Harry Potter

Wusstet ihr schon, dass die liebe Stella mit Haut und Haaren ein Harry Potter Fan ist?
Ist sie!
Ich habe die Bücher unzählige Male gelesen und die Hörbücher noch öfter gehört.
Ich habe 3 Bücher auf Englisch vorgelsen und bin jetzt meine eigene Hörbuchsprecherin 😉

Jetzt mit dem Beginn der Ferien kam mir plötzlich die Idee, selbst eine Fanfiction zu schreiben.
Über die Vorgeschichte von Hermine bis zur Freundschaft mit Harry und Ron.
Würde mich riesig über Kommentare freuen 😀

„Ehrlich gesagt ist sie ein Alptraum. Ihr muss selbst schon aufgefallen sein, dass sie keine Freunde hat.“
Die Worte hallten in ihrem Kopf, als Hermine die Tür abschloss.
Nichts hatte sich geändert. Auch hier war sie die Außenseiterin.
„In Hogwarts wirst du eine von vielen Hexen und Zauberern sein“, hatte Mrs Lock gesagt. „Du wirst mit jungen Menschen zusammen leben, die wie du sind.“
Die wie ich sind, hatte Hermine gedacht.
War das die Erklärung dafür, dass sie sich immer abgesondert und abgelehnt gefühlt hatte?
Dass sie tatsächlich anders als ihre Mitschüler war, nämlich eine Hexe. Eine sehr begabte Hexe überdies, wie Mrs Lock betont hatte.
Für gewöhnlich kamen die Beamten des Zaubereiministeriums erst wenige Monate vor Schulbeginn, um den nichtmagischen Eltern zu erklären, dass ihr Kind magische Kräfte besaß.
Doch kurz vor ihrem 10. Geburtstag hatten ihre Eltern einen Brief erhalten, indem eine Mitarbeiterin eines Jugendamtes ein Treffen erbeten hatte.
„Hermine, wie kommt eine Mitarbeiterin vom Jugendamt auf uns?“ hatte ihre Mutter in besorgtem Ton gefragt.
Auch Hermine hatte sich dies nicht erklären können – natürlich wussten Lehrer und Sozialarbeiter, dass Hermine Granger einen schweren Stand in der Klasse hatte und es zu merkwürdigen Vorfällen gekommen war.
Sie war bereits ausführlich befragt worden, warum Jimmy mit gebrochenem Bein aufgefunden worden war, nachdem man Hermine aus einer Ecke des Schulhofes hatte wegrennen sehen.
Und obgleich sie wieder und wieder versichert hatte, Jimmy sei von ganz allein durch die Luft geflogen, hatte ihr niemand so richtig geglaubt.

Wieder einmal hatte er ihr aufgelauert um sie zu quälen.
„Scheiß hässliche Streberin, wie viele Klassen willst du denn noch wechseln bis du begreifst, dass du hier unerwünscht bist?“ hatte er gefragt und war ihr näher und näher gekommen.
Er hatte begonnen sie zu stoßen und plötzlich flog er.
Sie hatte sich nicht erklären können, was geschehen war und fortgelaufen, nachdem er zu schreien anfing.
„Unmöglich, hatte ihre Mutter resolut erklärt, wie hätte unsere Tochter das machen sollen? Sie hat in ihrem Leben nie Kampfsport gemacht!“
Und doch waren ihr die Blicke aufgefallen, mit dem ihre Eltern sie des öfteren ansahen.
Besorgnis.
Und Furcht.
Auch Hermine hatte Angst. Sie wusste nicht, was mit ihr und um sie herum geschah. Vorfälle wie die mit Jimmy häuften sich. Unerklärlich, rätselhaft und beängstigend. Auch wenn sie bei weitem nicht so dramatisch endeten wie mit einem Beinbruch.

Und dann war Mrs Lock gekommen. Wieder erinnerte sich Hermine, wie die drei Grangers auf dem Sofa gesessen und Mrs Lock mit großen Augen zugehört hatten.
Sogar Mr Granger hatte sich frei genommen und die Praxis einer Vertretung anvertraut.
Backenzähne mussten an diesem Dienstag warten. Mrs Lock hatte darauf bestanden, nicht nur mit Mrs Granger und Hermine zu sprechen, sondern auch Mr Granger miteinzubeziehen.
„Ich bin Mrs Lock, nicht von einem Jugendamt, sondern von der Abteilung der Muggelbeziehungen.“
Sie hatte erklärt, dass die Vorfälle ein Ausmaß angenommen hatten, die das Zaubereiministerium dazu zwingen würden, schon zu diesem Zeitpunkt den Kontakt zu suchen.
„Ihre Tochter ist eine Hexe.“
Fassungslos hatten ihre Eltern Mrs Lock angestarrt und zögerlich begonnen, Fragen zu stellen.
Hermines Herz hatte angefangen zu rasen – endlich nach den letzten Wochen wusste sie, was mit ihr nicht stimmte.
Und mit ihr stimmte alles, sie war tatsächlich eine Hexe.
Keine Sekunde lang waren ihr Zweifel gekommen und in ihrem Inneren hatte sie es längst gespürt, dachte sie dankbar.
Es war die Wende gewesen.
Hermine war aufgeblüht, nun, da sie wusste, dass sie tatsächlich nicht in diese Welt gehörte.
Mit Mrs Lock und ihren Eltern war sie in die Winkelgasse gegangen und hatte ihre Eltern überredet, ihr Bücher zu kaufen, die sie nicht nur gelesen, sondern aufgesogen hatte.
Wort für Wort.
Geschichte der Zauberei, eine Geschichte von Hogwarts, Quidditch im Wandel der Zeit.
Auch in der Schule war alles anders geworden.
Mrs Lock hatte ihr verboten, über irgendetwas zu sprechen, was mit der Welt der Magie zu tun hatte und sie hatte sich daran gehalten.
Doch das Glück und die Erwartungen hatten alle Sticheleien abprallen lassen, sie war sogar in der Lage, Jimmy von oben herab anzulächeln, da sie wusste, dass er sie nie wieder würde anrühren können und dass die Zeit der Grundschule vorbei gehen würde.
Und dann würde sie nach Hogwarts gehen und mit Magiern leben.
Die sie verstehen und mögen würden, ihre Freunde wären.

Und nun das.
Sie wollte nichts riskieren, was zu einem Schulverweis führen könnte und hielt sich an alle Regeln.
Sie glänzte im Unterricht. Alle sollten merken, dass sie es verdient hatte in Hogwarts zu sein.
Und sie war die Beste, obwohl sie keine Eltern hatte, die zaubern konnten.
Doch gemocht wurde sie nicht, Ron und Harry hatten es so gesagt, wie es war.
„Hermine? Bist du da drin?“
Es war Parvati, ihre Mitschülerin.
„Lass mich allein“ schluchzte Hermine. Irgendwie hatten sich wieder Pärchen ohne sie gebildet.
Harry und Ron, Parvati und Lavander, Dean und Seamus.
Nur Neville schien sie zu mögen.
Sie überlegte. Die Gefahr, wegen eines Vergehens der Schule verwiesen zu werden, war gering.
Und eigentlich mochte sie Harry und sogar Ron.
Wenn es nur eine Möglichkeit gäbe, ihnen zu helfen, ihre Freundschaft zu bekommen.
Ihre Versuche, im Unterricht zu helfen, waren erfolglos. Wie in der alten Schule hatte es zu sehr nach Besserwisserin geklungen.
Ich werde mich bemühen, nahm sie sich vor.
Und vielleicht wird dann alles wieder gut.
Sie hatte diesen Gedanken gerade zu Ende gedacht und wollte sich auf den Weg zum Festessen machen, als sie es hörte: Ein Klicken und ein Grunzen.
Sie öffnete die Tür und schrie auf. Ein riesiger Troll stand vor ihr.
Es war ein Bergtroll, wie sie sofort erkannte.
Und das Klicken war von der Tür gekommen. Sie saß in der Falle.
Doch da kamen Harry und Ron rein. „Hermine, lauf“
Sie konnte sich nicht bewegen. Entsetzt sah sie, wie Harry dem Troll auf den Rücken sprang und Ron ihm seine eigene Keule auf den Kopf fallen ließ.
„Ist er .. tot?“
„Nur ko, glaube ich“
Da kamen die Lehrer. Jetzt sind wir dran, schoss es Hermine durch den Kopf. Aber für etwas muss das Ganze ja gut sein.
„Es war meine schuld, Professor McGonagal.“
Meine ersten 5 Punkte, die ich abgezogen bekommen habe, dachte sie niedergeschlagen. Und doch ist es kein Beinbruch.
Zufriedener als es die Situation gerechtfertigt hätte, ging sie zum Gryffindor Turm zurück und wartete. Das Essen war nach oben geschickt worden und hungrig stand sie neben dem Eingang, bis Harry und Ron kamen.
Danke, sagten sie alle Drei und holte sich Teller.

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2 Responses to Harry Potter

  1. Finde ich total gut geschrieben, spannend und interessant. Freue mich auf die Fortsetzung. 🙂 Und ich bin auch so ein absoluter Harry Potter Fan. 😉

    • stellinchen sagt:

      yeay, danke 😀
      Ich versuche mich mal an verschiedenen Ereignissen mit verschiedenen Charakteren. Lesen Sie jetzt – Petunia Dursley 😉 (Die fand ich schon immer spannend 😉 )

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