Mai

5. Mai 2014

Ihr Lieben :bussi: :herz:

vielen Dank für die Kommentare!
Schon wieder eine neue Woche. Die Zeit seit Januar ist wieder einfach verschwunden und das freut mich!
Papa hatte Geburtstag, Sara war da. Gab wieder Dramen.
Der Knackpunkt ist, dass Sara unheimlich wichtig ist und es mir so wichtig ist, dass sie gut von mir denkt und ich nichts falsch mache.
Was logischerweise dazu führt, dass ich sonst nie so derartig ungeschickt, impulsiv und trampelig bin, wie wenn sie da ist. :schreck: :uglylaugh:
Erst habe ich Papa weh getan, der wütend wurde.
Ich hab dann im Bett kurz geheult und mich geschämt.
Sara hatte ne Wärmflasche im Bett und als sie kurz auf der Toilette war dachte ich „Hey, machste einen auf lebende Wärmflasche und hüpfst in ihr Bett“
Sie hat sich leider zu Tode erschrocken, war stinksauer auf mich und ich hab das zweite Mal geheult und übelsten Selbsthass geschoben.
Irgendwie kam mir da auch hoch, wie es in den ganzen Pubertätsjahren war, wo ich im Kontakt immer alles gut machen wollte und es dann mit doppelter Energie nach hinten los ging.
Plötzlich kamen die Suizidgedanken wieder hoch.
Und die Ausweglosigkeit. Beende es jetzt einfach, du nimmst diese Kombination und dann wars das. Du wirst dein ganzes Leben lang der ungeschickte Trampel bleiben und niemand wird es aushalten können, mit dir zusammen zu leben.
Eingeschlafen.

Am Samstag war dann alles wieder gut. Schlafen hilft in akuten Situationen meistens bei mir.
Ich war in der Schule und Verena sollte das Referat in Bio halten. Die Lehrer haben erlaubt, dass sie es auf Tonband aufnimmt und abspielt, weil sie kaum sprechen kann.
Psychisch bedingt.
Das Tonband ist ein riesen Schritt für sie. Alles war gut und am Ende kam dann Doris in die ganze Klasse mit „Ich kann sowas nicht gut heißen, Verena muss das auch machen blabla“
Wie eigentlich JEDER, der so ankommt, hat sie nicht gesagt: Ich finde das ungerecht, sondern „Alle anderen finden das ungerecht“
Das hat mich so wütend gemacht.
„Das sollte man mal im Klassenverband besprechen“, daraufhin ist Verena einfach raus und ich nach.
Später kam dann noch der Lehrer und hat sie beruhigt. Sie ist ja in Therapie und sowas geht halt nicht von heute auf morgen.
Doris meinte, ebenfalls wie üblich, es nur gut zu meinen und bla. Es folgte Sofapsychologie und „Stella, du darfst sie in diesem Verhalten nicht noch bestärken.“
Was ich ja immer hasse ist diese „Ich hab die Weisheit mit Löffeln gefressen“ Haltung.
Ich sagte, dass ich es nicht so sehe, dass ich es als Nachteilsausgleich sehe, dafür, dass sie es schon schwer hat und sie ja dran ist.
Ich sagte, du tust, was du für richtig hälst und ich tue das, was ich für richtig halte.
Sie ließ das auch nicht zu, da habe ich es gelassen.
In Geschichte war dann das absolute Highlight: Die Rückgabe der Klassenarbeiten.
Ich bin zum zweiten Mal Klassenbeste :head:
Das erste Mal mit 11 und diesmal mit 13 Punkten.
Den Rest des Tages bin ich dann nur noch geschwebt ;)
Sara hat mir das daheim nicht mehr lange vorgehalten (anders als früher) und es war ein schönes Wochenende :)

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Craving

6. August 2013

Kann, wie üblich, triggern.

Klappe die 1598521587521258:
bin seit gestern schon eher in Alarmstimmung und will nicht sagen, es ist wegen dem Ausraster.
Ich will nicht.
Ich bin härter gegen mich, Kleinigkeiten verstärken die abwertenden Gedanken. Die sind auch noch unbegründet.
Wegen kochen, lauter so komisches Zeug, das ich denke, ich kann nix. Dann die Erinnerung, die Zeit in der Chirurgischen Ambulanz, dass ich hätte sterben können.
Die Gedanken: wäre besser gewesen, du hättest nur noch ein paar Wochen da bleiben und so weiter machen müssen und dann gäbe es ein(en) .. [Borderliner] [nutzlosen Kostenfaktor] weniger.

Kenn diese Todesgedanken eigentlich ned. Ich war immer das Steh-auf-stellinchen. Weil mir Sonnenklar ist, wie stark ich am Leben hänge und es eig liebe. Und immer, wenn ich Mist gebaut hab, oder sterben wollte, kam noch der unglaublich starke Überlebenswille.
Von daher ist das gut.
Darum weiß ich ned, wo das jetzt so herkommt.

Dann ein Mantra:
Selbst be stra fung
Eine innere Überzeugung die sagt, du hast Strafe verdient und zwar nicht wenig.
fuck

So ein Schlachtfeld würde halt eindeutig meine Schuldgefühle nehmen. „Massaker“ nannte es jemand.
Ich hätte wieder den Frieden in mir, den wunderbaren Seelenfrieden.
Fragt sich nur wie lange.
Nicht lange und es holt dich ja immer wieder ein, scheiße halt. Blöder scheiß langer unbequemer Weg, aber 10 Jahre vergisst so ein Suchtgedächtnis halt auch nicht in den paar Monaten.
Ich will aber, dass es endlich vorbei ist.
V o r b e i
soll es sein, darum geh ich jetzt ins Bett, mal sehen, wie die Welt morgen aussieht…


Niemals aufgeben

25. Juli 2013

Gestern „Stella, willst du dir das wirklich antun, so kurzärmlig rumzulaufen???“ aus heiterem Himmel.
Mir? Oder eher dir, liebe Mama überlege ich.
„Wieso antun?“ frage ich erst mal.
„Merkst du nicht, wie die Leute dich begaffen!?“
„.. nö? Und es ist mir auch relativ egal“ sage ich..
„Stella, die Leute waren schockiert!“
„Ja und!? Ich bin doch nicht die Heilsarmee. Wenn die damit nicht klar kommen, sollen sie ne Therapie machen oder weg schauen.“
„Du mutest ihnen zu viel zu“
„Du unterschätzt sie. Kein Bild der Welt allein kann Menschen nachhaltig traumatisieren. Ich entscheide, wann ich im Fernsehen den Ton weg mache, weil es mir zu viel wird. Wenn die Leute nicht weg schauen ist das nicht mein Problem.
Kurzfassung, ich sei egoistisch, woraufhin ich entgegnete, dass jeder für sich verantwortlich sei.
„Stella, sie werden dich für alle Zeiten SO in Erinnerung behalten. Das kannst du vielleicht in ner Großstadt machen, aber nicht hier.
Die Leute denken, das machen nur Verrückte oder haben sogar Angst vor dir“

Ein langer Vortrag, das sei mir reeelativ schnuppe ;)
Was schockiert denn heutzutage noch? Mich schockiert kaum etwas, alle Leute stumpfen auf positiver Ebene schnell ab. Und wenn nicht, ist das nicht mein Problem.
„Willst du SO gesehen werden?“
„Mama, es ist mir egal!“
Ich sagte noch, ich will auch Zeichen sein gegen diesen Schönheitswahn und für Selbstbewusstsein.
Die Leute sollen denken „Okay, es ist heiß, ich hab fette Oberarme, aber ich laufe trotzdem im T-Shirt rum. XY und Z wiegen 50 kilo mehr und ziehen sich auch luftig an.“
Ja, ich bin entstellt, aber ich schäme mich nicht für meinen Körper, basta!
Am Ende: „Du machst das wahrscheinlich alles richtig so“ *zärtlich*
:rot: :) :herz:


Glück

11. Juli 2013

Die Tage bei der Freundin waren einfach klasse. Wir haben uns gegenseitig zu Klamotten überzeugt und ich bin nun auch in Spaghetti-Trägern unterwegs.
Nachdem ich 100 Mal von unterschiedlichen (super tollen!) Menschen beruhigt wurde, wegen den Narben.
Ich dachte, meine Mutter enterbt mich endgültig, stattdessen hat sie es kommentarlos geschluckt. Eigentlich hat sie bisher den Standpunkt vertreten, dass es für Andere eine Zumutung sei, aber ich finde das nicht.

95% unserer Ängste sind unbegründet :)
Als ich von der Freundin hierher gefahren bin dachte ich, was für ein wahnsinnig schönes Leben ich habe, wie hoch meine Lebensqualität ist.
Ich bin als Kind das letzte mal mit Spaghetti Trägern gelaufen, danach nicht mehr.
Es ist sooo ein Unterschied zwischen einer leichten Bluse und einem Spaghetti Träger. Ich habe nicht mehr das Gefühl, nach 2 Stunden Sonne zu kleben und stinken unter den Armen.
Ich habe vergessen, wie unbeschreiblich schön sich Wind, Sonne und Wärme auf dieser Haut anfühlt.
Die Menschen begegnen mir kein Stück anders als sonst. Heute war ich mit einer Freundin shoppen und hatte auch auch ein Spaghetti-Shirt an.
Ich bin ja allgemein ein positiver, fröhlicher Mensch und die Menschen sind genauso positiv und freundlich, wie sonst, als ich lange Sachen hatte.
Viele Betroffene strahlen mich an und ich sie ;)

Auch so wie vorher.


geknickt

4. Mai 2013
Ich bin etwas fertig, geknickt. :buhu:
Ich habe in Wirtschaft „nur“ 10 Punkte. Später hat sie uns noch einzeln raus genommen um über mündliches etc zu sprechen, da heute ihr letzter Unterricht war. Sie geht nun in Mutterschutz.
Sie fragte, ob ich zufrieden wäre, und ich „Ehrlich gesagt nicht so“
Hoher Anspruch und so.
Sie meinte, ein hoher Anspruch ist gut, aber ich solle aufpassen. Mündlich hätte sie mir 14 Punkte gegeben, das würde sie der nächsten Lehrerin auch so weiter geben.
Ich soll so weiter machen, und das schriftliche wird in der Regel von allein besser.Danach war Bio, und auch da hatte ich irgenwie keine Ahnung.
Den ganzen Dreck, Funktionen, ich hab alles durcheinander geworfen. Sie hat so wenig abgefragt :buhu:
Sonst – noch meine Tage.
Sv Wunsch.
Hatte es gestern mit einer Freundin davon, dass ich das Ritzen vermisse. Früher habe ich dieses Wort gehasst, aber jetzt nicht mehr.
Sie fragte, ob ich zwischen schneiden und ritzen unterscheide – tue ich.
In der Tiefe.
Ständig der Gedanke, wie schön das ist und damals war. Und „Es gäbe ja keine richtigen Narben, Stella, mach doch, dann ist es doch egal/erlaubt“
Aber ich weiß, dass ich die Kontrolle nicht habe, wenn ich anfange.
Dann bin ich wie im Rausch und dann kann es sein, das es doch tief wird, blablabla
Ich laber hier grad so dämlich daher, scheiße!
Blöder Selbstwert: „Du kannst nichts, du bist dumm und abgrundtief scheiße“
Aber ich denk „Halt’s Maul“ :p

Eigenverantwortung

21. April 2013

Grad eben hatte ich so einen Redeflash bei meinem Dad.
Ich meinte, ich würd das Schneiden arg vermissen, zum Teil.
„Wie das!? Ich dachte, dir würds hier so gut gehen?“
Ich meinte, Ja, aber der Suchtdruck bleibt trotzdem und mit dem werd ich ja wohl noch ein paar Jahr(zehnt-)e? das Vergnügen haben.
Miss Stellinchen Pawlow – gestatten.

Was mir so gut tut, ist das Gefühl, die Verantwortung für mich zu haben.
Ich erzählte von der Klinik letztes Jahr.
Da gab es Bücher, die im Stationszimmer standen über Borderline uÄ und wir durften sie NICHT lesen. Ich habe gefragt, warum.
Der Oberarzt habe das so festgelegt, hieß es. Weil es manche Patienten triggern würde.
Aha, dachte ich.
Ich empfand es als Bevormundung. Depressive durften Bücher über Zwänge lesen, aber Borderliner nichts über ihre Sachen und Traumageschichten.
Ich sagte, ich würde das in der nächsten OA Visite anzusprechen. „Das bringt nichts“ meinten die Mitpatienten. Der Älteste war Ende 40 und beschwerte sich grundsätzlich darüber, nicht ernst genommen zu werden/bevormundet/wie ein kleines Kind behandelt zu werden.
„Das passiert mir nicht“ dachte ich.
In der nächsten Visite hielt ich dem einen Vortrag, dass ich freiwillig gekommen bin, und es gewohnt bin, eigenverantwortlich zu handeln.
Dass ich genau weiß, was mich triggert und was nicht und dass DBT doch auch darauf basiere, die Patienten aus fundierten Quellen über ihre Krankheit zu informieren.
Wo, wenn nicht in den Büchern einer Klinik, wäre der Rahmen dafür?
Der OA grinste mich an – laut Mitpatienten eine absolute Seltenheit – sagte „Alles klar, Frau K.“ und die Sache war gegessen.
Jedenfalls vorerst. Hinterher hieß es, das gälte als Stationsgesetz, und sogar der OA hätte da kein Mitspracherecht.
Trotzdem war das Gefühl klasse!
Mit der Klärung meines hb’s war es das Selbe. Ich spürte, wie ich zunehmend fühlte, und ich das nicht aushielt.
Mit dem hb verhält es sich wie mit Untergewicht: Der Körper spart, wo er kann, energieverschwender wie Gefühle verkümmern. Mit einem hb von 6 fühlt man deutlich weniger intensiv – eher wie in Watte gepackt.
Man empfindet eher abgestumpft-sein – „alles scheiße“ ohne dem Impuls, sich etwas anzutun.
Aber auch die Freude nimmt ab, einfach alle extrem „anstrengenden“ Gefühle.
Die kamen nun wieder und zwar nicht so unauffällig, wie sie sich ausgeschlichen hatten sondern sie traten mir die Tür ein KNALL, da sind wir wieder und ich drehte vor Anspannung am Rad. Vor dem Aufenthalt dachte ich, ich könnte mit Gefühlen umgehen und sie zuordnen – doch diese Intensität übertraf alles erträgliche!
Ich wollte den hb wissen, um abschätzen zu können, wie schlimm es noch werden würde.
„Der ist normal“ hieß es.
Das reichte mir nicht – wofür sollte ich dann noch Eisentabletten schlucken!?
Ich hielt dem OA wieder einen Vortrag und er meinte, er würde befürchten, ich bekäme „Handlungsimpulse“, den wieder zu senken, wenn ich die genaue Zahl wüsste.
Klar, hat er mir natürlich nicht einfach so sagen können. Ich meinte, ich wäre keine Schizophrene oder Psychotikerin, ich wäre durchaus in der Lage, mich klar auszudrücken – und was das denn bitte für ein Konzept wäre, die Patienten in der Klinik für so Unmündig zu halten, dass man ihnen nicht zutrauen würde, klar zu sagen, was gefährlich werden könnte und was nicht?

Kurz – ich bekam die Zahl.
12
Die Tabletten sollte ich noch weiter schlucken, um die Eisenspeicher aufzufüllen.
Danach wurde es leichter, die Gefühle auszuhalten.
Ich dachte „Okay, Stella – das ist LEBEN – so fühlt es sich an, und die anderen Menschen kommen damit klar – also halt dich ran!“

Im Januar diesen Jahres wurde ich wieder eingewiesen.
„Je besser Sie diese Symptomatik im Griff haben, desto seltener werden andere Leute die Verantwortung für Sie übernehmen müssen“ sagte der chirurgische OA schlicht zu mir.
Ich beschwerte mich zwar, aber als die Sache fest stand, machte ich mit.
Ich sagte, ich könnte sie ja verstehen und täte an ihrer Stelle das selbe…

Mir GEFÄLLT mein lovely Ticker von Tag zu Tag besser… 😉

Tja, ich wünsche euch einen super Start in die neue Woche und vielen Dank, dass es euch gibt!!!


14. Apil

14. April 2013

Schule war okay.
Ich hab in Deutsch 11 Punkte, nicht grad der Renner, aber okay. Sie meinte, es wären locker 12,13 geworden. Das Problem ist, dass ich mich mit der Aufgabenstellung so schwer getan habe.
Bisher hieß es: Verfassen Sie eine Inhaltsangabe.
Jetzt gab es 8 Punkte, die man einzeln bearbeiten sollte und dann nochmal ne Zusammenfassung. Ich hab das alles irgendwie in eine Inhaltsangabe gepackt, naja.
Sie meinte, das sei noch zum Einstieg, das heißt, bei mir wird es von allein besser ^^
Dann hatten wir Wirtschaft und ich habe Tobi, so einem Idioten, Unterlagen gegeben, von letzter Stunde. Zum kopieren. Da standen auch die Hausaufgaben drauf.
Er hat dann meine Hausaufgaben vorgelesen und nicht etwa gesagt „Ich hab da dies und jenes STEHEN“ sondern „Ich hab das ausgerechnet und den Schlusssatz geschrieben“
Ähm, mega dreist, das mach ich nie wieder ^^
Ich hoffe eh, dass er nicht versetzt wird, der kotzt mich an. Denk aber, das klappt (nicht) mit seiner Versetzung – *gefällt mir*
Biologie, und Otto und ich hatten als Einzige die Hausaufgaben von vor x Wochen. Sie meinte, dass notiert sie sich extra ;)
Otto ist mit 43 der Älteste und ich mag ihn total. Meike war nicht da. Krank, sagt sie, weil sie so die Krise kriegt, mit den Noten.
Scheiße. Sie ist 30, und hat auch noch keine Ausbildung oder so. Und ich rede an sie hin, dass sie halt im Sommer den Aufbaukurs machen soll.
Nicht so schnell aufgeben darf. „Du musst für deine Ziele kämpfen, ich weiß, dass sich das irre plakativ anhört, aber ich meins ächt so!“
*lachen und trauriges Gesicht ihrerseits*
Ich liebe die Schule sooo sehr!
Weil es sooo gut läuft und ich immer das Gefühl habe, etwas zu schaffen, hinzubekommen. Weil ich diesen super Ehrgeiz so spüre, dafür so belohnt werde und glaube, meine Ziele erreichen zu können.

In der Pause hatte ich es mit Irina von Koffeintabletten. Irina ist Anfang 30, Trauma, ex svv, was man nur als Insider sieht, möchte mal Traumatherapeutin werden.
Wir verstehen uns sehr gut.
Sie meinte, Koffein wirkt bei ihr nicht.
Gar nicht.
Ich meinte, man sollte sie nicht nehmen, wenn man schon müde ist, sondern kurz davor. Wenn ich geschätzt 10 Minuten vor Leistungsabfall eine schlucke, verlängert sich die Konzentration um eine Stunde.
Okay, es kam, wie es kommen musste, sie wollte das auch mal probieren und ich war auch voll dabei. Wollte das dann aber auch richtig aufziehen und hab ihren Puls gemessen. Wie bei mir 72.
Dann hatten wir Bio, und sie meinte, sie spürt es, sie wird müde. Nach einer Stunde war ihr Puls bei 60.
Schon krass, aber sooo interessant ;)
Es hat mich so sehr an Luisas und meine Tablettenexzesse erinnert, etwas wehmütig – aber das ist ja hundertmal besser, weil es jetzt keinem schadet und interessant ist :)
Das meinte ich mal: Dass ich viele der kranken Sachen auch ins positive verrücken kann.
Damit mein ich jetzt die Experimentierfreude, aber halt nicht „Haben die Ärzte der Giftleitzentrale recht und ich falle demnächst ins Koma, oder ist mein Körper doch stärker?“

Feli wollte nach der Schule noch einkaufen, darum bin ich mit dem Zug heim gefahren. Zurück geht das schon.
Dann direkt weiter zum DLRG. Das war ganz cool, aber die trainieren im Sommer immer unter der Woche abends, darum wird das nichts.
Aber ich glaube, mit Denise ist mir das auch lieber. Und wenn das Freibad hier aufmacht, kann ich ja auch alleine gehen.
Um 5 war ich wieder hier, dann ins Bett bis halb 8 und bis jetzt Tatort.
Der 2. war ja mal der absolute Wahnsinn – sowas starkes habe ich noch nie gesehen!

Jetzt geh ich aber auch ins Bett :wink: