Glück

2. Dezember 2015

Ich habe ein richtiges Hoch :huepf:
Der 3 stündige Einstellungstest lief ganz gut, ich habe aber noch keine Rückmeldung bekommen.
Dafür habe ich ein Vorstellungsgespräch, ganz ohne Test 🙂
Die Schule läuft auch bestens und heute haben wir Wirtschaft geschrieben.
Ich konnte mich wegen eines längeren Tiefs einfach nicht ausreichend vorbereiten und dachte „Diesmal verhaue ich es“
Aber ich kann mittlerweile doch in relativ kurzer Zeit viel lernen und habe dann heute morgen noch was wiederholt, eine Tabelle über die Etappen der Europäischen Integration. 6 Konferenzen mit Unterpunkten.
Es lief ganz gut und ich hoffe sooo sehr, dass ich die 14 Punkte gepackt habe :)
Der wollte in eigenen Worten Tendenzen der Europäischen Integration. Ich hab das gar nicht gerafft.
Und meinte, wir hätten doch nur diese Tabelle mit den 6 Konferenzen mit allem, was besprochen wurde.
Er: „Naja, nur so grob, das hat ja keiner komplett auswendig gelernt“
Ich: „Doch ich“ :uglylaugh:
Er: „Gut, dann schreiben Sie das“
Wieder meinen Ruf als Streberin bestätigt ;)

Nächster Höhepunkt: Unsere Deutschlehrerin hat uns verraten, dass es in der Klausur um Dekadenz geht (lesen Tod in Venedig – ätzendes Buch).
Was macht Stella?
Sie gibt „Dekadenz Tod in Venedig“ ein.
Was findet Stella?
Eine komplette Arbeit zu exakt diesem Thema ;)
Das brauch ich jetzt nur noch auswendig zu lernen :)

Jetzt höre ich beschwingt Britney Spears.
Habe ich Britney Spears gesagt??? Naaain, ich höre kein Britney Spears!!!

ÄCHT NICHT!!! :uglylaugh:

Gestern hatte ich so einen 3 Jahres Rückblick und ich bin mal wieder freudig geschockt, dankbar und so.
Dankbar, dass ich so ein Glück hatte, dass ich zu Papa ziehen konnte.
Dankbar, dass mich die Schule hier so direkt genommen hat, obwohl seit 2 Wochen Unterricht war.
Dankbar, dass mein Vater mich unterstützt und ich mich auf das gesünder werden und die Schule kümmern konnte, ohne die Ängste einer Lehre, bei schlechten Leistungen gekickt zu werden.
Dankbar, eine so fähige Therapeutin gefunden zu haben, mit der ich Traumata aufarbeiten konnte.
Dankbar über die Lehrer und mein soziales Umfeld, auch in der Partei.
Diese Dinge halten mich auch in Krisen über Wasser, weil mir der ehemalige Abgrund öfter noch so nah ist und sagt „Hey, wie wäre es mit uns?“

Vor 3 Jahren war ich mindestens einmal die Woche in der chirurgischen Ambulanz, zum Teil 2 Stunden.
Vor 3 Jahren war mein körperlicher Zustand so schlecht, dass ich immer bleiben musste und nach der Versorgung nicht heim konte.
Vor 3 Jahren bin ich auf dem Heimweg umgekippt und mit 35° in das Krankenhaus gekommen, wo ich eine halbe Stunde zuvor genäht wurde.
Vor 3 Jahren hätte niemand, der häufig mit mir zu tun hatte, gedacht, dass ich es schaffen könnte, inklusive mir.
Und vor 3 Jahren habe ich meinen absoluten Lebenswillen entdeckt, der mich jede Krise ohne Rückfall überstehen lässt.
Vor 3 Jahren wollte ich leben, nicht nur überleben. Ich hatte Zukunftspläne, und ich habe an mich geglaubt.
Und jetzt sitze ich hier, bin Klassenbeste, habe Chancen auf einen 1,6 Abischnitt und meine Lebensqualität ist hoch. Das wird mir umso deutlicher, wenn ich wieder eine Krise überstanden habe.

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Krise *sv trigger*

13. September 2015

Eine Überraschung, aber ja – ich habe das immer noch.

Krise seit 3 Tagen.
Hatte vor 3 Tagen einen sau üblen Alptraum gehabt, der irgendwie von hinten begann.
Ich lag verkabelt im Krankehnhaus mit einem Brief von einem Rettungsassisten in der Hand, in dem es hieß, was geschehen sei, wäre unverzeihlich und es wären personelle Konsequenzen getroffen worden.
Dann war ich auf einem Straßenfest und bin ständig umgefallen.
Der Rettungsdienst kam, und 2 wollten mir ein EKG anhängen. Der 3. RA schrie „Bloß nicht“, die haben das trotzdem gemacht und ich habe einen elektrischen Stromschlag bekommen. Geschrien und dann ist mein Herz stehen geblieben.

Danach war der Tag gelaufen, sozusagen mein persönlicher 11. September -.-
Voll neben der Spur und in meinem Kopf war es so laut.
Auf der einen Seite nonstop ein leidendes „Ich kann nicht mehr“, auf der anderen Seite habe „ich“ dem nonstop entgegengehalten mit „Jetzt machen wir dies, das und dann darfst du ins Bett“
Wir waren nämlich mit der Partei unterwegs und ich war so im Arsch.
Papa musste mir alles 5x sagen, weil ich „innen“ so beschäftigt war und dazu hatte ich dann noch den obligatorischen Ohrwurm.
Das ist wie ein Radio, das ich nicht abschalten und idR mag ich das auch, aber gestern war es zu viel.
Dann noch mega sv Druck, und zwar nicht „normal“, sondern die Vorstellung von – vorsicht

einer Fontäne, die aus der Pulsader schießt und mir Befreiung verschafft.
Dann nachmittags geschlafen, danach war es etwas besser, aber immer noch mies.

Hänge irgendwie durch.
Das blöde ist immer noch dieses Gefühl, das alles so ist wie vor 3 Jahren.

Ich weiß nicht weiter, ich ritz mich jetzt.

Die Intensität ist in all der Zeit nicht besser geworden, klar, ich halte es irgendwie aus, aber…
Normalerweise sind es nur 2 Tage und jetzt ist es schon am dritten Tag so schwierig und der Druck ist so hoch.
Auch die Gedanken sind nicht gerade freundlich.
Bist halt doch nur eine Borderline Schlampe.
Übelst.
Dass Papa heute schon wieder gefahren ist und ich die Bio Hausaufgabe wie üblich nicht hinbekomme, ist da natürlich dementprechend förderlich.
Erwähnte ich schon, dass mein Essverhalten katastrophal ist?
Okay, am Di habe ich Therapie, ist auch nicht verkehrt.

Flashbacks

6. Februar 2015

flashbacks sind stärker zur Zeit.
Auslöser sind minimal..

Ich bin 12 und schaue bei Schloss Einstein, wie Twicky sich ritzt. Ich tue es ihr nach, bin fasziniert von dieser körperlichen Erfahrung. Bleibe dabei.
Ich bin 12 und sitze im T-Shirt in Sport neben der Lehrerin. Mein Kopf ist vernebelt vor Schmerzen, weil ich mir beim Sturz das Handgelenk gebrochen habe.
„Was ist das?“ fragt die Lehrerin, die ich fürchten und lieben werde.

Ich bin 15 und mache mein Schulpraktikum in der Buchhandlung. In der Mittagspause verletze ich mich daheim und gehe dann wieder zurück.
Ich trage einen Pulli, in dem man ohne Anstrengung sofort schwitzt und dessen Nähte extrem schief stehen.

Ich bin 18, in der Erzieherlehre. Die Kinder sind noch nicht da und mein Pullover wird blutig, der Schorf muss sich gelöst haben.
Ich wasche es unter fließendem Wasser aus und bleibe die erste Stunde mit nassem Ärmel.

Ich bin 18 und habe mich mit Luisa intoxikiert. Mein Mund ist trocken. Ich halluziniere und unterhalte mich nonstop mit Menschen, die es nicht gibt.
Ich kann es nicht unterscheiden. Wir sehen uns im Kino Wickie an und ich muss ständig aufs Klo. Es sind hundert Stufen, jedes Mal und ich rede mit Luisa, die nichts sagt. Sie stützt mich, weil das Zentrale Nervensystem durch die Medikamente so beeinträchtigt wird, dass ich schlecht laufen kann.
Auf der Treppe sage ich einem Mann, der am Geländer steht „Es tut mir leid, ich brauche das Geländer“
Luisa begleitet mich ins Wohnheim. Ich mache mir sorgen, meine Halluzinationen könnten auffallen, wenn ich Leuten antworte, die nichts gesagt haben. So vereinbaren wir, dass nur sie redet, wenn ich angesprochen werde.

Ich liege im Rettungswagen, eine Verletzung ist nach 3 Monaten fast zu. Der Assistent sagt etwas darüber und die Assistentin sagt „Jaja, Borderliner“
Ihre Stimme wird mir monatelang nicht aus dem Ohr gehen und sie beschämt mich.
Ich bekomme einen Krampfanfall.

Ich bin 24 und sitze in der Schule. ETA Hoffmann schrieb meistens Nachts, wenn er getrunken hatte.
Alkohol.
Ich bin 18 und liege intoxikiert in meinem Zimmer im Wohnheim. Das Licht ist warm, die Schneeman Lampe brennt, die so sehr Symbol für die Vergiftungen, die Halluzinationen und das Elend wird, dass ich sie seither nicht mehr sehen möchte.
Ich bin 24 und habe größte Mühe, „da“ zu bleiben. Ich fühle mich verwirrt und ängstlich, schreckhaft. „Hier stimmt was nicht!“ warnt der Kopf, oder das Gefühl?
Ich bin 18.24,18.
Es ist vorbei, Stella, doch das Gefühl.. Es betrügt mich?

Ich spüre meinen Körper nicht, fahre zum Bahnhof. Der kalte Wind schmerzt und auch nicht.
Ich stehe am Bahnhof, der Zug hat Verspätung. Ich stehe im Wind, alle anderen sind in der warmen Halle.
Ich ziehe meine Jacke aus. Mein ehemaliger Lehrer kommt. Ob ich Hilfe brauche.
Ich habe das manchmal.
Ein Betrunkener stürzt. Nichts wirkt so schnell und effektiv wie das Gefühl, etwas tun zu können. Ich gehe zu ihm, kümmere mich.
Polizisten, die eh rumstehen sagen, der Rettungsdienst wollte ihn nicht mitnehmen.
Ich sage, es ist zu kalt und zu gefährlich, als dass man ihn liegen lassen könnte.
Es kann nicht sein, dass er erst ins Auto laufen muss. Sie nehmen ihn mit.

Ich bin Stella, 24. Ohne Schneemann Lampe. Und verwirrt.


-.-

9. Juli 2014

Ich krieg einfach nur die Krise. Ich hasse grad einfach alles.
Und ich kann nicht mehr.
Das ist wohl die wichtigste Sache: Leute, ich kann nicht mehr.
Ich fühle mich in der Schule ausgebrannt, es ist endlich alles vorbei und es geht einfach nichts mehr.
Gar nichts mehr.
Ich bin mit den letzten Nerven in die Schule gegangen, dann sagt die Tussi, wir machen Notenbesprechung und gehen wieder.
WARUM BIN ICH DANN ÜBERHAUPT GEKOMMEN??? :motz: :motz: :motz:
10 Punkte ist das schlechteste im Zeugnis, passt also.
Fühle mich von Papa gestresst. Das Wetter ist mies und ich bin den ganzen Tag im Bett.
Na und?
Das Citalopram wirkt nicht und ich habe die Nase gestrichen voll.
Ich will die Pille. Vllt ändert sich das ja dann mal endlich.
Ich hab keine lust mehr, ständig zu dissoziieren und über Tage sv Druck zu haben.
Es gibt nämlich keine Ärzte, die sich hin und wieder ritzen und es einfach hingenommen wird.
Also steht die Krankheit gegen das Leben.
Das Leben im Traumberuf, mit Partnerin und Kindern.
Und trotzdem rutsche ich da permanent rein.
So macht es keinen Spaß mehr.


et cetera pp

16. Juni 2014

Schneidedruck.
Ob ich mit dem Thema immer besser klar komme.. Ich hoffe es.
Es fühl sich nicht so an, irgendwie. Mal besser, mal sehr gut, mal schlechter, mal sehr schlecht.
Momentan habe ich das Gefühl, als sei es niemals weg gewesen. Als wären die 17 cleanen Monate nicht.
Der Kampf scheint derselbe, wie kurz nach dem Umzug und das macht mich wahnsinnig.
Diesen Kampf zu führen ist unmenschlich und scheint wieder so hoffnungslos.
Da kommen irgendwo schon Suizidgedanken hoch. Eher wegen dem „Ich will das nicht aushalten müssen, ich kann das nicht aushalten“
Heute morgen habe ich mir die Arme rasiert. Und links habe ich so kleine Hibbel. Ich wollte die wegmachen und wusste, es würde bluten.
Und – zack war ich wieder voll drin und habe nur dieses Blut angesehen, während die Welt mir mehr und mehr entglitt.
Es gab nur noch mich, das Blut und diesen Rasierer.
Der Kopf war noch ein bisschen an und es blieb bei diesem Kratzer, aber die Verzweiflung ist schlimm aushaltbar.
„Die Erlösung so nah“
Am Hadern – warum gibt das Narben und wieso darf ich das nicht machen?
Es wäre schön, wenn es eine so anerkannte Sache wäre, wie sich zu Tatowieren.
Ich fühle mich so eingeengt, wie in einem Korsett, das mir die Luft raubt. Und das zu durchschneiden, das wärs…
Die Thera habe ich gefragt. Sie kann EMDR, das ist mega gut!
Das nächste Mal bringe ich eine Situation mit und wir bereiten das vor.
Dann beim nächsten Mal machen wir eine Doppelstunde und versuchen das.
Sie sagte, sie hätte es nicht von sich aus angesprochen, weil sie sich Sorgen macht und fragt, ob es in einer Klinik nicht besser für mich wäre.
Aber ich sagte, wir schauen einfach. Ihre Sorge ist, dass mir das so tagelang nachhängt…
Jetzt ist es grad einfach so mördermäßig schlimm, weil ich meine Tage habe.
Aber so schlimm war es gefühlsmäßig ewig nicht. Oder noch nie.
Aber das kommt mir jedesmal so vor, also ist die Intensität jedes Mal die gleiche scheiße…
Wegen dem EMDR sagt die Krankheit dann auch wieder „Schneid dich doch, wenn du eh Traumatherapie machst, hört das hinterher von ganz alleine auf. Dann brauchst du jetzt nicht zu kämpfen“
Aber der Druck verschwindet ja nicht, sogar wenn alles komplett aufgearbeitet ist. Die Gewohnheit/Sucht bleibt ja unabhhängig davon.
Alles eine Scheiße…


*wink*

26. April 2014

Hallo,

mir geht es meistens ganz gut :)
In der letzten Mathearbeit hatte ich 5 Punkte, darüber war ich froh O.o
Insgesamt hat es mich so geärgert, dass meine Motivation und Fleiß wieder sehr hoch ist.
Logarythmus liegt mir deutlich mehr. Seit 2 Wochen habe ich jetzt Ferien und bin bei meiner Mutter. Ich mache auch hier immer wieder Mathe und wiederhole Spanischvokabeln.
Insgesamt bin ich schon wieder ungeduldig auf Sommer, weil ich endlich in die richtig „heiße Phase“ möchte, 12. Klasse.
Das wird mir dann motivationstechnisch noch mal was drauflegen, wenn es dann endlich ums Abi und den Schnitt geht.
Bis jetzt hatte ich ja quasi nur Probeläufe mit Arbeiten und Referaten. In den Referaten bekomme ich immer etwas zwischen 1 uns 2, wenn ich jetzt alles umsetze, was mir gesagt wurde, schaffe ich öfter eine 1.
In Englisch war das Thema Apartheid in South Africa, da hatte ich 12, was meine Englischnote mächtig hochgezogen hat!
Ich möchte mal in der Nähe studieren, dann kann ich nämlich beim Papa bleiben und der ist dann Rentner :head: :head: :head:

Sonst bin ich tatsächlich Vorstandsmitglied der Linken geworden. Es ist sehr interessant, aber die meisten Dinge tue ich doch alleine. Wie zum Beispiel Infoblätter gegen TTIP zu verteilen.
Es macht den Kopf frei, ich muss mich auf die andere Person einlassen und kann nicht meinen eigenen negativen Sachen nachhängen.
Wenn ich solche Gespräche habe, fühle ich mich gut und bin voll in meinem Element.

Yoga mache ich auch noch und es gefällt mir immer noch, jedenfalls meistens ;)
Und ich habe ja sonst nichts, wo ich Sport mache, von daher…
Seit gestern habe ich totale Bauchschmerzen und fühle mich bei jedem Bissen aufgebläht. Heute habe ich dann nach hundert Jahren meine Tage mal wieder bekommen, ich weiß nicht, ob das erste Mal dieses Jahr.
Ich habe immer Selbstverletzungsträume, während den Tagen, so auch heute Nacht.
Immer, wenn es schwierig ist, und das kommt öfter vor, bin ich froh, beim Papa zu wohnen, weil ich die Kurve sonst wirklich nie bekommen hätte.
Nicht allein und hier bei Mama schon gar nicht. Aber es läuft gut zwischen uns.
Ich bin jetzt wirklich clean seit 16 Monaten, das ist unglaublich!!! :)
Ich bin aber auch eine unheimlich gute Thera geraten. Die hat die akute Krise oft schon runter reden können, mit mir. Es gab zum Beispiel eine längere Phase, wo der Druck, mich krankenhausreif zu intoxikieren, extrem hoch war und ich ständig am Schwanken: Tu ichs, tu ichs nicht.
Das habe ich ihr auch so gesagt und sie fragte, wer mich denn immer gefunden hätte, nach einer Intox.
Ich hätte selbst dafür gesorgt und da angerufen, sagte ich. Und, dass ich eh nicht so viele nehmen würde, dass es sehr gefährlich würde. (Ja, ich weiß, es ist immer unberechenbar, vor allem im Mix)
Sie sagte, es sei meine Entscheidung und meine Verantwortung und wie tragisch sie es fände, wenn ich nicht mehr da wäre.
Und dann „Ich brauche Sie doch noch!“
„Sie MICH!?“
„Na klar! Ich werde auch nicht jünger, ich brauche irgendwann eine gute Ärztin!“
aaawww :herz: :herz: :herz: ;)

Draußen war der Druck dann deutlich besser.
Ich dachte „Stella, das ist exakt das, was du immer wolltest. Offen sprechen können.“
Und mir fiel auf, wie oft ich Reaktionen, für mich die Verantwortung zu übernehmen, oft provoziert hatte.
Sie hatte mir das nicht abgenommen und in dem Moment wusste ich, wie sinnlos das ganze wäre.
Intox, 2 Tage „Entspannung und Ruhe“ und hinterher in den noch schnelleren Kreislauf wieder zurück.
Es wird besser :)


30. Januar

30. Januar 2014

Ein Jahr.

Gleichzeitig sehr intensive Erinnerungen. Gestern „Um diese Zeit lag ich auf der Liege, da bin ich mal wieder weggekippt, da zu mir gekommen, Infusionen.
Der Arzt „Stella, ich hab mit der Psych gesprochen. Fühlst du dich jetzt angepisst? Über deinen Kopf hinweggesetzt?“
Dann jetzt um die Zeit, die Götterärztin bei mir, ihre kalte Hand, Chiara und der Oberarzt „Jede Verletzung kann zur Zeit die letzte sein“

Ein Jahr.

Vorhin war ich total mies drauf. Dachte an ne Intox „Nur heute, ist doch egal“
und die gesunde Seite „Nein!“ und wieder die Kranke verzweifelt/sauer „Was bleibt mir denn dann noch?“

Das Leben.