13/05/2015

13. Mai 2015

Ich wünschte, ich wäre Molly Weasley.
Dann könnte ich zaubern, wäre Hausfrau, hätte einen liebevollen Mann und 7 Kinder.
lol Ich habe meine Tage.
Da kommt so etwas noch mal stärker zum Zuge.
Das Leben Kindern zu widmen ist schon total schön *seufz*
Obwohl mir klar ist, dass ich als Stella nicht für diesen Lebensentwurf geeignet wäre, Hausfrau wäre mir definitiv zu unsicher.
Aber Molly hat dieses Problem ja nicht, also wünsche ich mir gerade ihr Leben.

Übrigens wollte ich früher SOS Kinderdorf Mutter werden – vom Tisch ist das nicht.
Ich könnte als Ärztin in so einem Dorf leben und Kinder erziehen.
Wenn ich 40 bin oder so :uglylaugh:

Esse Salat.
Wir haben 3 Internetanschlüsse, von denen gerade 2 nicht gehen, aus welchem Grund auch immer :oeh:
Sehr mysteriös.
Bei facebook die Seite „Katzen gegen Glatzen“ entdeckt – heeeerrlich :laughter:
Mich erfolgreich dagegen gewehrt, „ins Team“ einer „Organisation“ zu kommen, die Leuten Sachen aufschwätzt.
Ich hab schlechte Laune.
1. Aus Prinzip
2. Weil ich zu viel esse und 2 kilo zugenommen habe
3. Weil meine Hormone mich nerven
4. Weil ich heute Wirtschaft zurück bekomme
5. Aus Prinzip
6. Weil mein Papa nicht da ist :motz:

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14. August

14. August 2014

Ich habe noch fast 4 Wochen Sommerferien und bin seit 2 ½ Wochen bei meiner Mutter.
Es läuft ganz gut. Innerhalb der ersten 3 Tage habe ich direkt die Vollkrise bekommen, weil alles schien wie früher.
Ständiges Gemäkel an mir. Ich hab das angesprochen und seither ist es wieder gut.
Ich sagte, wenn das so weiter ginge, würde ich einfach wieder fahren. Dass ich Ferien hätte und meine Kraft nicht damit verschwenden würde, mich mit ihren grundlosen Horrorvorstellungen bezüglich meiner Zukunft auseinanderzusetzen.
Es ging um meine Essmanieren, woraus sie schloss, dass es mit Hygiene bei mir ja nicht sehr weit her sei und ich darum im Krankenhaus mal riiiesige Schwierigkeiten bekäme.
Ja, ich habe mit den Fingern gegessen :p :rolleyes:
Dann erzählte ich, ich wolle meine Narben korrigieren lassen. Ich würde der vorschlagen, dass auszuschneiden und in der Haut zu vernähen, sodass man von außen keine Fäden sehen würde. Weil man sonst die Einstiche der Nadel als Punkte sieht.

Da meinte sie, im Pflegepraktikum solle ich das bloooß nicht „raushängen lassen, dass ich alles besser wüsste“
Ich sagte, es hieße nicht umsonst, dass chronisch Kranke häufig besser Bescheid wüssten, als außenstehende oder Krankenhauspersonal.
Was speziell einem selbst hilft.
Und was nähen angeht halte ich mich eindeutig für meine eigene Expertin, weil ich weiß, wie meine Haut heilt etc.

Mich hat das so tierisch aufgeregt, weil ich durch die bisherigen beruflichen Misserfolge so anfällig bin, monstermäßig Angst zu bekommen.
Sie suggeriert stets „Stella, am Besten, ich erziehe dich noch 10 Jahre, DANN könntest du beruflich Erfolg haben.“
Und ich kann ja schlecht was sagen O.o
Ich werde dann eher wütend und gifte sie an, dass sie übertreibt, dass sie mich in ein Nervenbündel verwandelt mit diesen Ankündigungen und es einfach LASSEN soll.

Und ihr absolutes Totschlagargument ist dann stets ein theatralisches „Stella, du bist mein Kind, ich will nur dein Bestes und werde noch auf dem TOTENBETT an deine Zukunft denken“
Kein Witz – das ist O-Ton meine Mutter.

Ich hatte in der Beratungsstelle noch mit Catharina geredet und sie meinte, meine Mutter könnte wohl einfach nicht loslassen.
„Wovor soll sie dich denn retten, Stella? Was ist ihr Worst-case, wenn sie nicht noch krampfhaft versucht, deine Zukunft retten zu wollen?“
„Keine Ahnung“
„Na eben. Du hast einen Schnitt von 1,7, bist weitestgehend stabil, WAS will sie mehr?“
Sie glaubt, ich wäre noch so ihr Lebensinhalt. Da ist schwer was dran. Nicht ganz unbegründet, nach den Jahren der Krankheit, aber naja.
Papa kapiert das viel eher, wenn sich was verändert.

An dem 3. Tag habe ich dann jedenfalls gesagt, es müsste anders gehen, wenn ich schon mal da wäre. Sonst würde ich mir das nervlich einfach nicht mehr antun, und nur noch zu ihrem Geburtstag und Weihnachten kommen.
Das hat dann gesessen. Wir haben vereinbart „Stop“ zu sagen, wenn eine von uns genug hat.
Sie meinte zwar, Familie wäre dazu da, dass man sich auch ungefragt die Meinung sagt, aber, äh NEIN!
Dass sie das bei Sara auch täte, aber ich bin nicht Sara. Und Sara hat auch nicht so ein schwankendes Selbstbild.

In Bayern waren wir dann auch noch. Mal wieder festgestellt, dass ich ein wesentlich dickeres Fell gegen Sara brauche.
Ich finde sie ätzend nervig zum Teil.
Sie mischt sich STÄNDIG in irgendwelche Diskussionen ein, meckert mich ständig an und das sogar vor den Verwandten :(
Glaube nicht, dass sie das je lernen wird. Ich denke dann immer „Meine Kinder werden das nicht machen!“

Bis jetzt habe ich an fast jedem Ferientag was für die Schule gemacht, Mathe, Englisch oder Geschichte.
Mein Kumpel hat mir ein Geschichtsbuch geliehen und ich habe die Daten vom ersten Weltkrieg bis zur Weimarer Republik auf Vokabelkärtchen geschrieben und gelernt.
Ich war richtig glücklich, wie leicht mir das im Kopf bleibt :)
Vor Englisch drücke ich mich :/
Ich habe mir bei REWE 500 Vokabelkärtchen mit Beispielsätzen gekauft und da fällt erst mal so richtig auf, dass Gramatik und Sätzbau echt mies bei mir sind.
Ich möchte die aber bis zum Ende der Ferien können, von daher sollte ich wirklich weitermachen..

Heute kommt noch die Freundin von meiner Mutter, da freue ich mich sehr drauf.

Und morgen fahre ich dann wieder heim. 🙂


Mai

5. Mai 2014

Ihr Lieben :bussi: :herz:

vielen Dank für die Kommentare!
Schon wieder eine neue Woche. Die Zeit seit Januar ist wieder einfach verschwunden und das freut mich!
Papa hatte Geburtstag, Sara war da. Gab wieder Dramen.
Der Knackpunkt ist, dass Sara unheimlich wichtig ist und es mir so wichtig ist, dass sie gut von mir denkt und ich nichts falsch mache.
Was logischerweise dazu führt, dass ich sonst nie so derartig ungeschickt, impulsiv und trampelig bin, wie wenn sie da ist. :schreck: :uglylaugh:
Erst habe ich Papa weh getan, der wütend wurde.
Ich hab dann im Bett kurz geheult und mich geschämt.
Sara hatte ne Wärmflasche im Bett und als sie kurz auf der Toilette war dachte ich „Hey, machste einen auf lebende Wärmflasche und hüpfst in ihr Bett“
Sie hat sich leider zu Tode erschrocken, war stinksauer auf mich und ich hab das zweite Mal geheult und übelsten Selbsthass geschoben.
Irgendwie kam mir da auch hoch, wie es in den ganzen Pubertätsjahren war, wo ich im Kontakt immer alles gut machen wollte und es dann mit doppelter Energie nach hinten los ging.
Plötzlich kamen die Suizidgedanken wieder hoch.
Und die Ausweglosigkeit. Beende es jetzt einfach, du nimmst diese Kombination und dann wars das. Du wirst dein ganzes Leben lang der ungeschickte Trampel bleiben und niemand wird es aushalten können, mit dir zusammen zu leben.
Eingeschlafen.

Am Samstag war dann alles wieder gut. Schlafen hilft in akuten Situationen meistens bei mir.
Ich war in der Schule und Verena sollte das Referat in Bio halten. Die Lehrer haben erlaubt, dass sie es auf Tonband aufnimmt und abspielt, weil sie kaum sprechen kann.
Psychisch bedingt.
Das Tonband ist ein riesen Schritt für sie. Alles war gut und am Ende kam dann Doris in die ganze Klasse mit „Ich kann sowas nicht gut heißen, Verena muss das auch machen blabla“
Wie eigentlich JEDER, der so ankommt, hat sie nicht gesagt: Ich finde das ungerecht, sondern „Alle anderen finden das ungerecht“
Das hat mich so wütend gemacht.
„Das sollte man mal im Klassenverband besprechen“, daraufhin ist Verena einfach raus und ich nach.
Später kam dann noch der Lehrer und hat sie beruhigt. Sie ist ja in Therapie und sowas geht halt nicht von heute auf morgen.
Doris meinte, ebenfalls wie üblich, es nur gut zu meinen und bla. Es folgte Sofapsychologie und „Stella, du darfst sie in diesem Verhalten nicht noch bestärken.“
Was ich ja immer hasse ist diese „Ich hab die Weisheit mit Löffeln gefressen“ Haltung.
Ich sagte, dass ich es nicht so sehe, dass ich es als Nachteilsausgleich sehe, dafür, dass sie es schon schwer hat und sie ja dran ist.
Ich sagte, du tust, was du für richtig hälst und ich tue das, was ich für richtig halte.
Sie ließ das auch nicht zu, da habe ich es gelassen.
In Geschichte war dann das absolute Highlight: Die Rückgabe der Klassenarbeiten.
Ich bin zum zweiten Mal Klassenbeste :head:
Das erste Mal mit 11 und diesmal mit 13 Punkten.
Den Rest des Tages bin ich dann nur noch geschwebt ;)
Sara hat mir das daheim nicht mehr lange vorgehalten (anders als früher) und es war ein schönes Wochenende :)


Meine Seelen

8. Oktober 2013

Meine Güte – diese Achterbahnfahrt ist krass!
Mal wieder.
Seit dem Mittag schwebe ich mal wieder auf einer rosa Glückswolke, joa.
Haben Englisch geschrieben. War lustig :uglylaugh:
Obwohl die Tante mir derart auf den Senkel geht :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Verena ist ja super in Sprachen und wir sollten ein Blatt ausfüllen, Grammaaaaaaaaar. Wir waren schnell fertig und ich habs sie lesen lassen, obs richtig ist – Madame kommt auf mich zugeschossen und hält mir einen Vortrag, dass ich Verena nicht abschreiben lassen soll, weil Verena dann nichts lernt.
Ich meinte, wir wären beide fertig und vergleichen nur.
Ja trotzdem, Verena lernt nichts durchs abschreiben.
Ich Wir sind BEIDE FERTIG, außerdem ist Verena diejenige die es kann.
Aaaaaaaaach sooooooooo
:rolleyes: :meise:
Dann sollten wir eigentlich von 6 bis halb 8 schreiben, in einem großen Raum. Ich wusste aber, dass der die ersten 3 Stunden belegt ist und habs ihr auch gesagt, sie sagt, sie wartet, dann schreiben wir halt von halb 8 bis 9 im Raum.
Ich „DER IST BIS VIERTEL NACH 8 BELEGT!!!“
Was macht sie?
Sie macht 2 Stunden Unterricht mit uns und stellt dann – Oh Wunder – fest, dass ihr Superplan nicht hinhaut weil „die ja immer noch nicht fertig sind“
:rolleyes: :meise:
Ende: Wir schreiben 2 Stunden im Klassenzimmer und ich verpass den Zug.

Dann sollten wir 100 Wörter zum Thema schreiben, warum Gott den Leuten, die den Turm von Babel bauen wollten, die Kommunikation versaut hat.
Ich, als komplett christlich Gebildete, kannte die Story natürlich (wenn nicht wärste ja auch wieder gearscht) und hab da etwa 50 Wörter zu Papier gebracht über Gott, der von der Distanzlosigkeit angepisst war und kein Bock auf Menschen im Himmel hatte.
Toll, fehlten 50.
Ich bin komplett in die Gotteslästerung verfallen und meinte, ich wüsste jetzt endlich, warum keiner Gott beschreiben und malen darf – Gott ist nämlich eine Frau, und hat Komplexe wegen ihren Falten.
Darum hatte sie auch kein Bock darauf, dass die Babiloner sie sehen.
110 Wörter. Amen.
Und wenn die Alte so christlich ist, wie ich vermute, bin ich spätestens jetzt komplett unten durch bei ihr.
In dem Sinne – Amen :rel: :angel:

Sonst ist mein Göttervater wieder da :head:
Er: „Stella, ich hab ja jetzt 3 Wochen Urlaub, das heißt ich werd jetzt hier faullenzen und du musst alles machen“
:uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh:

Dann hatte ich heute Morgen Thera, und ich liebe sie :)
Ich hab ihr von meinem katastrophalen WE erzählt. Und sie hat mich sooo gelobt, dass ich nichts gemacht habe, das tat so gut :herz:

Am Freitag ist Papa ja gegangen und ich stand den ganzen Tag neben mir und bin ihm so abartig auf die Nerven gegangen.
Weil ich so voller Not war, mich nicht gespürt habe, einfach null Kontrolle über mich.
Als dann der Gedanke aufkam „Du darfst nicht gehen, sonst bring ich mich um“ passierte ein switch.
Der lässt sich so übertragen: Ich dachte, Stella jetzt reichts! Hab diesem Anteil eins aufs Maul gegeben, gefesselt, geknebelt und eingesperrt, und mich dann ruhig und sachlich, angemessen verabschiedet.
Dann kam die zu erwartende Explosion.
Früher habe ich diese Anteile auch immer mit brachialer Gewalt unterdrückt, das konnte man sehen, die Schnitte, aber heute fand es innerlich statt und es zerreißt mehr, als die äußere Gewaltanwendung.
Es ist schmerzhafter.. Wohl auch, weil dieser Gewaltschmerz gefehlt hat, das hat die innere Explosion noch gefördert.
Ich saß hier und hab gezittert und Panik gehabt. Telefoniert (LASS mich doch schneiden! BITTE, nur HEUTE – sie hat gelacht und ich auch)
Dann saß ich vor der Glotze und sah vor mir, wie ich meinen Körper verletze.
Ich dachte „Ich tu es“ Mehr nicht.
Ich konnte nicht denken, nur dieser stumpfe Tunnelblick.
Ich ging ins Bett, stellte den Wecker auf 6.
Wurde geweckt und dachte „Ich bleib im Bett, ich schreib Geschichte nicht, ist mir egal, ich lass mir ein Attest geben“
Dachte „Ich bleib im Bett, schwänze die ersten 2 Stunden, geh zur Arbeit und dann schwänz ich die letzten 2 Stunden.“
Ich ging in die ersten 2 Stunden. Stand am Bahnhof und dachte „Als ich ich das letzte Mal so schlimm gefühlt habe, war ich 17 und hatte meinen letzten Suizidversuch.
Ich schrieb die Arbeit. Versuchte es jedenfalls und schrieb nebenher einen Brief.
Ich dachte, jetzt geh ich heim. Nein, ich intoxikier mich. Nein, ich sollte in die Akutklinik.
Der alte Kampf: Der Anspruch, nicht ohne eine Verletzung Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Verena gab mir die Telefonnummer und ich rief hier in der Klinik an. Ich solle vorbei kommen.
Switch
„Stella, du bist eine verdammt beschissene dumme Scheißschlampe – was zur Hölle geht bei dir schon wieder ab, haste den Arsch offen!?“ + [einige Details unter der Gürtellinie]
Ich dissoziierte nicht mehr und verachtete mich nur noch. Trotzdem fühlte ich mich dafür nicht mehr hilflos, ohnmächtig und ausgeliefert, also eher positiv – dafür war die Spannung unter der Decke.
Die Schule war aus und ich lief zu Zug.
An drei Apotheken vorbei.
„Stella, geh in die Apotheke“
Ich ging vorbei.
Drei Mal und immer wurde ich wütender, bzw. der Teil der wollte, dass ich mich jetzt endlich vergifte und halbtot ins Krankenhaus käme.
Nichts sehen, nichts hören, nichts denken – ich schob einen monstermäßigen Essanfall, voller Hass und Wut.
Dann war ich hier. Um 15 Uhr und schlief bis 21 Uhr.
Telefonierte bis 22 Uhr mit Papa, der sich sorgte und schlief bis Sonntag 13 Uhr.
Es war besser.
Ich verbrachte den Tag im Bett und laß und schlief.
Heute ist es wieder gut.

Ich sagte der Thera, schon mit 18 habe eine Thera zur Aufnahme geschrieben „Wen ihr Vater sie verlasse, fühle sie sich, als würde er sterben“ und heute hat sich kaum etwas geändert.
Wenn er geht ist es so, als wüsste ich, dass er hingerichtet wird – sooo extrem schlimm ist das für mich.
Bin da wohl irgendwo in der Kindergartenzeit hängen geblieben. Wobei ich im Kindergarten nie Probleme hatte, abgegeben zu werden, diese Panik und Verlustangst kam erst später und seit dem häng ich da drin.
Bei meiner Mutter genauso…
unlustig.

Die Thera will mich bis zum Abi behalten und möglichst noch das erste Studienjahr :head: :head: :head:
Wer weiß, wo ich lande, aber es gibt mir viel, zu wissen: Diese Frau bleibt die nächsten 3 Jahre meine feste Konstante :)


Alles wie gehabt

3. Oktober 2013

Wegen Deutsch – Naja, ich brauchte halt 3 Pro- und Contrapunkte, war ja dialektisch, nicht linear. Irgendwas MUSS man sich aus den Fingern saugen, aber irgendwie war es plötzlich DA, eine komplette Erläuterung mit Argumenten, Beispiel etc. Ich weiß ja nicht, ob was dabei rausgekommen ist, aber der flash war genial :uglylaugh:
Ich bin talentiert darin, irgedwelche dünnen Phrasen so überzeugend zu formulieren, dass ich sie mir am Ende sogar selbst glaube :uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh: :uglylaugh:

Sonst war ich ja am WE bei meiner Mutter. Magdalena, meine Sandkastenfreundin, ist seit einem halben Jahr verlobt – Carina seit letzter Woche und jetzt erzählt Mira, sie ist auch verlobt.
Das ist sooo schööö :)
Vor allem, weil sie noch so 2 Jahre warten wollen. So will ich das auch machen. Ich finde dieses Verlobt-sein so unglaublich schön und romantisch :rot:

Dann kommen wir zur Kategorie: Willkommen in der ERWACHSENENbildung
Heute – Außensseiter.
Und damit direkt zur Überraschung des Tages – nein, ich bin es NICHT :head:
Ich stecke ständig mit Verena, Nadja und Steffi zusammen, auch Irina, aber nicht mehr so.
Nadja hatte mal ne Psychose und war auf der Station, in der Marina Nachtschwester ist.
Marina ist mega unbeliebt, sie ist nur genervt und ungeduldig, weil wir anderen ja so schwer von Begriff sind.

Nadja hat gestern in Mathe was gefragt und sie „Also BITTE, das hatten wir im VORKURS“ *laber*
Nadja ist voll ruhig und lieb, wusste auch nicht wirklich was zu sagen. Steffi hat nichts psychiatrisches und meinte dann so „Die Alte ist doch garantiert SELBST ein Fall für ihre Staion“
Ihr seht – es ist in jeder Gruppe das selbe – Kindergarten wird immer gerne genommen, stört mich aber nicht *g*


Papa-Seelen-allein

23. August 2013

Papa ist weg. Bis nächste Woche. Und wieder überschwemmen mich hoffnungslosigkeit, sv Druck und Suizidgedanken. Ich hab gestern ne Doku über Babys gesehen. Bei denen gilt: Aus den Augen, aus dem Sinn.
Wenn ein Baby mit 4 Monaten keine Mama oder Papa mehr sehen kann, sind sie WEG und ich fühl mich auch immer so -.-
MEIN PAPA IST WEG :heul:
Aber morgen hat die Stella Schule un Schule is schööön =)
Un da wird die Stella ganz schlau:huepf::huepf: :huepf:

edit: 21.16 Uhr Jetzt ist wieder gut. Aber ich KEINE Stimmungsschwankungen xDDD


Zukunftsträume

20. Juli 2013

Ich bin ein Familienmensch. Mein Idealbild von mir ist seit meiner Kindheit, Mutter zu werden.
Früher hat mir häufig „eine Familie“ gefehlt, eine Mutter. Das hat sich gelegt, ist in den Hintergrund getreten. Auch durch unheimlich viele liebe, wertvolle Menschen.
Einige für kurze Zeit, andere seit langem. Viele zusätzliche Wahlmütter, Schwestern.

Ich möchte wissen, dass ich wichtig und sinnvoll bin. Viele geben mir das Gefühl, wichtig für sie zu sein, was unheimlich stärkend ist.
Früher dachte ich oft, ich wäre mehr Last/Zumutung, als liebenswert. Wohl auch darum ist es mir wichtig, sagen zu können „Ich tue etwas Gutes“
Ich möchte Menschen helfen können, weil ich Menschen klasse finde und mir ja auch unheimlich viel Gutes getan wurde.
(Auch) darum möchte ich Ärztin werden. Ich habe schon seit Jahren ziemliche Komplexe, weil ich außer meiner Mittleren Reife nichts geschafft habe.
Einige begonnene Ausbildungen, gute schriftliche Zeugnisse, mehr nicht.
Früher habe ich mich eher über das Hungern und Selbstverletzungen definiert, es war mein Halt, mein Lebenswert. Ich dachte „Okay, es ist zwar alles scheiße, aber dann hör ich eben auf zu essen und darf dann sterben, wenn ich dünn bin“
Dünn entsprach BMI 14.
Das mit dem hungern klappte nie so lange, dass ich ins Untergewicht kam, statt dessen waren Gewichtsschwankungen von bis zu 30 kilo die Folge und der Streik meines Körpers und Kreislaufs. Also kam „Ich bin zwar nutzlos, dumm und unbegabt, aber ich halte massive Schmerzen aus. Ich bin stark.“
Jetzt lebe ich für diesen Traum „Irgendwann bin ich Mutter und Ärztin“
Wie viel Kraft mir das gibt, lässt sich wohl schwer beschreiben. So exzessiv, wie es in Pro Ana Foren um Abnehmen ging, man mit Twins hungerte, stundenlang Thinspiration anschaute/Videos erstellte, über Diäten, Sport, (il)legale Medikamente diskutierte, die Refeedregeln herunter beten konnte, so Sinn gebend ist nun dieser Traum für mich.
Ich denke, es ist allemal besser, als früher.

Steps:
– 11 Klasse
– Abijahre 2014-2016
– Studium
– Kinder

Trotzdem lebe ich nicht für die Zukunft, sondern genieße das Leben so sehr, dass ich es nicht beschreiben kann.
Es war wohl der krasse Wechsel zwischen dem letzten Winter und dem Sommer jetzt.
Wäre ich im Winter nicht zu meinem Dad gezogen, wäre ich vielleicht nicht mehr am Leben. Wäre unbeabsichtigt bei irgendeiner der Selbstverletzungen gestorben.
So drastisch empfinde ich das. Der Körper gab mir aufs Deutlichste zu verstehen: Es reicht!
Und das imponierte mir. Mir war es immer schwer gefallen, Nein zu sagen, anderen Grenzen zu setzen – nun tat es mein Körper.
Das war auch ein Teil, der mir den Körper so als Opfer gezeigt hat. Er tut alles für mich, kämpft um sein Überleben, während ich ihn bekämpfe.
Ich sauge Medizinisches auf, bin fasziniert vom Körper. Finde es unglaublich, dass eine Herzdruckmassage so wirksam die Herztätigkeit ersetzen kann.
Dass man über einen Venenzugang die Flüssigkeit geben kann, und man nichts mehr trinken müsste. Nicht-Begeisterten fällt das möglicherweise schwer, nachzuvollziehen.
Mein beruflicher Lebenstraum ist jedenfalls die Medizin.

Bis 2016 gehe ich aufs Abendgymnasium, versuche meine bestmöglichsten Noten zu bekommen. Was mir im Weg steht, sind Versagensängste. Früher habe ich die über die Essstörung und Selbstverletzungen abgebaut, so dass die lähmende Panik, die mich am lernen hindert, unterbrochen wurde.
Jetzt möchte ich das nicht mehr und halte es aus. Auch wenn es lange dauert und ich darum auch schlechte Noten schreiben kann.
Nach 10 Jahren möchte ich es nicht mehr. Ich möchte ein Leben ohne Selbstverletzungen!
Ich möchte all die Energie, die ich in Destruktives gesteckt habe, für mich und andere nutzen.
Im Medizinischen möchte ich alles dürfen, was Ärzte tun, viel wissen und gut verdienen.
Und ich möchte Leben.

Und wie immer gilt: Ein wahrer Freund glaubt an einen und kommt im Notfall mit einem Plan B und einer Flasche Vodka 😉