Ferien :)

29. Juli 2014

Ferien sind schön!
Mit dem Englisch Baukasten komme ich voran :)
Mit Mathe irgendwie nicht, da stehe ich etwas auf dem Schlauch.
Ableitungen:
f(x)= -5t²+6t+11
f'(x)= -10t+6

Hochpunkt:
-10t = -6
t=6/10
soweit so richtig

Aber jetzt beim Einsetzen in die II Ableitung
h“(6/10) = -10 (6/10)
bei mir -6, laut Lösung -10 :kopfkratz:

Egal, Freundin weiß das 😉

Irgendwie fühle ich mich körperlich sehr komisch.
Als hätte ich ne Überdosis Coffein intus. Habe ich aber nicht.
Ich hoffe, das geht wieder weg.
Meine Mutter hatte mir mit viel Liebe die Reifen aufgepumpt, irgendwann, bevor ich hergekommen bin.
Gestern habe ich Janine abgeholt und wir sind zum Fahrradladen gefahren, um ein Rücklicht zu kaufen.
Dann sind wir ins brandneue Riesenkaufhaus gefahren und haben meine alte Deutsch/Sportlehrerin getroffen.
Die ist ernsthaft einen Kopf kleiner als ich, trotz Absatz und dennoch schrumpfe ich immer noch, wenn ich die sehe :p
Und stottern tu ich auch noch in Ansätzen und beginne jeden Satz mit „Äh“ :ballaballa:
Später „Janine, soll ich sie fragen, ob sie sich mit mir trifft?“
„Klar, mach doch“
„Ich trau mich aber nicht“
„Hmm“
Egal, ich hab sie gefragt und sie meinte, ich soll sie anrufen.
In den nächsten Ferien.
Hab ich, glaube ich, keine lust zu.
Dann doch lieber schreiben, Briefe stottern nicht und reden keinen Unsinn. :uglylaugh:
Jedenfalls waren wir dann noch einkaufen und DANN platzten einfach so beide Reifen.
Jetzt gehe ich später noch einmal zum Fahrradladen ;)
Wenn wir Glück haben, hat Janine am Freitag frei und wir fahren in den ultimativen erlebnisreichen Ort, wo es Mio. von Achterbahnen gibt!!!
Nichts genialeres als das :cool:
Sonst habe ich gestern noch die Mutter von 4 Nachbarn getroffen, die mit Sara und mir gespielt haben, als wir klein waren.
Wir haben uns immer Hund und Katze genannt.
Ich habe nach der einen gefragt und sie dann angerufen. „Hallo Hund, hier ist die Katze aus Heimatstadt“
Die war natürlich total überrascht und konnte das erst gar nicht glauben.
Die ist schon 37 und wohnt in Berlin.Ich bin ja eh mal in Berlin, mit Verlängerung, dann sehen wir uns :)

Am Sonntag schlafe ich bei Michael, am Montag gehe ich für 40 Euro Thrombos spenden und treffe mich mit einigen Freunden und meiner geliebten Beratungsstellen Frau :head:
Am Mittwoch fahre ich mit Mama noch weg, Sara und andere Verwandte besuchen :)


Mai

5. Mai 2014

Ihr Lieben :bussi: :herz:

vielen Dank für die Kommentare!
Schon wieder eine neue Woche. Die Zeit seit Januar ist wieder einfach verschwunden und das freut mich!
Papa hatte Geburtstag, Sara war da. Gab wieder Dramen.
Der Knackpunkt ist, dass Sara unheimlich wichtig ist und es mir so wichtig ist, dass sie gut von mir denkt und ich nichts falsch mache.
Was logischerweise dazu führt, dass ich sonst nie so derartig ungeschickt, impulsiv und trampelig bin, wie wenn sie da ist. :schreck: :uglylaugh:
Erst habe ich Papa weh getan, der wütend wurde.
Ich hab dann im Bett kurz geheult und mich geschämt.
Sara hatte ne Wärmflasche im Bett und als sie kurz auf der Toilette war dachte ich „Hey, machste einen auf lebende Wärmflasche und hüpfst in ihr Bett“
Sie hat sich leider zu Tode erschrocken, war stinksauer auf mich und ich hab das zweite Mal geheult und übelsten Selbsthass geschoben.
Irgendwie kam mir da auch hoch, wie es in den ganzen Pubertätsjahren war, wo ich im Kontakt immer alles gut machen wollte und es dann mit doppelter Energie nach hinten los ging.
Plötzlich kamen die Suizidgedanken wieder hoch.
Und die Ausweglosigkeit. Beende es jetzt einfach, du nimmst diese Kombination und dann wars das. Du wirst dein ganzes Leben lang der ungeschickte Trampel bleiben und niemand wird es aushalten können, mit dir zusammen zu leben.
Eingeschlafen.

Am Samstag war dann alles wieder gut. Schlafen hilft in akuten Situationen meistens bei mir.
Ich war in der Schule und Verena sollte das Referat in Bio halten. Die Lehrer haben erlaubt, dass sie es auf Tonband aufnimmt und abspielt, weil sie kaum sprechen kann.
Psychisch bedingt.
Das Tonband ist ein riesen Schritt für sie. Alles war gut und am Ende kam dann Doris in die ganze Klasse mit „Ich kann sowas nicht gut heißen, Verena muss das auch machen blabla“
Wie eigentlich JEDER, der so ankommt, hat sie nicht gesagt: Ich finde das ungerecht, sondern „Alle anderen finden das ungerecht“
Das hat mich so wütend gemacht.
„Das sollte man mal im Klassenverband besprechen“, daraufhin ist Verena einfach raus und ich nach.
Später kam dann noch der Lehrer und hat sie beruhigt. Sie ist ja in Therapie und sowas geht halt nicht von heute auf morgen.
Doris meinte, ebenfalls wie üblich, es nur gut zu meinen und bla. Es folgte Sofapsychologie und „Stella, du darfst sie in diesem Verhalten nicht noch bestärken.“
Was ich ja immer hasse ist diese „Ich hab die Weisheit mit Löffeln gefressen“ Haltung.
Ich sagte, dass ich es nicht so sehe, dass ich es als Nachteilsausgleich sehe, dafür, dass sie es schon schwer hat und sie ja dran ist.
Ich sagte, du tust, was du für richtig hälst und ich tue das, was ich für richtig halte.
Sie ließ das auch nicht zu, da habe ich es gelassen.
In Geschichte war dann das absolute Highlight: Die Rückgabe der Klassenarbeiten.
Ich bin zum zweiten Mal Klassenbeste :head:
Das erste Mal mit 11 und diesmal mit 13 Punkten.
Den Rest des Tages bin ich dann nur noch geschwebt ;)
Sara hat mir das daheim nicht mehr lange vorgehalten (anders als früher) und es war ein schönes Wochenende :)


Am kriseln

14. Januar 2014

Bin am kriseln.
Papa ist wieder 5 Tage weg, Irina und Verena schmeißen vllt (ka wie ernst Verena das ist) und ich hab 6 Punkte in Englisch.
Ja, eine super über Verbesserung von 1 Punkt im Vergleich zur ersten Arbeit, aber trotzdem.
Da hilft es mir auch wenig, dass der Schnitt 4 Punkte waren.
Immerhin habe ich das Gefühl, viel über Genetik :herz: zu wissen, aber an Englisch ändert das auch nichts :(
Schneidedruck, oder das Verlangen, mich abzuschießen sind wieder stark da.
Der Ticker hat übrigens einfach nicht mehr funktioniert.
In 3 Wochen kommt mich eine Freundin besuchen, wir kennen uns aus der Klinik.
Das coole ist, dass sie in einigen Monaten Physikum hat und wir dann zusammen lernen können. Sie ihre Sachen und ich meins.
Ich lerne schon deutlich leichter, wenn einfach nur jemand bei mir sitzt und auch was lernt ;)


Alles wie gehabt

3. Oktober 2013

Wegen Deutsch – Naja, ich brauchte halt 3 Pro- und Contrapunkte, war ja dialektisch, nicht linear. Irgendwas MUSS man sich aus den Fingern saugen, aber irgendwie war es plötzlich DA, eine komplette Erläuterung mit Argumenten, Beispiel etc. Ich weiß ja nicht, ob was dabei rausgekommen ist, aber der flash war genial :uglylaugh:
Ich bin talentiert darin, irgedwelche dünnen Phrasen so überzeugend zu formulieren, dass ich sie mir am Ende sogar selbst glaube :uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh:

Sonst war ich ja am WE bei meiner Mutter. Magdalena, meine Sandkastenfreundin, ist seit einem halben Jahr verlobt – Carina seit letzter Woche und jetzt erzählt Mira, sie ist auch verlobt.
Das ist sooo schööö :)
Vor allem, weil sie noch so 2 Jahre warten wollen. So will ich das auch machen. Ich finde dieses Verlobt-sein so unglaublich schön und romantisch :rot:

Dann kommen wir zur Kategorie: Willkommen in der ERWACHSENENbildung
Heute – Außensseiter.
Und damit direkt zur Überraschung des Tages – nein, ich bin es NICHT :head:
Ich stecke ständig mit Verena, Nadja und Steffi zusammen, auch Irina, aber nicht mehr so.
Nadja hatte mal ne Psychose und war auf der Station, in der Marina Nachtschwester ist.
Marina ist mega unbeliebt, sie ist nur genervt und ungeduldig, weil wir anderen ja so schwer von Begriff sind.

Nadja hat gestern in Mathe was gefragt und sie „Also BITTE, das hatten wir im VORKURS“ *laber*
Nadja ist voll ruhig und lieb, wusste auch nicht wirklich was zu sagen. Steffi hat nichts psychiatrisches und meinte dann so „Die Alte ist doch garantiert SELBST ein Fall für ihre Staion“
Ihr seht – es ist in jeder Gruppe das selbe – Kindergarten wird immer gerne genommen, stört mich aber nicht *g*


verkabelt

31. Juli 2013

Ich habe die Entdeckung meines Lebens (oder so :uglylaugh: ) gemacht!
Wie überspiele ich KINDERKASSETTEN auf den Laptop in ASTREINER Qualität? Ich hab den Dreh raus und bin nun seit gestern komplett verkabelt ^^ Früher hieß das immer Krankenhaus, Monitor und heute heißt es: Ein Laptop mit Kabel, ein Kassettenrekorder mit Kabel und ein Kabel zwischen Laptop und Rekorder UND das Kabel mit 2 Steckdosen.
Soooooooooo toll ;)
Als Kind habe ich nämlich unter anderem das Musical „Eddi Zauberfinger“ geschenkt bekommen (und sogar im Kindergarten vorgesungen!!! Also vor 18 Jahren!!! ) und mein Horror war immer, dass die Kassette nach dem 2 000 anhören kaputt geht und ich keine mehr bekomme.
Und jetzt hab ich das GESICHERT AUF DEM LAPTOP!!!
Und kann es meinen Kindern weiter vererben „Das hat die Mama schon vor 50 Jahren angehört“

Jaaa, eine Freundin und ich haben 6 monatiges. SvV Beziehungsende =)
Wir zwei Heldinnen ;) :umarm:


Zukunftsträume

20. Juli 2013

Ich bin ein Familienmensch. Mein Idealbild von mir ist seit meiner Kindheit, Mutter zu werden.
Früher hat mir häufig „eine Familie“ gefehlt, eine Mutter. Das hat sich gelegt, ist in den Hintergrund getreten. Auch durch unheimlich viele liebe, wertvolle Menschen.
Einige für kurze Zeit, andere seit langem. Viele zusätzliche Wahlmütter, Schwestern.

Ich möchte wissen, dass ich wichtig und sinnvoll bin. Viele geben mir das Gefühl, wichtig für sie zu sein, was unheimlich stärkend ist.
Früher dachte ich oft, ich wäre mehr Last/Zumutung, als liebenswert. Wohl auch darum ist es mir wichtig, sagen zu können „Ich tue etwas Gutes“
Ich möchte Menschen helfen können, weil ich Menschen klasse finde und mir ja auch unheimlich viel Gutes getan wurde.
(Auch) darum möchte ich Ärztin werden. Ich habe schon seit Jahren ziemliche Komplexe, weil ich außer meiner Mittleren Reife nichts geschafft habe.
Einige begonnene Ausbildungen, gute schriftliche Zeugnisse, mehr nicht.
Früher habe ich mich eher über das Hungern und Selbstverletzungen definiert, es war mein Halt, mein Lebenswert. Ich dachte „Okay, es ist zwar alles scheiße, aber dann hör ich eben auf zu essen und darf dann sterben, wenn ich dünn bin“
Dünn entsprach BMI 14.
Das mit dem hungern klappte nie so lange, dass ich ins Untergewicht kam, statt dessen waren Gewichtsschwankungen von bis zu 30 kilo die Folge und der Streik meines Körpers und Kreislaufs. Also kam „Ich bin zwar nutzlos, dumm und unbegabt, aber ich halte massive Schmerzen aus. Ich bin stark.“
Jetzt lebe ich für diesen Traum „Irgendwann bin ich Mutter und Ärztin“
Wie viel Kraft mir das gibt, lässt sich wohl schwer beschreiben. So exzessiv, wie es in Pro Ana Foren um Abnehmen ging, man mit Twins hungerte, stundenlang Thinspiration anschaute/Videos erstellte, über Diäten, Sport, (il)legale Medikamente diskutierte, die Refeedregeln herunter beten konnte, so Sinn gebend ist nun dieser Traum für mich.
Ich denke, es ist allemal besser, als früher.

Steps:
– 11 Klasse
– Abijahre 2014-2016
– Studium
– Kinder

Trotzdem lebe ich nicht für die Zukunft, sondern genieße das Leben so sehr, dass ich es nicht beschreiben kann.
Es war wohl der krasse Wechsel zwischen dem letzten Winter und dem Sommer jetzt.
Wäre ich im Winter nicht zu meinem Dad gezogen, wäre ich vielleicht nicht mehr am Leben. Wäre unbeabsichtigt bei irgendeiner der Selbstverletzungen gestorben.
So drastisch empfinde ich das. Der Körper gab mir aufs Deutlichste zu verstehen: Es reicht!
Und das imponierte mir. Mir war es immer schwer gefallen, Nein zu sagen, anderen Grenzen zu setzen – nun tat es mein Körper.
Das war auch ein Teil, der mir den Körper so als Opfer gezeigt hat. Er tut alles für mich, kämpft um sein Überleben, während ich ihn bekämpfe.
Ich sauge Medizinisches auf, bin fasziniert vom Körper. Finde es unglaublich, dass eine Herzdruckmassage so wirksam die Herztätigkeit ersetzen kann.
Dass man über einen Venenzugang die Flüssigkeit geben kann, und man nichts mehr trinken müsste. Nicht-Begeisterten fällt das möglicherweise schwer, nachzuvollziehen.
Mein beruflicher Lebenstraum ist jedenfalls die Medizin.

Bis 2016 gehe ich aufs Abendgymnasium, versuche meine bestmöglichsten Noten zu bekommen. Was mir im Weg steht, sind Versagensängste. Früher habe ich die über die Essstörung und Selbstverletzungen abgebaut, so dass die lähmende Panik, die mich am lernen hindert, unterbrochen wurde.
Jetzt möchte ich das nicht mehr und halte es aus. Auch wenn es lange dauert und ich darum auch schlechte Noten schreiben kann.
Nach 10 Jahren möchte ich es nicht mehr. Ich möchte ein Leben ohne Selbstverletzungen!
Ich möchte all die Energie, die ich in Destruktives gesteckt habe, für mich und andere nutzen.
Im Medizinischen möchte ich alles dürfen, was Ärzte tun, viel wissen und gut verdienen.
Und ich möchte Leben.

Und wie immer gilt: Ein wahrer Freund glaubt an einen und kommt im Notfall mit einem Plan B und einer Flasche Vodka 😉


Glück

11. Juli 2013

Die Tage bei der Freundin waren einfach klasse. Wir haben uns gegenseitig zu Klamotten überzeugt und ich bin nun auch in Spaghetti-Trägern unterwegs.
Nachdem ich 100 Mal von unterschiedlichen (super tollen!) Menschen beruhigt wurde, wegen den Narben.
Ich dachte, meine Mutter enterbt mich endgültig, stattdessen hat sie es kommentarlos geschluckt. Eigentlich hat sie bisher den Standpunkt vertreten, dass es für Andere eine Zumutung sei, aber ich finde das nicht.

95% unserer Ängste sind unbegründet :)
Als ich von der Freundin hierher gefahren bin dachte ich, was für ein wahnsinnig schönes Leben ich habe, wie hoch meine Lebensqualität ist.
Ich bin als Kind das letzte mal mit Spaghetti Trägern gelaufen, danach nicht mehr.
Es ist sooo ein Unterschied zwischen einer leichten Bluse und einem Spaghetti Träger. Ich habe nicht mehr das Gefühl, nach 2 Stunden Sonne zu kleben und stinken unter den Armen.
Ich habe vergessen, wie unbeschreiblich schön sich Wind, Sonne und Wärme auf dieser Haut anfühlt.
Die Menschen begegnen mir kein Stück anders als sonst. Heute war ich mit einer Freundin shoppen und hatte auch auch ein Spaghetti-Shirt an.
Ich bin ja allgemein ein positiver, fröhlicher Mensch und die Menschen sind genauso positiv und freundlich, wie sonst, als ich lange Sachen hatte.
Viele Betroffene strahlen mich an und ich sie ;)

Auch so wie vorher.


travelling

9. Juli 2013

Ich mache gerade einen Mini-Deutschland Trip 😉
Gerade bin ich bei einer Forenfreundin, erstes Treffen, 3 Tage, sehr cool.
Von youtube werde ich noch mit einer einen Kaffee trinken – nicht hier, in einer anderen Stadt, nicht allzuweit von meiner Heimatstadt.
Reisen tue ich mit Sänk iu for trävelling und blablacar. Eigentlich wollte ich schon am Sonntag mit jemandem fahren, der hat sich aber nicht gemeldet, also bin ich knapp 6 Stunden mit den Regionalbahnen gefahren 😉
Postkarten schreibe ich natürlich auch, alte Spießerin *g*
Ja, ich lebe gerade sehr gut  :)

Ich hoffe, ihr genießt den Juli so sehr wie ich.

Alles Liebe  :wink:


Tunnelblick

26. Mai 2013

Hi ihr Lieben,

mir geht es stark durchwachsen. Heute ist Sonntag und ich saß mal wieder an meinem Referat über den 30jährigen Krieg. Das ist ja sooo viel!
Ich habe 2 verschiedene Geschichtsbücher, aus denen ich erstmal alles Wichtige raus geschrieben habe.
Dabei muss ich das ganze am Mittwoch schon vortragen.. :/ Ich sitze aber auch schon eine knappe Woche dran, aber richtig daran arbeiten tu ich erst seit Donnerstag.
Mein Vater hilft mir aber zum Glück. Er liebt Geschichte und ist auch sonst arg wissbegierig. Ich schätze das an ihm, das hat er an mich weiter gereicht 😉
Naja, ich habe schon ein bisschen mit der Power-Point Präsentation angefangen. Aber jetzt habe ich keine Lust mehr. Eigentlich macht es auf eine Art schon Spaß, aber wenn ich genug rumfluche, wie scheiße die Schule ist, fällt es mir leichter, mich dran zu setzen.
Ich sage dann „Ich hasse Geschichte, es ist bloß Mittel zum Zweck, ich hasse ALLE Fächer, aber egal, da muss ich durch“ und damit klappt es dann 😉

Der Rückfall hat mich ziemlich zurück geworfen, aber die Oberärztin hält mich absolut sicher vor einem weiteren Rückfall, egal welcher Art, ab. Von daher schaue ich einfach nach vorn.
Positiver Tunnelblick.
Was anderes bleibt mir ja auch nicht übrig.
Schultechnisch versuche ich, mir den Druck raus zu nehmen, und es klappt ganz gut. Grad auch durch dieses „Die Fächer sind eh scheiße, es ist egal, was ich für eine Note bekomme“
Das klingt total destruktiv, aber ich habe das schon immer recht erfolgreich so gemacht 😉
Je mehr ich fluche, desto besser sind die Noten.
Fakt ist, ich bin ehrgeizig, und eine Note unter 10 Punkten wurmt mich immer, aber es geht um mein Leben, wie ich es möchte.
Am Montag bin ich in Mathe total ins Kind gefallen und hatte so Angst. Der Lehrer hat das gemerkt, weil ich nur da saß und nichts gemacht habe.
„Geht es Ihnen heute nicht gut?“
„Nein“ kindlich. Tränen stiegen auf.
Vor Hilflosigkeit und Angst.
Er, etwas hilflos „Oh.. Das tut mir leid“
Irina hat mich dann geschnappt und ist mit mir an der Hand raus gegangen.
Ich „Die hat ne Regression“
Sie „Wer?“
Ich „Moi“
„Ach so .. Darauf muss man erstmal kommen“
In der Toilette kam mir dann die Idee, kaltes Wasser ins Gesicht zu spritzen, da ging es Gott sei Dank wieder.
Dieser Zustand ist einfach furchtbar! Ich dachte später „Kann ich nicht nach dem Abi symptomfrei werden?“
Alle sagen, ich hätte keine Probleme, ein sehr gutes Abi hinzubekommen, vom Kopf her.
Die Angst besetzt meinen Kopf und lähmt mich.
Schneiden befreit, Aktionismus tritt ein. So war es immer, darum war ich auch recht gut in der Schule.
Nicht trotz, sondern wegen dem Schneiden.
Aber ich will mein Leben ohne das schaffen. Im Krankenhaus war „alles sooo schön“, der Nebel wegen den Substanzen, es wurde auf mich aufgepasst – danke, mehr brauche ich nicht.
Diese Ruhe in mir.
Wäre diese furchtbare Oberärztin nicht, würde jetzt wohl trotz aller guten Vorsätze der Kreislauf losgehen. Schneiden oder Tabletten.
Ich bin dieser Ärztin so dankbar, es ist so abschreckend.
Statt dessen halte ich mir vor, dass es erst in 1,x Jahren abirelevant wird und „bis dahin alles scheiß egal ist, Stella!!!“
Die Arbeiten sind so gut wie geschrieben, das Halbjahr in 6 Wochen vorbei.
Am Mittwoch schreibe ich Mathe nach und halte das Referat, den Montag drauf eine Englischarbeit und dann ist fertig.

Sonst habe ich „Ich bin aber auch ein Notfall“ gelesen, darin erzählen Anna und Tim vom Alltag der Pflegekräfte in deutschen Notaufnahmen.
Sehr unterhaltsam geschrieben!
Dann habe ich noch „Das Physikum“ entdeckt und konnte nicht widerstehen. 880 Seiten, 20 Euro.
Was ich toll fand: Biologie wird bis zum Abi komplett abgedeckt.
Aber eigentlich will ich das Buch nur als Motivator. Ich schleppe es ständig im Haus rum, wenn ich Geschichte machen soll. Und dann denke ich, wenn ich keine lust habe „Stella, hör auf zu jammern, du hast dich nunmal für eine Wunschlaufbahn entschieden, die abartig lernintensiv ist!
Da musst du durch!
Ohne Lernen und Fleiß geht es nicht, das hat dir Chiara bescheinigt.“
Also tue ich es.

Sonst rufe ich morgen bei den Maltesern hier an und bin schon gespannt.
Diese Woche werde ich mich noch mit Meike treffen. Sie hat ja Arbeit gefunden und fängt im Sommer nochmal mit dem Aufbaukurs an.
Eigentlich hat sie keine Zeit für ein Treffen „Aber für dich nehme ich sie mir gerne“
Es ist sooo wunderschön, das zu hören.

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche :wink:


6. Mai

6. Mai 2013

Ich kann Mathe wieder. Am Freitag treffe ich eine Freundin, die „Kleine“, und Luisa.
Dann übernachte ich bei Elena, der Berufsschulfreundin, joa.
Vllt kann noch eine, weiß sie aber nicht.
Ich hab Luisa schon so lange nicht mehr gesehen. Sie hat auch nie Zeit, weil ihre Zwänge sie so einschränken.
Sie schwankt zwischen Messie und Saubertick. Das heißt, laut ihr sieht es bei IMMER aus, wie bei Hempels unterm Sofa.
Und sie hat so viel zu tun, was sie immer aufschiebt, dazwischen noch Zwänge – unlustig!
Ihrer Mutter verbietet sie meist, zu kommen und ich durfte auch fast nie zu ihr rein, also hab ich sie jetzt gezwungen, dass wir uns eine Stunde sehen.
Weil ihre Mutter sie nämlich jetzt trotzdem besuchen kommt, muss sie 2 Tage lang aufräumen. Was sie aber eh nicht machen wird, weil sie sich 24 Stunden lang die Hände wäscht.
Aber diese Stunde hab ich :huepf:

Morgen habe ich ein Vorgespräch bei ner Thera. Die hat sooo einen herzigen Namen :)

Sonst hat Irina keine Zeit für die Spanisch Hausaufgaben für Mittwoch, also habe ich mich verpflichtet, sie morgen zu machen, damit sies abschreiben kann ;)
Sowas ist gut für mich, sonst schieb ichs auch immer vor mir her.
Und ich liebe Mathe *g*
In Englisch bin ich mal wieder fast gestorben vor Langeweile, olle ADS Tussi :augen:
„Stella, was heißt Gefängnis?“
„Askaban“ :uglylaugh:
Eigentlich ist der Lehrer tendenziell unlustig, aber er hat bisher noch nicht gesagt, ich solls Maul halten, von daher ..
Es ist nicht so, dass ich alles wüsste, aber ich sterbe trotzdem, weil ich nix machen kann. In Mathe kann ich rechnen, also hab ich nebenher Matheaufgaben gemacht, kam aber nicht wirklich zu einem Ergebnis.
Scheiß drauf.
Jetzt muss ich noch so ne Charakterisierung schreiben für Deutsch, da hab ich zum Glück schon die meisten Stichwörter, brauchs nur noch im Fließtext.