visuelles Erinnerungsvermögen

Wisst ihr, was mich grad mal wieder brutal nervt!?
Dass ich mich an alles bildlich erinnern kann!
Im jetzigen Moment:

An die etwa 7 Schnitte im Unterarm, als ich 19 war.
Die offenen Wunden in den vielen Narben.
Dieses Bild stresst mich und ich würde es gerne tatsächlich sehen und spüren -.-

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9 Responses to visuelles Erinnerungsvermögen

  1. every sagt:

    weißt du,
    Das is scheiße… aber es hilft dir vielleicht auch zu sehen, wo du NICHT MEHR hinwillst!!!

  2. schwarzesschaefchen sagt:

    halte durch!

  3. Silentrunning sagt:

    „Dieses Bild stresst mich und ich würde es gerne tatsächlich sehen und spüren -.“

    Weiß nicht, ob ich diesen Satz verstehe. Für mich ist in solchen Situationen wichtig, dass ich noch klar spüre, dass dieses Bild zu einem bestimmten Zeitpunkt der Vergangenheit gehört.
    Dass ich diesen Abstand spüre zwischen „ich jetzt, heute – da, damals, diese Situation, dieses Bild“.

    Und ab und an zeigt mir dieser spürbare Abstand, dass ich manches nicht mehr brauche. Dann komme ich auch besser damit zurecht, dass ein Bild wieder hochkommt.

    Aber vielleicht ist das bei dir auch ganz anders. Drück dir jedenfalls die Daumen.

    • stellinchen sagt:

      Hallo (:

      diesen Abstand zu spüren fällt mir häufig sehr schwer. Da überfällt mich auch manchmal dieses „Toll, damals war alles scheiße, jetzt ist alles scheiße, es hat sich nichts geändert, außer dass Wunden fehlen“
      Ist unangenehm… :/

      Vielen Dank (:

      • Silentrunning sagt:

        „diesen Abstand zu spüren fällt mir häufig sehr schwer.“

        Ja. Hab mir oft gewünscht, dass sei wie ein Schalter, der einmal umgelegt wird, und dann passiert es nie wieder, dass dieser Abstand verloren geht.

        Aber so ist es nicht.
        Ist eher wie ein Pflänzchen. Wächst langsam, muss innerlich Wurzeln schlagen. Muss gegossen werden. Kann auch mal vom Wind zerzaust werden.

        Mir hilft es, besonders auf die Momente zu achten, in denen ich mich mit mir und anderen wohlfühle. Und wie sich dann mein Körper anfühlt.

        Diese Momente benutze ich als kleines Gegengift, wenn das innere Überfallkommando loslegt mit „damals war alles scheiße, jetzt ist alles scheiße, es hat sich nichts geändert“.

        „alles, immer“ – ne. Manchmal geht es mir nicht gut, stimmt.
        Aber dieses „nix hat sich geändert“ stimmt deshalb noch lange nicht.

        Wünsch dir ganz viele Momente, in denen es dir gut geht.
        Und dass du sie als Vorräte für die schwierigeren Situationen nehmen kannst.

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