemünden).

Insgesamt hat die REPORT MAINZ-Auswertung von Archiven und Polizeimeldungen alleine in diesem Jahr 21 gewalttätige Übergriffe auf Asylsuchende und deren Unterkünfte registriert. Dreimal so viel wie im ganzen vergangenen Jahr: 2012 gab es sieben Vorfälle.

http://www.swr.de/report/presse/npd-asylbewerber/-/id=1197424/nid=1197424/did=12301994/17rfgu2/index.html

Ich hasse Nazis. Und diese Parolen machen Angst, das sind Fackelzüge in der Dunkelheit :zitter:


ATME!

29. Oktober 2013

Bilder, Überflutung, Zittern, Angst, weinen wollen.
Es gab mal streit am Esstisch und er hat mich mit Tee überschüttet, es aber ned gemerkt.
Das tat 2 Tage weh.

Im Sommer Gartenarbeit, immer einmal im Monat 8 Stunden. Klar, dass wir das nicht aushielten, kräfte-technisch.
Lautstarke Auseinandersetzung „Papa, ich kann nicht mehr“
Gebrülle.
Verstecken und einsperren auf dem Dachboden aus Angst und er tritt fast die Tür ein in rasendem Zorn
Jetzige Reaktion: Innenirgendwas: Ich hasse das Leben ich will sterben.


Besser spät als nie?

28. Oktober 2013

Sehr geehrte Frau K,

vielen Dank für Ihrer Bewerbung vom 09.02.13 und Ihr damit verbundenes Inte­resse an einer Anstellung in unserem Hause.

Bitte entschuldigen Sie die lange Bearbeitungszeit.

 

:roflmao: :roflmao: :roflmao: :roflmao: :roflmao:


darkness

27. Oktober 2013

Morgen sind es 9 Monate, sv technisch.
Es stresst mich. Ich mag die dunkle Jahreszeit nicht.
Es macht mich innerlich dunkler, hoffnungsloser, anfälliger.
Ich wäre vor 9 monaten verdammt noch mal halb drauf gegangen!!!!!!!!!! Trotzdem sehne ich mich so sehr nach dieser Zeit


Bedingungsloses Grundeinkommen

21. Oktober 2013
Unterschriftenaktion zum Grundeinkommen
Ich unterstütze die Einführung eines
allgemeinen, personenbezogenen,
bedingungslosen Grundeinkommens in
existenz- und teilhabesichernder Höhe.

https://www.grundeinkommen.de/admidio/adm_program/modules/profile/profile_new.php?new_user=2&art=4

BItte unterschreibt 😉


Nach sehr langer Zeit

13. Oktober 2013

mal wieder ein Zitat der Woche

Wer sein Ziel kennt, findet den Weg


Endlosschleife

8. Oktober 2013

Schneidedruck heute Abend.
Vllt sollte ich diese dämlichen Bögen wieder anfangen, zumindest hier.
Beginn: 19 Uhr?
Auslöser: haha keiner?
Gedanken: Ich bin echt ein selten dämliches Weib :rolleyes: -.-


Meine Seelen

8. Oktober 2013

Meine Güte – diese Achterbahnfahrt ist krass!
Mal wieder.
Seit dem Mittag schwebe ich mal wieder auf einer rosa Glückswolke, joa.
Haben Englisch geschrieben. War lustig :uglylaugh:
Obwohl die Tante mir derart auf den Senkel geht :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Verena ist ja super in Sprachen und wir sollten ein Blatt ausfüllen, Grammaaaaaaaaar. Wir waren schnell fertig und ich habs sie lesen lassen, obs richtig ist – Madame kommt auf mich zugeschossen und hält mir einen Vortrag, dass ich Verena nicht abschreiben lassen soll, weil Verena dann nichts lernt.
Ich meinte, wir wären beide fertig und vergleichen nur.
Ja trotzdem, Verena lernt nichts durchs abschreiben.
Ich Wir sind BEIDE FERTIG, außerdem ist Verena diejenige die es kann.
Aaaaaaaaach sooooooooo
:rolleyes: :meise:
Dann sollten wir eigentlich von 6 bis halb 8 schreiben, in einem großen Raum. Ich wusste aber, dass der die ersten 3 Stunden belegt ist und habs ihr auch gesagt, sie sagt, sie wartet, dann schreiben wir halt von halb 8 bis 9 im Raum.
Ich „DER IST BIS VIERTEL NACH 8 BELEGT!!!“
Was macht sie?
Sie macht 2 Stunden Unterricht mit uns und stellt dann – Oh Wunder – fest, dass ihr Superplan nicht hinhaut weil „die ja immer noch nicht fertig sind“
:rolleyes: :meise:
Ende: Wir schreiben 2 Stunden im Klassenzimmer und ich verpass den Zug.

Dann sollten wir 100 Wörter zum Thema schreiben, warum Gott den Leuten, die den Turm von Babel bauen wollten, die Kommunikation versaut hat.
Ich, als komplett christlich Gebildete, kannte die Story natürlich (wenn nicht wärste ja auch wieder gearscht) und hab da etwa 50 Wörter zu Papier gebracht über Gott, der von der Distanzlosigkeit angepisst war und kein Bock auf Menschen im Himmel hatte.
Toll, fehlten 50.
Ich bin komplett in die Gotteslästerung verfallen und meinte, ich wüsste jetzt endlich, warum keiner Gott beschreiben und malen darf – Gott ist nämlich eine Frau, und hat Komplexe wegen ihren Falten.
Darum hatte sie auch kein Bock darauf, dass die Babiloner sie sehen.
110 Wörter. Amen.
Und wenn die Alte so christlich ist, wie ich vermute, bin ich spätestens jetzt komplett unten durch bei ihr.
In dem Sinne – Amen :rel: :angel:

Sonst ist mein Göttervater wieder da :head:
Er: „Stella, ich hab ja jetzt 3 Wochen Urlaub, das heißt ich werd jetzt hier faullenzen und du musst alles machen“
:uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh:

Dann hatte ich heute Morgen Thera, und ich liebe sie :)
Ich hab ihr von meinem katastrophalen WE erzählt. Und sie hat mich sooo gelobt, dass ich nichts gemacht habe, das tat so gut :herz:

Am Freitag ist Papa ja gegangen und ich stand den ganzen Tag neben mir und bin ihm so abartig auf die Nerven gegangen.
Weil ich so voller Not war, mich nicht gespürt habe, einfach null Kontrolle über mich.
Als dann der Gedanke aufkam „Du darfst nicht gehen, sonst bring ich mich um“ passierte ein switch.
Der lässt sich so übertragen: Ich dachte, Stella jetzt reichts! Hab diesem Anteil eins aufs Maul gegeben, gefesselt, geknebelt und eingesperrt, und mich dann ruhig und sachlich, angemessen verabschiedet.
Dann kam die zu erwartende Explosion.
Früher habe ich diese Anteile auch immer mit brachialer Gewalt unterdrückt, das konnte man sehen, die Schnitte, aber heute fand es innerlich statt und es zerreißt mehr, als die äußere Gewaltanwendung.
Es ist schmerzhafter.. Wohl auch, weil dieser Gewaltschmerz gefehlt hat, das hat die innere Explosion noch gefördert.
Ich saß hier und hab gezittert und Panik gehabt. Telefoniert (LASS mich doch schneiden! BITTE, nur HEUTE – sie hat gelacht und ich auch)
Dann saß ich vor der Glotze und sah vor mir, wie ich meinen Körper verletze.
Ich dachte „Ich tu es“ Mehr nicht.
Ich konnte nicht denken, nur dieser stumpfe Tunnelblick.
Ich ging ins Bett, stellte den Wecker auf 6.
Wurde geweckt und dachte „Ich bleib im Bett, ich schreib Geschichte nicht, ist mir egal, ich lass mir ein Attest geben“
Dachte „Ich bleib im Bett, schwänze die ersten 2 Stunden, geh zur Arbeit und dann schwänz ich die letzten 2 Stunden.“
Ich ging in die ersten 2 Stunden. Stand am Bahnhof und dachte „Als ich ich das letzte Mal so schlimm gefühlt habe, war ich 17 und hatte meinen letzten Suizidversuch.
Ich schrieb die Arbeit. Versuchte es jedenfalls und schrieb nebenher einen Brief.
Ich dachte, jetzt geh ich heim. Nein, ich intoxikier mich. Nein, ich sollte in die Akutklinik.
Der alte Kampf: Der Anspruch, nicht ohne eine Verletzung Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Verena gab mir die Telefonnummer und ich rief hier in der Klinik an. Ich solle vorbei kommen.
Switch
„Stella, du bist eine verdammt beschissene dumme Scheißschlampe – was zur Hölle geht bei dir schon wieder ab, haste den Arsch offen!?“ + [einige Details unter der Gürtellinie]
Ich dissoziierte nicht mehr und verachtete mich nur noch. Trotzdem fühlte ich mich dafür nicht mehr hilflos, ohnmächtig und ausgeliefert, also eher positiv – dafür war die Spannung unter der Decke.
Die Schule war aus und ich lief zu Zug.
An drei Apotheken vorbei.
„Stella, geh in die Apotheke“
Ich ging vorbei.
Drei Mal und immer wurde ich wütender, bzw. der Teil der wollte, dass ich mich jetzt endlich vergifte und halbtot ins Krankenhaus käme.
Nichts sehen, nichts hören, nichts denken – ich schob einen monstermäßigen Essanfall, voller Hass und Wut.
Dann war ich hier. Um 15 Uhr und schlief bis 21 Uhr.
Telefonierte bis 22 Uhr mit Papa, der sich sorgte und schlief bis Sonntag 13 Uhr.
Es war besser.
Ich verbrachte den Tag im Bett und laß und schlief.
Heute ist es wieder gut.

Ich sagte der Thera, schon mit 18 habe eine Thera zur Aufnahme geschrieben „Wen ihr Vater sie verlasse, fühle sie sich, als würde er sterben“ und heute hat sich kaum etwas geändert.
Wenn er geht ist es so, als wüsste ich, dass er hingerichtet wird – sooo extrem schlimm ist das für mich.
Bin da wohl irgendwo in der Kindergartenzeit hängen geblieben. Wobei ich im Kindergarten nie Probleme hatte, abgegeben zu werden, diese Panik und Verlustangst kam erst später und seit dem häng ich da drin.
Bei meiner Mutter genauso…
unlustig.

Die Thera will mich bis zum Abi behalten und möglichst noch das erste Studienjahr :head: :head: :head:
Wer weiß, wo ich lande, aber es gibt mir viel, zu wissen: Diese Frau bleibt die nächsten 3 Jahre meine feste Konstante :)


I remember

4. Oktober 2013

Es wird kälter und die ganzen Absturz-Bilder werden präsenter und schwieriger. Ich habe das Gefühl, ich bin allgemein leicht zu traumatisieren, weil ich mich an alles Intensive sehr bildlich wieder erinnern kann.
Egal was, einmal im Sommer saß ich mit einer im Auto und hatte plötzlich das Bild von meiner Mutter vor mir, wie sie beim fahren im Sommer aussieht. Ich konnte ihre Sommersprossen auf der weißen Haut vor mir sehen und hatte den Geruch vom alten Auto in der Nase.
Das, obwohl es nichts besonderes war. Aber bei schlimmen Sachen macht mir das sagenhaft zu schaffen, ich habe auch Körpererinnerungen, wie es sich angefühlt hat, auf dieser RTW Trage, als es kalt war. Die Bewegung im liegen, mit den Füßen vorraus aus dem RTW.
Das Gefühl der Hoffnungslosigkeit vereinnahmt mich dann.
Diese laufen mit dem Gedanken „Denk nicht nach, tu es einfach“, wenn ich mal wieder Klingen gekauft habe, wie ein Roboter, es getan habe und dann ähnlich stumpf in die Ambulanz ging.
Durch die Kältte.
Die Warterei, das auf und ab gehen in den Gängen.
Ich nahm mir Bücher mit, Schulunterlagen, für die Wartezeit, um nicht durchzudrehen.
Irgendwann ging es dann nicht mehr und ich saß da wie ein Schaf auf dem Weg zur Schlachtbank.
Stumpfsinnig.
Wer hat Dienst, warum sitze ich zum x ten Mal schon wieder hier rum, warum bekomme ich das nicht unter Kontrolle.

Es fühlt sich an, als würde die Kontrolle mir entgleiten, so wie damals, im letzten Winter.
Auf dem Heimweg, jeden Abend, komme ich hier an der Apotheke vorbei.
Ich schaue jeden Tag nach, ob sie Notdienst hat.
Denke „Stella, heute hat sie Dienst, pass auf dich auf, in der Schule und sorge dafür, dass du heil daran vorbei kommst ohne 40-60 Tabletten zu kaufen.“
Bloß um zu vermeiden, dass mich die Bereitschaft überrascht und ich impulsiv aus dem Gefühl heraus Mist baue.
Das ist nervig und zehrt.
Heute hat sie Dienst. Stella, wir gehen VORBEI!


Brief der Linken-Spitze an SPD und Grünen-Bundestagsfraktion

4. Oktober 2013

Sehr geehrte Frau Roth, sehr geehrte Frau Künast,
sehr geehrter Herr Gabriel, sehr geehrter Herr Steinmeier,
sehr geehrter Herr Özdemir, sehr geehrter Herr Trittin,

[…]

Wir möchten Ihnen zwei Projekte vorschlagen:

Die Einführung eines bundesweit einheitlichen gesetzlichen Mindestlohns.
Die Abschaffung des Betreuungsgelds, um eine Umleitung der dafür im Bundeshaushalt geblockten Mittel in den Ausbau der Kindertagesstätten zu ermöglichen.

Die Abschaffung des Betreuungsgelds ist in unseren drei Parteien Konsens und könnte ohne weiteres in eine gemeinsame parlamentarische Initiative münden. Uns ist bewusst, dass zwischen Ihnen und uns unterschiedliche Vorstellungen über die Höhe eines gesetzlichen Mindestlohns existieren. Wir sind uns aber sicher, dass diese einer Einigung über eine schnell abstimmungsfähige Gesetzesvorlage nicht im Weg stehen würden. Wir bauen auf Ihre Bereitschaft, den Wählerinnen und Wählern zu signalisieren, dass wir dort anpacken, wo ein Gerechtigkeitsstau existiert und Mehrheiten für Veränderungen vorhanden sind. Gern sind wir bereit, über weitere Vorschläge für Reformprojekte von Ihnen zu diskutieren, die eine soziale Veränderungsmehrheit im Bundestag vor einer Regierungsbildung in Angriff nehmen könnte. Wir begründen eine Stunde des Parlaments. Diese Chance sollten wir nutzen.

In Erwartung Ihrer Antwort verbleiben wir mit freundlichen Grüßen,

Katja Kipping, Bernd Riexinger, Gregor Gysi

http://internetz-zeitung.eu/index.php/990-brief-der-linken-spitze-an-spd-und-gr%C3%BCnen-bundestagsfraktion