Therapie

19. Januar 2015

Therapie gehabt.
Es war richtig gut. Habe von diesem Innenkind erzählt und ob ich das jemals so loswerde, dass dieser unerträgliche Schmerz weg geht.
Nachdem wir von Berlin zurück kamen, bin ich innerlich mega durchgedreht, weil ich alleine in die Schule musste.
Ich fühlte mich verlassen, hilflos und verängstigt.
Ich schrieb Michael „Ich hab keinen Papa mehr :heul:
So fühlte es sich an, ein kleines vergessenes Kind, mutterseelenallein. Er schrieb, beruhigte mich. Ich wisse, es gehe vorbei.
Ja, schrieb ich, ich weiß auch nicht, was gerade abgeht. Ich weiß nur, dass es unerträglich schmerzt.
Das hielt wieder ein paar Tage, sich verloren fühlen, allein in dieser großen Welt, überfordert.
Lag viel im Bett, tat nichts.
Ist wieder besser geworden. Mich zieht dieses Wetter halt so runter.

Ihr von früher erzählt, die Jahre zwischen 18-22, welche die Schlimmsten waren.
Wie weit mir das nun sei?
Ich zeigte neben mich, eine Armeslänge. Sie sagte, sie stelle sich das eher als Baum vor.
Die Regression als Rückfall in die tiefsten Wurzeln hinein.
Ich mochte dieses Bild.

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gnaaah

5. November 2013

In der Schule mal wieder massiv die Krise bekommen, auf dem Weg zum Bahnhof einen hysterischen Lachanfall bekommen und dann im Zug abgestürzt.
grrrrrrrrrr
Innenkind.
Und wer hat es volles Rohr mitbekommen?
Richtig – mein Spanischlehrer mit den „leuchtenden“ (glänzenden) Schuhen.
ICH HASSE DAS!!!
Verflucht noch mal


Papa-Seelen-allein

23. August 2013

Papa ist weg. Bis nächste Woche. Und wieder überschwemmen mich hoffnungslosigkeit, sv Druck und Suizidgedanken. Ich hab gestern ne Doku über Babys gesehen. Bei denen gilt: Aus den Augen, aus dem Sinn.
Wenn ein Baby mit 4 Monaten keine Mama oder Papa mehr sehen kann, sind sie WEG und ich fühl mich auch immer so -.-
MEIN PAPA IST WEG :heul:
Aber morgen hat die Stella Schule un Schule is schööön =)
Un da wird die Stella ganz schlau:huepf::huepf: :huepf:

edit: 21.16 Uhr Jetzt ist wieder gut. Aber ich KEINE Stimmungsschwankungen xDDD


Tunnelblick

26. Mai 2013

Hi ihr Lieben,

mir geht es stark durchwachsen. Heute ist Sonntag und ich saß mal wieder an meinem Referat über den 30jährigen Krieg. Das ist ja sooo viel!
Ich habe 2 verschiedene Geschichtsbücher, aus denen ich erstmal alles Wichtige raus geschrieben habe.
Dabei muss ich das ganze am Mittwoch schon vortragen.. :/ Ich sitze aber auch schon eine knappe Woche dran, aber richtig daran arbeiten tu ich erst seit Donnerstag.
Mein Vater hilft mir aber zum Glück. Er liebt Geschichte und ist auch sonst arg wissbegierig. Ich schätze das an ihm, das hat er an mich weiter gereicht 😉
Naja, ich habe schon ein bisschen mit der Power-Point Präsentation angefangen. Aber jetzt habe ich keine Lust mehr. Eigentlich macht es auf eine Art schon Spaß, aber wenn ich genug rumfluche, wie scheiße die Schule ist, fällt es mir leichter, mich dran zu setzen.
Ich sage dann „Ich hasse Geschichte, es ist bloß Mittel zum Zweck, ich hasse ALLE Fächer, aber egal, da muss ich durch“ und damit klappt es dann 😉

Der Rückfall hat mich ziemlich zurück geworfen, aber die Oberärztin hält mich absolut sicher vor einem weiteren Rückfall, egal welcher Art, ab. Von daher schaue ich einfach nach vorn.
Positiver Tunnelblick.
Was anderes bleibt mir ja auch nicht übrig.
Schultechnisch versuche ich, mir den Druck raus zu nehmen, und es klappt ganz gut. Grad auch durch dieses „Die Fächer sind eh scheiße, es ist egal, was ich für eine Note bekomme“
Das klingt total destruktiv, aber ich habe das schon immer recht erfolgreich so gemacht 😉
Je mehr ich fluche, desto besser sind die Noten.
Fakt ist, ich bin ehrgeizig, und eine Note unter 10 Punkten wurmt mich immer, aber es geht um mein Leben, wie ich es möchte.
Am Montag bin ich in Mathe total ins Kind gefallen und hatte so Angst. Der Lehrer hat das gemerkt, weil ich nur da saß und nichts gemacht habe.
„Geht es Ihnen heute nicht gut?“
„Nein“ kindlich. Tränen stiegen auf.
Vor Hilflosigkeit und Angst.
Er, etwas hilflos „Oh.. Das tut mir leid“
Irina hat mich dann geschnappt und ist mit mir an der Hand raus gegangen.
Ich „Die hat ne Regression“
Sie „Wer?“
Ich „Moi“
„Ach so .. Darauf muss man erstmal kommen“
In der Toilette kam mir dann die Idee, kaltes Wasser ins Gesicht zu spritzen, da ging es Gott sei Dank wieder.
Dieser Zustand ist einfach furchtbar! Ich dachte später „Kann ich nicht nach dem Abi symptomfrei werden?“
Alle sagen, ich hätte keine Probleme, ein sehr gutes Abi hinzubekommen, vom Kopf her.
Die Angst besetzt meinen Kopf und lähmt mich.
Schneiden befreit, Aktionismus tritt ein. So war es immer, darum war ich auch recht gut in der Schule.
Nicht trotz, sondern wegen dem Schneiden.
Aber ich will mein Leben ohne das schaffen. Im Krankenhaus war „alles sooo schön“, der Nebel wegen den Substanzen, es wurde auf mich aufgepasst – danke, mehr brauche ich nicht.
Diese Ruhe in mir.
Wäre diese furchtbare Oberärztin nicht, würde jetzt wohl trotz aller guten Vorsätze der Kreislauf losgehen. Schneiden oder Tabletten.
Ich bin dieser Ärztin so dankbar, es ist so abschreckend.
Statt dessen halte ich mir vor, dass es erst in 1,x Jahren abirelevant wird und „bis dahin alles scheiß egal ist, Stella!!!“
Die Arbeiten sind so gut wie geschrieben, das Halbjahr in 6 Wochen vorbei.
Am Mittwoch schreibe ich Mathe nach und halte das Referat, den Montag drauf eine Englischarbeit und dann ist fertig.

Sonst habe ich „Ich bin aber auch ein Notfall“ gelesen, darin erzählen Anna und Tim vom Alltag der Pflegekräfte in deutschen Notaufnahmen.
Sehr unterhaltsam geschrieben!
Dann habe ich noch „Das Physikum“ entdeckt und konnte nicht widerstehen. 880 Seiten, 20 Euro.
Was ich toll fand: Biologie wird bis zum Abi komplett abgedeckt.
Aber eigentlich will ich das Buch nur als Motivator. Ich schleppe es ständig im Haus rum, wenn ich Geschichte machen soll. Und dann denke ich, wenn ich keine lust habe „Stella, hör auf zu jammern, du hast dich nunmal für eine Wunschlaufbahn entschieden, die abartig lernintensiv ist!
Da musst du durch!
Ohne Lernen und Fleiß geht es nicht, das hat dir Chiara bescheinigt.“
Also tue ich es.

Sonst rufe ich morgen bei den Maltesern hier an und bin schon gespannt.
Diese Woche werde ich mich noch mit Meike treffen. Sie hat ja Arbeit gefunden und fängt im Sommer nochmal mit dem Aufbaukurs an.
Eigentlich hat sie keine Zeit für ein Treffen „Aber für dich nehme ich sie mir gerne“
Es ist sooo wunderschön, das zu hören.

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche :wink:


Seelenschmerz (trigger)

23. April 2013

Gibt es Wort, was weniger lächerlich und plakativ ist?
Ich glaube nicht…
Egal, es trifft meinen Zustand gerade.
Ich denke, wie luxuriös es jetzt wäre, mich zu verletzen, mich diesen Teil, wo der Schmerz ist, zu töten.
Herrje, das ist glaub ich der erste Blogeintrag, der so schlimm ist.
scheiße, fuck, aber muss raus. Wo, wenn nicht hier?

Also gut, in meinem Kopf ist der Gedanke: Ich will sterben.
Ich sehne mich danach, dass der Schmerz aufhört. Wäre ich in der letzten Stadt, wäre ich nun wohl in der Chirurgie oder der Inneren.
Aber: Ich habe mich mit diesem Umzug FÜR das Leben entschieden…
Jetzt im MOMENT würde ich alles dafür tun, dort zu sein. Wunschvorstellung: schneiden, intoxikieren und dann bei den Chirurgen sterben.
„Gehen dürfen“

Ich fühle mich als kleines Kind, das im Schnee ausgesetzt wurde.
Ohne Verlassensängste – weil da eh keiner wäre, der verlassen könnte.

Naja, früher hätte ich Mist gebaut. Wäre zu einer Nachtapotheke gegangen und hätte mich vergiftet. Nicht lebensbedrohlich, aber so, dass ich wieder ins Krankenhaus müsste. Ich etwas Auszeit hätte, von dem Wahnsinn in mir, der mir die Sinne raubt.
Es
tut
so
weh

Aber: Schon während dem schreiben spüre, wie es leichter wird.
Etwas.
Weil ich hier sein darf, wie ich bin. Die Not in Worte fassen kann, das ist so viel Wert.
Wer kein Ausdrucksmittel hat, greift deutlich schneller zu körperlichen Ausdrucksmethoden.
Es gibt da solche Projekte an Hauptschulen, die zusammen lesen und dadurch nimmt die Gewaltrate ab.
Das ist richtig toll.
Und ich merke an mir, dass ich mir wünsche, mich zerschnitten Nähen zu lassen, wenn die Not/das Grauen unaussprechlich scheint.
Das klingt während dem schreiben ab.
Streicht mal das b aus schreiben. Sowas finde ich „schön“
Words..


Regression

21. Juli 2012

innerer sicherer Ort.

Kindergedanken:
Ich will
– nach Hause
– einen Elefanten
– groß sein

blaaaaaaaaaaaaa
määäääääääääääääääh
unruhig, quengelig, doof -.-
*trotzig schrei*

Sandkasten!!! :huepf: :huepf: :huepf:
Hatte ich in mir drin, da geh ich jetzt ren. Mit Latzhose, Schaufel und lauter Miniponys, die durch den Sandkasten laufen.
Wenn ihr eins wollt, heb ich ein Pony raus un d das wird dann groß, okay?
Versteh sich Elefanten und Ponys gut?
Jaaaa.
Dann nehm ich die nämlich auch mit rein :rot:
Elefanten, Ponys und eine kleine Stella :rot: :)