et cetera pp

16. Juni 2014

Schneidedruck.
Ob ich mit dem Thema immer besser klar komme.. Ich hoffe es.
Es fühl sich nicht so an, irgendwie. Mal besser, mal sehr gut, mal schlechter, mal sehr schlecht.
Momentan habe ich das Gefühl, als sei es niemals weg gewesen. Als wären die 17 cleanen Monate nicht.
Der Kampf scheint derselbe, wie kurz nach dem Umzug und das macht mich wahnsinnig.
Diesen Kampf zu führen ist unmenschlich und scheint wieder so hoffnungslos.
Da kommen irgendwo schon Suizidgedanken hoch. Eher wegen dem „Ich will das nicht aushalten müssen, ich kann das nicht aushalten“
Heute morgen habe ich mir die Arme rasiert. Und links habe ich so kleine Hibbel. Ich wollte die wegmachen und wusste, es würde bluten.
Und – zack war ich wieder voll drin und habe nur dieses Blut angesehen, während die Welt mir mehr und mehr entglitt.
Es gab nur noch mich, das Blut und diesen Rasierer.
Der Kopf war noch ein bisschen an und es blieb bei diesem Kratzer, aber die Verzweiflung ist schlimm aushaltbar.
„Die Erlösung so nah“
Am Hadern – warum gibt das Narben und wieso darf ich das nicht machen?
Es wäre schön, wenn es eine so anerkannte Sache wäre, wie sich zu Tatowieren.
Ich fühle mich so eingeengt, wie in einem Korsett, das mir die Luft raubt. Und das zu durchschneiden, das wärs…
Die Thera habe ich gefragt. Sie kann EMDR, das ist mega gut!
Das nächste Mal bringe ich eine Situation mit und wir bereiten das vor.
Dann beim nächsten Mal machen wir eine Doppelstunde und versuchen das.
Sie sagte, sie hätte es nicht von sich aus angesprochen, weil sie sich Sorgen macht und fragt, ob es in einer Klinik nicht besser für mich wäre.
Aber ich sagte, wir schauen einfach. Ihre Sorge ist, dass mir das so tagelang nachhängt…
Jetzt ist es grad einfach so mördermäßig schlimm, weil ich meine Tage habe.
Aber so schlimm war es gefühlsmäßig ewig nicht. Oder noch nie.
Aber das kommt mir jedesmal so vor, also ist die Intensität jedes Mal die gleiche scheiße…
Wegen dem EMDR sagt die Krankheit dann auch wieder „Schneid dich doch, wenn du eh Traumatherapie machst, hört das hinterher von ganz alleine auf. Dann brauchst du jetzt nicht zu kämpfen“
Aber der Druck verschwindet ja nicht, sogar wenn alles komplett aufgearbeitet ist. Die Gewohnheit/Sucht bleibt ja unabhhängig davon.
Alles eine Scheiße…


30. Januar

30. Januar 2014

Ein Jahr.

Gleichzeitig sehr intensive Erinnerungen. Gestern „Um diese Zeit lag ich auf der Liege, da bin ich mal wieder weggekippt, da zu mir gekommen, Infusionen.
Der Arzt „Stella, ich hab mit der Psych gesprochen. Fühlst du dich jetzt angepisst? Über deinen Kopf hinweggesetzt?“
Dann jetzt um die Zeit, die Götterärztin bei mir, ihre kalte Hand, Chiara und der Oberarzt „Jede Verletzung kann zur Zeit die letzte sein“

Ein Jahr.

Vorhin war ich total mies drauf. Dachte an ne Intox „Nur heute, ist doch egal“
und die gesunde Seite „Nein!“ und wieder die Kranke verzweifelt/sauer „Was bleibt mir denn dann noch?“

Das Leben.


Hmm

14. Januar 2014

Komme mir mal wieder vor, wie in Absurdistan:
„Stella, du hast also Stress?“
„Nja“
„Und darum willst du dich aufschneiden?“ :oeh: :eek:
„Nnn…JAAA“
„Macht Sinn“ :uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh:
Krasser scheiß, diese Psyche und der Pawlow Effekt


Am kriseln

14. Januar 2014

Bin am kriseln.
Papa ist wieder 5 Tage weg, Irina und Verena schmeißen vllt (ka wie ernst Verena das ist) und ich hab 6 Punkte in Englisch.
Ja, eine super über Verbesserung von 1 Punkt im Vergleich zur ersten Arbeit, aber trotzdem.
Da hilft es mir auch wenig, dass der Schnitt 4 Punkte waren.
Immerhin habe ich das Gefühl, viel über Genetik :herz: zu wissen, aber an Englisch ändert das auch nichts :(
Schneidedruck, oder das Verlangen, mich abzuschießen sind wieder stark da.
Der Ticker hat übrigens einfach nicht mehr funktioniert.
In 3 Wochen kommt mich eine Freundin besuchen, wir kennen uns aus der Klinik.
Das coole ist, dass sie in einigen Monaten Physikum hat und wir dann zusammen lernen können. Sie ihre Sachen und ich meins.
Ich lerne schon deutlich leichter, wenn einfach nur jemand bei mir sitzt und auch was lernt ;)


dissoziation stumpfe gefühle

7. November 2013

war der Suchbegriff heute.
Wie passend *seufz*

Seit Montag ist alles scheiße und ich bin sowas von am Abstürzen…
Gestern bin ich aus dem Auto der Mitschülerin ausgestiegen und war so drei Meter weg, da hat es total gekracht und ich glaub, sie ist in das vordere Auto gedonnert.
Meint ihr, ich hätte das irgendwie geschnallt?
Nein, eine andere fragt mich heut in der Schule, ob ich das mitbekommen hab und ich hab ganz dumpfe Erinnerungen.
Getraut zu fragen, habe ich mich dann auch nicht mehr :traenchen:

Ich hab 30 Minuten mit Papa telefoniert, dann gings wieder. Sprich ich konnte versichern, mir nichts anzutun.
Die Not ist auch besser, aber verzweifelt bin ich noch mega.
Im Februar fand ich die Abendschule so toll, weil ich mich nur abends sv und jetzt sitze ich mit leerem Kopf im Unterricht und mache gar nichts.
Das macht alles nur noch schlimmer. Ichdenke nonstop: Daheim mach ich dies das jenes und das ist krass anstrengend!

Verzweiflung ist irgendwie viel schlimmer als Wut, Hass, Trauer und Leere zusammen. Ist wohl ähnlich wie Ertrinken.
Ich kack abends einfach so ab, schon im Unterricht. Nur zum in die Tonne kloppen.
Ich hab sogar überlegt, mich einweisen zu lassen. Aber ab morgen ist Papa zum Glück für 3 Wochen da.
Außerdem hält er das für die allerschlechteste Idee, weil er dieser Oberärztin nicht traut. Ist was dran, aus seiner Sicht. Ich kenn ja nur das Entkommen, er halt nicht.

Meine Idee war eher, 3 Tage Krisenintervention in dem Mistschuppen und dann gehts von alleine wieder gut, weil ich da raus bin ^^
Das hat früher gut geklappt ^^
Andrerseits ist da halt die Frage, ob die mich nach 3 Tagen wieder laufen lässt und die Ex Kameradin Marina könnte ich treffen und das muss nicht unbedingt sein, die hat mich eh gehasst ^^

Ich bin seit Jahren im Winter immer übelst abgestürzt und diese ganzen miesen Symptome sind voll da.
Ich spüre mich nicht (laufe ohne Jacke und schlage mich – nicht gut) fühle mich stumpf, wie Holzprügel statt Armen – höchstens für schöne Schnitzereien zu gebrauchen.
Nebel im Kopf, hmm uvm.

Jetzt höre ich Hänsel und Gretel, göttliche Musik :niederknie:


… uuund rennen einmal schreiend im Kreis!

4. November 2013

Ich raste hier mal wieder aus…
Therapie war furchtbar!!!
Ich will einfach nur, dass dieser abartige WAHNSINN aufhört und hab wie üblich das EIngerede: Das hört NIE WIEDER auf, es sei denn, du SCHNEIDEST DICH JETZT!!!


Endlosschleife

8. Oktober 2013

Schneidedruck heute Abend.
Vllt sollte ich diese dämlichen Bögen wieder anfangen, zumindest hier.
Beginn: 19 Uhr?
Auslöser: haha keiner?
Gedanken: Ich bin echt ein selten dämliches Weib :rolleyes: -.-


Meine Seelen

8. Oktober 2013

Meine Güte – diese Achterbahnfahrt ist krass!
Mal wieder.
Seit dem Mittag schwebe ich mal wieder auf einer rosa Glückswolke, joa.
Haben Englisch geschrieben. War lustig :uglylaugh:
Obwohl die Tante mir derart auf den Senkel geht :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Verena ist ja super in Sprachen und wir sollten ein Blatt ausfüllen, Grammaaaaaaaaar. Wir waren schnell fertig und ich habs sie lesen lassen, obs richtig ist – Madame kommt auf mich zugeschossen und hält mir einen Vortrag, dass ich Verena nicht abschreiben lassen soll, weil Verena dann nichts lernt.
Ich meinte, wir wären beide fertig und vergleichen nur.
Ja trotzdem, Verena lernt nichts durchs abschreiben.
Ich Wir sind BEIDE FERTIG, außerdem ist Verena diejenige die es kann.
Aaaaaaaaach sooooooooo
:rolleyes: :meise:
Dann sollten wir eigentlich von 6 bis halb 8 schreiben, in einem großen Raum. Ich wusste aber, dass der die ersten 3 Stunden belegt ist und habs ihr auch gesagt, sie sagt, sie wartet, dann schreiben wir halt von halb 8 bis 9 im Raum.
Ich „DER IST BIS VIERTEL NACH 8 BELEGT!!!“
Was macht sie?
Sie macht 2 Stunden Unterricht mit uns und stellt dann – Oh Wunder – fest, dass ihr Superplan nicht hinhaut weil „die ja immer noch nicht fertig sind“
:rolleyes: :meise:
Ende: Wir schreiben 2 Stunden im Klassenzimmer und ich verpass den Zug.

Dann sollten wir 100 Wörter zum Thema schreiben, warum Gott den Leuten, die den Turm von Babel bauen wollten, die Kommunikation versaut hat.
Ich, als komplett christlich Gebildete, kannte die Story natürlich (wenn nicht wärste ja auch wieder gearscht) und hab da etwa 50 Wörter zu Papier gebracht über Gott, der von der Distanzlosigkeit angepisst war und kein Bock auf Menschen im Himmel hatte.
Toll, fehlten 50.
Ich bin komplett in die Gotteslästerung verfallen und meinte, ich wüsste jetzt endlich, warum keiner Gott beschreiben und malen darf – Gott ist nämlich eine Frau, und hat Komplexe wegen ihren Falten.
Darum hatte sie auch kein Bock darauf, dass die Babiloner sie sehen.
110 Wörter. Amen.
Und wenn die Alte so christlich ist, wie ich vermute, bin ich spätestens jetzt komplett unten durch bei ihr.
In dem Sinne – Amen :rel: :angel:

Sonst ist mein Göttervater wieder da :head:
Er: „Stella, ich hab ja jetzt 3 Wochen Urlaub, das heißt ich werd jetzt hier faullenzen und du musst alles machen“
:uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh:

Dann hatte ich heute Morgen Thera, und ich liebe sie :)
Ich hab ihr von meinem katastrophalen WE erzählt. Und sie hat mich sooo gelobt, dass ich nichts gemacht habe, das tat so gut :herz:

Am Freitag ist Papa ja gegangen und ich stand den ganzen Tag neben mir und bin ihm so abartig auf die Nerven gegangen.
Weil ich so voller Not war, mich nicht gespürt habe, einfach null Kontrolle über mich.
Als dann der Gedanke aufkam „Du darfst nicht gehen, sonst bring ich mich um“ passierte ein switch.
Der lässt sich so übertragen: Ich dachte, Stella jetzt reichts! Hab diesem Anteil eins aufs Maul gegeben, gefesselt, geknebelt und eingesperrt, und mich dann ruhig und sachlich, angemessen verabschiedet.
Dann kam die zu erwartende Explosion.
Früher habe ich diese Anteile auch immer mit brachialer Gewalt unterdrückt, das konnte man sehen, die Schnitte, aber heute fand es innerlich statt und es zerreißt mehr, als die äußere Gewaltanwendung.
Es ist schmerzhafter.. Wohl auch, weil dieser Gewaltschmerz gefehlt hat, das hat die innere Explosion noch gefördert.
Ich saß hier und hab gezittert und Panik gehabt. Telefoniert (LASS mich doch schneiden! BITTE, nur HEUTE – sie hat gelacht und ich auch)
Dann saß ich vor der Glotze und sah vor mir, wie ich meinen Körper verletze.
Ich dachte „Ich tu es“ Mehr nicht.
Ich konnte nicht denken, nur dieser stumpfe Tunnelblick.
Ich ging ins Bett, stellte den Wecker auf 6.
Wurde geweckt und dachte „Ich bleib im Bett, ich schreib Geschichte nicht, ist mir egal, ich lass mir ein Attest geben“
Dachte „Ich bleib im Bett, schwänze die ersten 2 Stunden, geh zur Arbeit und dann schwänz ich die letzten 2 Stunden.“
Ich ging in die ersten 2 Stunden. Stand am Bahnhof und dachte „Als ich ich das letzte Mal so schlimm gefühlt habe, war ich 17 und hatte meinen letzten Suizidversuch.
Ich schrieb die Arbeit. Versuchte es jedenfalls und schrieb nebenher einen Brief.
Ich dachte, jetzt geh ich heim. Nein, ich intoxikier mich. Nein, ich sollte in die Akutklinik.
Der alte Kampf: Der Anspruch, nicht ohne eine Verletzung Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Verena gab mir die Telefonnummer und ich rief hier in der Klinik an. Ich solle vorbei kommen.
Switch
„Stella, du bist eine verdammt beschissene dumme Scheißschlampe – was zur Hölle geht bei dir schon wieder ab, haste den Arsch offen!?“ + [einige Details unter der Gürtellinie]
Ich dissoziierte nicht mehr und verachtete mich nur noch. Trotzdem fühlte ich mich dafür nicht mehr hilflos, ohnmächtig und ausgeliefert, also eher positiv – dafür war die Spannung unter der Decke.
Die Schule war aus und ich lief zu Zug.
An drei Apotheken vorbei.
„Stella, geh in die Apotheke“
Ich ging vorbei.
Drei Mal und immer wurde ich wütender, bzw. der Teil der wollte, dass ich mich jetzt endlich vergifte und halbtot ins Krankenhaus käme.
Nichts sehen, nichts hören, nichts denken – ich schob einen monstermäßigen Essanfall, voller Hass und Wut.
Dann war ich hier. Um 15 Uhr und schlief bis 21 Uhr.
Telefonierte bis 22 Uhr mit Papa, der sich sorgte und schlief bis Sonntag 13 Uhr.
Es war besser.
Ich verbrachte den Tag im Bett und laß und schlief.
Heute ist es wieder gut.

Ich sagte der Thera, schon mit 18 habe eine Thera zur Aufnahme geschrieben „Wen ihr Vater sie verlasse, fühle sie sich, als würde er sterben“ und heute hat sich kaum etwas geändert.
Wenn er geht ist es so, als wüsste ich, dass er hingerichtet wird – sooo extrem schlimm ist das für mich.
Bin da wohl irgendwo in der Kindergartenzeit hängen geblieben. Wobei ich im Kindergarten nie Probleme hatte, abgegeben zu werden, diese Panik und Verlustangst kam erst später und seit dem häng ich da drin.
Bei meiner Mutter genauso…
unlustig.

Die Thera will mich bis zum Abi behalten und möglichst noch das erste Studienjahr :head: :head: :head:
Wer weiß, wo ich lande, aber es gibt mir viel, zu wissen: Diese Frau bleibt die nächsten 3 Jahre meine feste Konstante :)


-.-

24. August 2013

Ich find diese mega scheiß Stimmungsschwankungen sooo ätzend!!!
Vllt krieg ich ja meine Tage, aber heut ist es echt unlustig…
Schule war auch antrengend. 2 Stunden Bio, 3 Stunden Geschichte, 2 Stunden Mathe.
Ich glaub, beim letzten Geschi Lehrer wars einfacher, ne 1 zu kassieren. Dafür ist der Biolehrer besser als die letzte.
Er ist auch so von seiner Art spitze! Hat direkt mal Karrieretipps für alle gegeben ;) :daumen:
Ich bin in meinem Sitzeckchen echt glücklich.
Die Älteste in unserer Klasse ist über 50 und hat per Post anonym einen Hassbrief bekommen. Ein Gedicht im Sinne von, wie faltig und hässlich sie ist und dass noch 100 Schönheits OP’s nichts bringen und sie immer hässlich bleiben wird.
Ich finde das ziemlich unglaublich… Blöderweise nimmt sie sich das auch noch zu Herzen, im Sinne von „So faltig bin ich doch gar nicht“ und ich „Naaain!!!“
Wegschmeißen will sie es nicht.
Dieser Kindergarten .. ich glaub, wer so drauf ist, wächst da auch nie raus :ka:

Am Montag fällt 2 mal die Lehrerin aus, macht 8 Minusstunden in Englisch. Dafür haben wir diesen Montag dann 4stündig Mathe, und können 2mal samstags früher gehen.
Einer hat echt hartnäckig alle 25 überschrien, dass ihm das nicht passt, und der Lehrer war echt am wanken, aber nur wegen einem Schreihals.

Und ich hock mal wieder hier, den ganzen Tag und denke „Am I allowed to…“
NEIN!
-.-
GUT, dass ich keine vertraute Chir. Ambulanz in der Nähe hab :wall:


Craving

6. August 2013

Kann, wie üblich, triggern.

Klappe die 1598521587521258:
bin seit gestern schon eher in Alarmstimmung und will nicht sagen, es ist wegen dem Ausraster.
Ich will nicht.
Ich bin härter gegen mich, Kleinigkeiten verstärken die abwertenden Gedanken. Die sind auch noch unbegründet.
Wegen kochen, lauter so komisches Zeug, das ich denke, ich kann nix. Dann die Erinnerung, die Zeit in der Chirurgischen Ambulanz, dass ich hätte sterben können.
Die Gedanken: wäre besser gewesen, du hättest nur noch ein paar Wochen da bleiben und so weiter machen müssen und dann gäbe es ein(en) .. [Borderliner] [nutzlosen Kostenfaktor] weniger.

Kenn diese Todesgedanken eigentlich ned. Ich war immer das Steh-auf-stellinchen. Weil mir Sonnenklar ist, wie stark ich am Leben hänge und es eig liebe. Und immer, wenn ich Mist gebaut hab, oder sterben wollte, kam noch der unglaublich starke Überlebenswille.
Von daher ist das gut.
Darum weiß ich ned, wo das jetzt so herkommt.

Dann ein Mantra:
Selbst be stra fung
Eine innere Überzeugung die sagt, du hast Strafe verdient und zwar nicht wenig.
fuck

So ein Schlachtfeld würde halt eindeutig meine Schuldgefühle nehmen. „Massaker“ nannte es jemand.
Ich hätte wieder den Frieden in mir, den wunderbaren Seelenfrieden.
Fragt sich nur wie lange.
Nicht lange und es holt dich ja immer wieder ein, scheiße halt. Blöder scheiß langer unbequemer Weg, aber 10 Jahre vergisst so ein Suchtgedächtnis halt auch nicht in den paar Monaten.
Ich will aber, dass es endlich vorbei ist.
V o r b e i
soll es sein, darum geh ich jetzt ins Bett, mal sehen, wie die Welt morgen aussieht…