10. Juni 2016

10. Juni 2016

Hallo ihr Lieben,

sooo, meine letzte Prüfung ist vorbei und ich bin mehr als glücklich!
Mein Notendurchschnitt liegt nämlich bei 1,7 🙂
Oder: Oh mein Gott, was lange währt .. äh, nein: Was lange zur Schule geht, hat endlich Abitur. 😀
Ab Oktober geht es mit der Ausbildung zur Radiologieassistentin in die zweite der drei Etappen los, worauf ich mich riesig freue. Was ich bis dahin mache? Vermutlich das selbe, wie die vergangenen sechs Monate: Nichts tun :p
Nein, für Mathe und Bio habe ich schon gelernt und schlechtere Noten bekommen als in den drei schriftlichen, für die ich nichts gelernt hatte. Aber okay ^^
Stella ist jedenfalls glüüückliiich =)

Bis bald mal.
Viele Grüße und ein schönes Wetter wünscht
stellinchen


24. Mai 2016

24. Mai 2016

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, euch geht es gut. Bei mir ist alles soweit in Ordnung und ich habe morgen meine vorletzte Abiprüfung. In Englisch hatte ich 11, in Deutsch 12 und in Wirtschaft 13 Punkte. 🙂
Und das ernsthaft ohne zu lernen 😉
Aber Wirtschaft war mit dem Thema der Sozialen Gerechtigkeit natürlich ein Heimspiel, das ist politisch mein täglich Brot. 😉
In Englisch und Deutsch Textzusammenfassung, Redeanalyse und eigene Meinung. Mag ich auch sehr gerne. 🙂
Abergläubisch wie ich bekanntlich bin, hatte ich an allen drei Prüfungstagen das gleiche an und werde das auch morgen anziehen. 😉
Ich m u s s zweistellig schaffen. Wenn ich das in der letzten Prüfung, Mathe, auch hinbekomme, habe ich einen Durchschnitt von 1,6. Das wäre es!

Wie immer wenn ich Stress habe und angespannt bin, kommt die Krankheit natürlich mal wieder vorbei und nervt mich.
Immerhin nervt es mich „nur noch“ und zieht mich nicht so extrem runter…
Es ist immer die selbe Leier: Du bist ein schlechter Mensch, du musst dich bestrafen blablabla.
Das „positive“ an der Krankheit ist, dass sie eh nie zufrieden sein wird, bis ich sterbe. Das heißt, ich darf nicht nachgeben, weil es nie dazu kommt, dass sie sagt: Genug jetzt.
Also kann ich es auch gleich bleiben lassen.
Wieder einmal erinnere ich mich an diese Zeit in der Großstadt: Stellas Sättigung rauscht während des Nähens so stark ab, dass ich mit Sauerstoffbrille stationär aufgenommen werde. Und selbst DA war die Krankheit der Meinung, es wäre nicht genug gewesen.
In weniger als einem Monat habe ich die erste OP zur Korrektur hinter mir. Die Krankheit findet das natürlich scheiße, weil ich dann ja nicht mehr gebrandmarkt bin. Ich bin mal gespannt, ob es dann besser wird.

Na ja, wünscht mir Glück für Morgen 🙂

Alles Liebe,
Stella


21. Januar 2016

21. Januar 2016

Hallo ihr Lieben,

so schnell kann es gehen und geht es auch und der Monat ist zu mehr als 2/3 schon wieder vorbei. Ich finde das sehr erfreulich, weil ich einen kleinen Schul-Koller entwickelt habe und heilfroh bin, wenn das letzte – nicht mal (!) – halbe Jahr so schnell wie möglich vergeht.

Zu den erfreulichen Dingen zählt zweifelsfrei die Schule. Die liebe Stella hat ihr Strebertum noch etwas weiter ausbauen können und wird nun einen äußerst glücklich-machenden Durchschnitt von 1,5 erreichen. Das setzt sich folgendermaßen zusammen:
Wirtschaft: 14 Punkte
Englisch, Deutsch und Geschichte: 13 Punkte
Mathe: 11 Punkte
Bio: 10 Punkte
Ich habe es mal grob berechnet: Im besten Fall könnte ich einen Abischnitt von 1,6 schaffen, im schlechtesten 1,9. Beziehungsweise bedeutet der schlechteste Fall die Mindestpunktzahl, die ich mir in den jeweiligen Fächern vorstellen kann.
Selbst wenn ich jetzt sowohl in allen letzten Klausuren UND im Abi überall 0 Punkte hätte, würde ich das Abi von den Punkten her mit 3,6 bestehen 😀
Sau genial 😀

Ansonsten habe ich leider einen Sportunfall gehabt. (Wie, Stella macht Sport!?) Nun ja, ich habe mit Karate angefangen, was extrem toll ist. Bei einem Spiel bin ich nach hinten gesprungen, schief aufgekommen und nun habe ich einen Bänderriss. Sehr ärgerlich. In 5 Wochen darf ich aber wieder zum Training. 🙂

So, das war es von mir.

Viele Grüße,
Stella


genervt!

9. März 2015

Ich fühle mich so unfähig!
In Mathe und Bio. Mein letzter Schnitt (12. Klasse Teil 1) war 1,8 und ich glaube, wenn ich den verschlechtere, wiederhole ich einfach die ganze 12.
Ich hab weder lust auf ne Ausbildung noch sonst was, um 6-7 Jahre rumzubringen und ich habe Angst, mich im Abi zu verschlechtern…


Zukunftsträume

20. Juli 2013

Ich bin ein Familienmensch. Mein Idealbild von mir ist seit meiner Kindheit, Mutter zu werden.
Früher hat mir häufig „eine Familie“ gefehlt, eine Mutter. Das hat sich gelegt, ist in den Hintergrund getreten. Auch durch unheimlich viele liebe, wertvolle Menschen.
Einige für kurze Zeit, andere seit langem. Viele zusätzliche Wahlmütter, Schwestern.

Ich möchte wissen, dass ich wichtig und sinnvoll bin. Viele geben mir das Gefühl, wichtig für sie zu sein, was unheimlich stärkend ist.
Früher dachte ich oft, ich wäre mehr Last/Zumutung, als liebenswert. Wohl auch darum ist es mir wichtig, sagen zu können „Ich tue etwas Gutes“
Ich möchte Menschen helfen können, weil ich Menschen klasse finde und mir ja auch unheimlich viel Gutes getan wurde.
(Auch) darum möchte ich Ärztin werden. Ich habe schon seit Jahren ziemliche Komplexe, weil ich außer meiner Mittleren Reife nichts geschafft habe.
Einige begonnene Ausbildungen, gute schriftliche Zeugnisse, mehr nicht.
Früher habe ich mich eher über das Hungern und Selbstverletzungen definiert, es war mein Halt, mein Lebenswert. Ich dachte „Okay, es ist zwar alles scheiße, aber dann hör ich eben auf zu essen und darf dann sterben, wenn ich dünn bin“
Dünn entsprach BMI 14.
Das mit dem hungern klappte nie so lange, dass ich ins Untergewicht kam, statt dessen waren Gewichtsschwankungen von bis zu 30 kilo die Folge und der Streik meines Körpers und Kreislaufs. Also kam „Ich bin zwar nutzlos, dumm und unbegabt, aber ich halte massive Schmerzen aus. Ich bin stark.“
Jetzt lebe ich für diesen Traum „Irgendwann bin ich Mutter und Ärztin“
Wie viel Kraft mir das gibt, lässt sich wohl schwer beschreiben. So exzessiv, wie es in Pro Ana Foren um Abnehmen ging, man mit Twins hungerte, stundenlang Thinspiration anschaute/Videos erstellte, über Diäten, Sport, (il)legale Medikamente diskutierte, die Refeedregeln herunter beten konnte, so Sinn gebend ist nun dieser Traum für mich.
Ich denke, es ist allemal besser, als früher.

Steps:
– 11 Klasse
– Abijahre 2014-2016
– Studium
– Kinder

Trotzdem lebe ich nicht für die Zukunft, sondern genieße das Leben so sehr, dass ich es nicht beschreiben kann.
Es war wohl der krasse Wechsel zwischen dem letzten Winter und dem Sommer jetzt.
Wäre ich im Winter nicht zu meinem Dad gezogen, wäre ich vielleicht nicht mehr am Leben. Wäre unbeabsichtigt bei irgendeiner der Selbstverletzungen gestorben.
So drastisch empfinde ich das. Der Körper gab mir aufs Deutlichste zu verstehen: Es reicht!
Und das imponierte mir. Mir war es immer schwer gefallen, Nein zu sagen, anderen Grenzen zu setzen – nun tat es mein Körper.
Das war auch ein Teil, der mir den Körper so als Opfer gezeigt hat. Er tut alles für mich, kämpft um sein Überleben, während ich ihn bekämpfe.
Ich sauge Medizinisches auf, bin fasziniert vom Körper. Finde es unglaublich, dass eine Herzdruckmassage so wirksam die Herztätigkeit ersetzen kann.
Dass man über einen Venenzugang die Flüssigkeit geben kann, und man nichts mehr trinken müsste. Nicht-Begeisterten fällt das möglicherweise schwer, nachzuvollziehen.
Mein beruflicher Lebenstraum ist jedenfalls die Medizin.

Bis 2016 gehe ich aufs Abendgymnasium, versuche meine bestmöglichsten Noten zu bekommen. Was mir im Weg steht, sind Versagensängste. Früher habe ich die über die Essstörung und Selbstverletzungen abgebaut, so dass die lähmende Panik, die mich am lernen hindert, unterbrochen wurde.
Jetzt möchte ich das nicht mehr und halte es aus. Auch wenn es lange dauert und ich darum auch schlechte Noten schreiben kann.
Nach 10 Jahren möchte ich es nicht mehr. Ich möchte ein Leben ohne Selbstverletzungen!
Ich möchte all die Energie, die ich in Destruktives gesteckt habe, für mich und andere nutzen.
Im Medizinischen möchte ich alles dürfen, was Ärzte tun, viel wissen und gut verdienen.
Und ich möchte Leben.

Und wie immer gilt: Ein wahrer Freund glaubt an einen und kommt im Notfall mit einem Plan B und einer Flasche Vodka 😉


Esther Bejarano

1. Mai 2013

Hey :wink:

die Kundgebung war sehr gut! Gute Reden und mein absolutes Idol Esther Bejarano. Dafür hat sich die lange Anreise gelohnt.
Ich habe sie schonmal gesehen und sogar mit ihr gesprochen – sie ist eine umwerfend tolle Frau!
Ab 2:12 Minuten kommt die Musik.Wie sie singt :herz:
Mein highlight ist ab 10:30.

Das Treffen war super!
Auf der Kundgebung habe ich mich vor Schmerzen öfter gekrümmt – jetzt habe ich die Tage wirklich. Nach 6 Wochen, glaube ich. Es pendelt sich ein. :)
Wir sind quasi die ganze Zeit gelaufen, das hat die Schmerzen genommen, nun hatte ich daheim Fuß- und Bauchschmerzen, aber ich hab eine Wärmflasche. ;)
Allerdings fuhr der nächste Zug keine 30, sondern durch den Feiertag 90 Minuten später. Schlimm war das nicht, da ich meine Biounterlagen mit hatte, in weiser Voraussicht ;)
Es fühlt sich so schön an, das Lernen.
Zu sehen, dass man dazu lernt. Früher wusste ich nie, wie ich so lernen muss, das es Sinn macht.
Lernen muss gelernt sein.
Ich glaube, ich habe meine Techniken mittlerweile optimiert, einfach schön.
Ich liege sogar in der Zeit, keine last-minute Aktion. Am Samstag schreiben wir, bis dahin habe ich den Stoff denke ich gut drin.

Mal wieder: Ich bin so glücklich, auf dieser Schule zu sein – Schulform, kein Stress durch äußere Umstände (Ausbilder), Erfolgserlebnisse und genug Zeit um a) die psychischen Sachen soweit in den Griff zu kriegen, dass sie mir nicht mehr schaden, mir ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen – kein krankheitsbestimmtes und b) meine Lernerei so hinzukriegen, wie ich es will: Keine Last-Minute Aktionen, Ruhe, Stressfrei.
Jetzt habe ich das Glück, dass ich für Deutsch, beispielsweise, nicht lernen muss.
Im Studium wird das ganz anders aussehen, so habe ich jetzt noch die Zeit, herauszufinden, was am Besten klappt – und das gesamte nächste Schuljahr ja sowieso noch, weil es nicht Abirelevant ist.
Meine neue Zeitrechnung: Bis zum Abi ;)


Miss konstruktiv

14. März 2013

Schaut mal, wie es an meiner Schule grad aussieht ;)
Yeah, nur noch 3 Jahre :D
Sehr cool: Selbst Julian hats geschafft ^^
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Wickie!!! =)
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Uuuund weils grad so schön ist und ich angeben will :uglylaugh:
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Gefällt mir ;)
Außer der drei, weil ich eigentlich ne 2 hätte haben können, ich aber 2 Aufgaben übersehen habe O.o

Ich bin grad wieder gut drauf :)
Gestern hatten wir Geschichte, es war furchtbar langweilig und ich hatte nebenher n Essanfall.
Ja, das geht :uglylaugh:
Dann war Spanisch und wir sollten an der Tafel Verben konjugieren und ich KONNTE DAS. Und ich durfte sogar alles anschreiben, weil außer mir keiner kindliches Vergnügen beim „an einer elektronischen Tafel schreiben“ hat :roflmao:
Das ist echt cool ^^
Damit war meine Stimmung wieder gerettet und sie wurde zusätzlich gepuscht durch die Tatsache, dass wir Spanisch erst nach den Ferien schreiben :)
Dann hab ich noch mit einer aus facebook telefoniert, die ich nur online kenne, aber wir haben die selbe Freundin. Jedenfalls ist sie riiichtig cool und heute telen wir wieder :)

Abendliche Essanfälle sind nicht grad toll. Also versuche ich jetzt, wieder etwas achtsamer mit dem ganzen umzugehen. Als ich hergezogen bin, hab ich schon gemerkt, dass es zunimmt, wegen sv alternative.
Das aufzuschreiben, wahrzunehmen hat da schon geholfen :)
Das hoffe ich jetzt wieder. Nachdem einen Essanfall bin ich mal wieder auf die überaus geniale Idee gekommen, einfach nichts mehr einzukaufen. Vorgestern hat das auch geklappt, da hab ich Papa Essen aufgetaut und sonst Pulverzeugs getrunken. Voll gesund und so.
Gestern wieder, aber dann hatte ich wieder einen totalen! Essanfall, mit vorher einkaufen und so.
Ich dachte, ich wage mal wieder vooorsichtig einen Abnehmversuch, aber ich lass es. Da startet sofort wieder dieses negative Gedankenkreisen, Vorwürfe, Wut und innerlich dieses „ICH BIN ZU VIEL, DARUM MUSS ICH WENIGER WERDEN“ von früher.
Ich renne seit über einem Jahr mit ca 15 kilo übergewicht rum, aber so what!?
Es sieht auch nicht zuuu schlimm aus, es ist es nicht wert, dass ich deswegen wieder voll in die Essstörungssymptomatik reinrutsche, danke, 14 Jahre reichen mir.
Gestern Abend hab ich dann natürlich noch Abnehmtabletten bestellt. Heute morgen hab ich mich drüber aufgeregt und das ganze zum Glück noch telefonisch stornieren können :p
Ich mein, ich setz doch nicht meinen Coffeintabletten Konsum runter um dann anderen Mist zu schlucken. Coffeintabletten, damit ich 5 Kalorien mehr verbrenne pro Tag, inklusive verstärkter Anspannung und Dissoziation ist iiiirgendwie nicht das Wahre.
Und diese anderen Tabletten sind auch scheiße, ich glaub, ich hab für diesen Mist schon an die 150 Euro aus dem Fenster geschmissen Oo
Uncool!
Ich find meine Figur okay. Ich kann sie annehmen. Als ich hergezogen bin, hab ich immer weggeschaut, wenn ich nach dem duschen am Spiegel vorbei musste, aber jetzt nicht mehr.
Da kann ich hinschauen und sagen *misstrauisch äug* Paaaasst schon.
Ja, das geht auch mit Übergewicht ^^
Früher war ich eher der Meinung, wenn ich aufhöre, essgestört zu sein, und übergewichtig bin, war ja alles umsonst.
Ähm: Stimmt ;)
Nur heute sage ich es mit einer anderen Perspektive.
Außerdem creme ich fleißig, weil ich Dehnungsstreifen habe. Und die salbe ist echt gut.
Und die Narben, an den Armen, schmier ich auch ein. Die ist klasse, die Salbe :)
Langfristig möchte ich schon wieder so 10,15 kilo abnehmen, weil ich das einfach ästhetischer finde, aber nicht mit Gewalt!

Ja, der Schnee ist am tauen, also schreiben wir die Arbeit  :)
So zwischen 18 und 19.30 Uhr. Wegen der Schule hab ich mir vorgenommen, dass mir die Noten jetzt bis zur 12. scheiß egal sind!
Weil ich einerseits diesen OH MEIN GOTT, ICH MUSS SEHR GUT SEIN Druck habe, das aber nur negativ ist!
Mit der scheiß egal Einstellung fahre ich also im Durchschnitt auf dem goldenen Mittelweg und das ist voll gut :)