22. Januar 2016

22. Januar 2016

In der MTA Schule habe ich gestern Maria kennengelernt. Wir mussten beide einen Test machen, der echt nicht ohne war und ca 1 Stunde ging. Da wir nicht beaufsichtigt wurden, konnten wir uns gegenseitig helfen. Sie mir in Mathe und ich ihr in der Rechtschreibung ;)
Danach wurden wir durch alle Labors geführt. Und ich fragte, ob ich auch als MTRA (Radiologie) im Labor wäre und die Lehrerin meinte, Nein, nur die MTLAs. Und ich könnte ja noch wechseln.
Ich dachte, ich würde mich schon auf beides bewerben, wenn ich nur in einer Ausbildung einen Platz bekomme.
Meinte aber, MTRA wäre mir lieber. Dann hat die Lehrerin uns zur Schulleiterin gebracht und nach 5 Minuten hatte Maria die Zusage. Sie meinte, sie würde auf mich warten, die ist echt süß ;)
Die Leiterin hat nichtmal in den Test geschaut und gesagt, dass sie nur nach Attraktivität einstellt, und da ich die Höchstpunktzahl erreicht hätte, bekäme ich nun einen Blankoausbildungsvertrag, den ich bis Ende April ausfüllen soll.
Okay, das mit der Attraktivität war ein Witz, aber der Rest stimmt :uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh:
ICH WERDE MTRA!!!! :huepf: :huepf: :huepf:

Wisst ihr, jetzt weiß ich endlich, wie es weitergeht.
Vor 3 Jahren hatte ich die Etappe „Abi“ vor mir und wusste ganz genau: Okay, 2016 hast du Abi.
Und jetzt weiß ich: 2019 bin ich MTRA und vielleicht 2025 im PJ :uglylaugh:
Und vielleicht bin ich dann schon Mutter :rot:

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Der Ernst des Lebens geht weiter

2. November 2015

Schon sind die Ferien wieder vorbei.
So schnell gehts!
Ja, was gibt es Neues?
Die liebe Stella hat sich die Haare rot gefärbt (inspiriert by Ginny Weasley 😀 )und jede Menge Bewerbungen vor sich.
Allesamt für Verwaltungsfachangestellte.
In meiner Nähe ist eine größere Stadt, die 25 Azubis einstellen!!! einself
Ich hoffe wirklich, dass ich da reinkomme.
Wenn ich die wäre, würde ich mir vermutlich Sorgen machen, wegen den abgebrochenen Lehren = Gefahr, dass Frau stellinchen wieder abspringt.
Heißt, ich würde mich nicht unbedingt einstellen, wenn ich nur eine Stelle zu besetzen hätte.
Bei 25 könnte man eine „Niete“ mit einkalkulieren.

Ich glaube tatsächlich, dass eine Lehre nicht das Verkehrteste wäre, im Gegenteil.
Mittlerweile habe ich so viele schlechte Erfahrungen gemacht, dass die Angst vor Fehlern mein ständiger Begleiter ist.
Logische Folge: Noch mehr Fehler.
In einer so großen Verwaltung stehe ich nicht so im Fokus, wie mit 24 anderen und ich hätte reelle Chancen, die Probezeit zu überleben.
Außerdem wäre ich dann im Studium entspannter, weil ich ja schon was habe. Da tritt man ganz anders auf, meine Nerven wären ruhiger.

Würde ich nächstes Jahr direkt einen Platz in der Umgebung bekommen, würde ich studieren. Ich glaube da aber nicht so recht dran.
Und von der Wahrscheinlichkeit, die PZ zu überleben, liegt VFA definitiv höher als GuK oder MFA.

In einer Woche schreibe ich Mathe 😦
Überflüssig zu erwähnen, dass ich Schiss habe.
Darum treffen Vivi und ich uns heute auch schon 2 Stunden früher zum Lernen.
Am Donnerstag habe ich einen Einstellungstest und schreibe danach Englisch. Ansonsten bekommen wir diese Woche die Arbeiten aus Deutsch, Wirtschaft und Bio zurück.
Bin mal gespannt.

Schönen Start in die Woche wünsche ich euch 🙂


In der 13

8. September 2015

Hallo ihr Lieben, :wink:

da bin ich mal wieder :)
Gestern war der erste Schultag. 13. Klasse :head:
Meine Ferien waren sehr schön und erholsam.

Gott, ich bin ja sooo gut, habe heute über 2 Stunden Wirtschaft und Deutsch gemacht.
Gestern Mittag hatte ich TROTZ Germanys next Topmodel so große Langeweile, dass ich mich als Krankenschwester bei Helios und bei der Stadt als MFA beworben habe.
Insgesamt habe ich nun 4 Bewerbungen am Laufen, unter anderem sogar als Verwaltungsfachangestellte.
Bei der Bewerbung war keine Mailadresse angegeben, dabei ist mir dann aufgefallen, dass ich mein Realschulzeugnis und das erste der Berufsschule zur Erzieherin verloren habe.
Da das Glück mit den Saublöden ist, konnte ich die Bewerbung für Verwaltung dann doch auch online schicken.

Ja, gestern hatte ich 4 Stunden Deutsch. (Habe ich schon erwähnt, dass ich Deutsch HASSE und dann auch noch VIER STUNDEN!?)
Naja – immer positiv denken, dafür muss ich es auch nur 1x die Woche ertragen.
Sonst hat sich unser Stundenplan etwas verbessert.
Früher hatten wir echt jeden Tag ein Fach 4 Stunden am Stück. Samstag Horrortag mit Englisch und Mathe.
Jetzt haben wir immerhin Geschichte und Bio in 2x 2 Stunden gesplittet.
Das übelste ist aber am Samstag die letzten 4 Stunden Mathe.
Dabei hatte er uns versprochen, dass es nicht Samstag und nicht 4 Stunden sind.
Egal.
Zum erfreulichen: Wir sind nur noch NEUN in der Klasse :)
In 7 Monaten ist das Deutsch Abi. Das heißt, ich muss mich nur noch 6 Monate zusammenreißen und mit sehr viel Glück bekomme ich dann auch direkt einen Studienplatz.
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt ;)

Ansonsten war ich beim Kardiologen, da Schmerzen in der Brust. Hintergrund ist, dass ich mich ernsthaft 5 Jahre lang immer wieder übelst mit Medikamenten intoxikiert habe, die für sichgenommen schon das Herz schädigen, wenn man sie überdosiert.
Hatte regelmäßig Verzögerungen im Q T Intervall und einen Ruhepuls von 180.
Ich hatte ein 24 stunden EKG und währenddessen auch diese Schmerzen. Das EKG war total unauffällig, Glück gehabt :)
Ich gehe im Oktober nochmal hin für eine Untersuchung und da frage ich den mal. Weil ich sonst nicht weiß, wer mir sagen kann, womit ich rechnen muss, was Spätfolgen angeht.

So, dann bis bald :wink:

LG, Stella


Ohoo

18. Juli 2015

Da logge ich mich ein, um mal wieder ein Lebenszeichen von mir zu geben und was kommt?
Eine Infomeldung, dass Blog 3 Jahre alt geworden ist ;)

Also, was soll ich sagen?
Gut geht es mir :)
Der letzte Schultag ist VORBEI und ich habe einen unfassbaren Schnitt von 1,6!
Bio: 10
Englisch: 11
Mathe, Deutsch und Geschichte: 12
Wirtschaft: 14 :)

In unserer Klasse sind nach dem Sommer nur noch so 10 Leute, besser geht es nicht.
Und alle, die ich scheiße finde, gehen. :daumen:
Da waren echt einige dabei.
Jedenfalls werde ich in der 13 noch eine Schippe drauflegen, um mir dann einen Studieplatz zu sichern.
Ich bin zuversichtlich :)

Dann bewerbe ich mich als MTA und GuK und irgendwas wird schon gehen, wobei mir der Studienplatz natürlich am Liebsten wäre 😉


Zukunftsträume

20. Juli 2013

Ich bin ein Familienmensch. Mein Idealbild von mir ist seit meiner Kindheit, Mutter zu werden.
Früher hat mir häufig „eine Familie“ gefehlt, eine Mutter. Das hat sich gelegt, ist in den Hintergrund getreten. Auch durch unheimlich viele liebe, wertvolle Menschen.
Einige für kurze Zeit, andere seit langem. Viele zusätzliche Wahlmütter, Schwestern.

Ich möchte wissen, dass ich wichtig und sinnvoll bin. Viele geben mir das Gefühl, wichtig für sie zu sein, was unheimlich stärkend ist.
Früher dachte ich oft, ich wäre mehr Last/Zumutung, als liebenswert. Wohl auch darum ist es mir wichtig, sagen zu können „Ich tue etwas Gutes“
Ich möchte Menschen helfen können, weil ich Menschen klasse finde und mir ja auch unheimlich viel Gutes getan wurde.
(Auch) darum möchte ich Ärztin werden. Ich habe schon seit Jahren ziemliche Komplexe, weil ich außer meiner Mittleren Reife nichts geschafft habe.
Einige begonnene Ausbildungen, gute schriftliche Zeugnisse, mehr nicht.
Früher habe ich mich eher über das Hungern und Selbstverletzungen definiert, es war mein Halt, mein Lebenswert. Ich dachte „Okay, es ist zwar alles scheiße, aber dann hör ich eben auf zu essen und darf dann sterben, wenn ich dünn bin“
Dünn entsprach BMI 14.
Das mit dem hungern klappte nie so lange, dass ich ins Untergewicht kam, statt dessen waren Gewichtsschwankungen von bis zu 30 kilo die Folge und der Streik meines Körpers und Kreislaufs. Also kam „Ich bin zwar nutzlos, dumm und unbegabt, aber ich halte massive Schmerzen aus. Ich bin stark.“
Jetzt lebe ich für diesen Traum „Irgendwann bin ich Mutter und Ärztin“
Wie viel Kraft mir das gibt, lässt sich wohl schwer beschreiben. So exzessiv, wie es in Pro Ana Foren um Abnehmen ging, man mit Twins hungerte, stundenlang Thinspiration anschaute/Videos erstellte, über Diäten, Sport, (il)legale Medikamente diskutierte, die Refeedregeln herunter beten konnte, so Sinn gebend ist nun dieser Traum für mich.
Ich denke, es ist allemal besser, als früher.

Steps:
– 11 Klasse
– Abijahre 2014-2016
– Studium
– Kinder

Trotzdem lebe ich nicht für die Zukunft, sondern genieße das Leben so sehr, dass ich es nicht beschreiben kann.
Es war wohl der krasse Wechsel zwischen dem letzten Winter und dem Sommer jetzt.
Wäre ich im Winter nicht zu meinem Dad gezogen, wäre ich vielleicht nicht mehr am Leben. Wäre unbeabsichtigt bei irgendeiner der Selbstverletzungen gestorben.
So drastisch empfinde ich das. Der Körper gab mir aufs Deutlichste zu verstehen: Es reicht!
Und das imponierte mir. Mir war es immer schwer gefallen, Nein zu sagen, anderen Grenzen zu setzen – nun tat es mein Körper.
Das war auch ein Teil, der mir den Körper so als Opfer gezeigt hat. Er tut alles für mich, kämpft um sein Überleben, während ich ihn bekämpfe.
Ich sauge Medizinisches auf, bin fasziniert vom Körper. Finde es unglaublich, dass eine Herzdruckmassage so wirksam die Herztätigkeit ersetzen kann.
Dass man über einen Venenzugang die Flüssigkeit geben kann, und man nichts mehr trinken müsste. Nicht-Begeisterten fällt das möglicherweise schwer, nachzuvollziehen.
Mein beruflicher Lebenstraum ist jedenfalls die Medizin.

Bis 2016 gehe ich aufs Abendgymnasium, versuche meine bestmöglichsten Noten zu bekommen. Was mir im Weg steht, sind Versagensängste. Früher habe ich die über die Essstörung und Selbstverletzungen abgebaut, so dass die lähmende Panik, die mich am lernen hindert, unterbrochen wurde.
Jetzt möchte ich das nicht mehr und halte es aus. Auch wenn es lange dauert und ich darum auch schlechte Noten schreiben kann.
Nach 10 Jahren möchte ich es nicht mehr. Ich möchte ein Leben ohne Selbstverletzungen!
Ich möchte all die Energie, die ich in Destruktives gesteckt habe, für mich und andere nutzen.
Im Medizinischen möchte ich alles dürfen, was Ärzte tun, viel wissen und gut verdienen.
Und ich möchte Leben.

Und wie immer gilt: Ein wahrer Freund glaubt an einen und kommt im Notfall mit einem Plan B und einer Flasche Vodka 😉


gääähn

23. Dezember 2012

Am Freitag wurde ich vorgeladen.
Zusammenfassung: Ich bin ganz toll, lieb, die Pat. , seine Frau und er lieben mich, ABER meine Konzentration wär halt nicht die Beste.
Blablabla, er beendets auf den 31. und wünscht mir schöne Feiertage :uglylaugh:
Danke, Dir auch. Ich bin nichtmal abgestürzt ;) Ist ja schon Normalzustand – Stella auf Betriebssuche ;)
Wie der letzte meinte er, ich soll unbedingt in was richtig großes! Weiss ich danke.
Um halb 3 hatte das große Zentrum natürlich schon zu, wo ich auch den Probetag hatte, ich werde es am 27. versuchen.
Er hält mich für übereifrig. Hat er ja auch recht – ich penn einfach weg, wenn ich permanent reizunterflutet bin.
Ja, ich bin eine, die unter Stress am Besten arbeitet.
Und ich mach alles. Also alles alles. Es stresst mich auch nicht „langweilige“ Arbeit zu machen, Akten und Befunde einzusortieren, alles ist besser, als blöd rumzuhocken.
Okay Kritikpunkte: Flüchtigkeitsfehler.
Etwa drei größere in den 3 Wochen.
Ist natürlich DRAMA.
Wenn man ein bestimmtes Formular aufdruckt muss man einmal bestätigen und zweimal auf escape drücken – ich habe zweimal bestätigt und einmal auf escape – Ergebnis waren in 3 Wochen 52 Fehlermeldungen.
„Wir haben die ZEIT um Flüchtigkeitsfehler vermeiden zu können. Aber wir können nicht ständig hinter Ihnen her kontrollieren“
MANN, am Anfang MUSS MAN DAS EBEN!
Nicht nur bei nem Azubi, auch Ausgelernten muss man in der ersten Zeit noch auf die Finger schauen, es ist überall und immer ein bisschen anders.
Außerdem bin ich es gewohnt, Fehler wieder selbst zu richten.
Ich werde es bei Bewerbungen als Praktikum verkaufen. Wieder Erfahrungen gemacht, was gelernt, bitte danke.


Z.n. Woche 2

14. Dezember 2012

Es gefällt mir immernoch sehr gut.
Lisa hat keine sehr hohe Meinung von Männern, so viel ist klar. „Die denken doch alle nur an das Eine, komplett Sch. gesteuert. Und wenn die Freundin dann schwanger ist, wird sie sitzen gelassen.“
Trotzdem ist es schön da.
Neu für mich ist, dass mir die Sachen erklärt und gezeigt werden und ich nichtmehr ständig schauen muss, wie ich IRGENDWAS mache, mit möglichst wenig Fehlern. Was ja nicht klappen kann.
Sehr angenehm!